Köln, 22.4.2008, 22:00 Uhr > Mit einer konventionellen Idee, wider den Trend, gewann das "Pick-a-pea"-Team um Kathrin Möntenich aus Köln einen der Hauptpreise in der zweiten Prämierungsstufe des NUK-Businessplan-Wettbwerbs 2008. Im Oktober diesen Jahres wird das "Pick-a-pea"-Team die erste Bio-Fast-Food-Filiale im Kölner Rheincenter in Weiden eröffnen. Damit aber noch nicht genug, man plant mit einem Partner den bundesweiten Roll-out. Viele andere Teilnehmer des Wettbwerbs setzen allerdings auf WEB 2.0, einen regelrechten Boom stellt man bei NUK fest, so daß man sogar eine Veranstaltung zum Thema organisiert und eine neue Rubrik eröffnet hat.
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Foto oben: Kathrin Möntenich freut sich über einen der Hauptpreise in der zweiten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2008.
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Der erste Bio-Imbiss Deutschlands entsteht in Köln Weiden
Acht Teams von 12 Nominierten wurden heute in der Halle der Globale bei Gerling prämiert, darunter sieben Teams aus Köln. Kajo Fritz will mit AvisoVison etwa Sportberichterstattung im WebTV anbieten, das Team von Diggi.Door ist ein Online-Galerie und Auktionshaus für digitale Kunst- und Designarbeiten, oder Lan-Tec Energy-Systems Heizungen die Strom gewinnen anbieten. Diese drei Teams aus Köln erhielten Förderpreise. Kathrin Möntenich ging mit ihrem Team und "Pick-a-pea" mit einem Hauptpreis nach Hause. Die 39 Jährige hat zuvor ein IKEA-Möbelhaus geleitet und wollte sich unbedingt selbstständig machen. Dann hat sie zunächst eine genaue Analyse ihren Plänen vorangestellt und dabei festgestellt, dass gerade im Bereich Bio-Fast-Food eine richtige Marktlücke besteht. Ab Oktober wird Sie jetzt Salate, Burger, Currywurst und Pommes, alles aus Bio und frisch zubereitet im Rheincenter Weiden anbieten. Aber damit nicht genug und hier kommt der NUK-Businessplan richtig ins Spiel, die Gründerin plant gleich den Roll-Out mit und hat mit einem der größten Shopping-Mall Betreiber ECE schon einen kompetenten Partner gefunden. So plant sie schon weitere Standorte im Bundesgebiet. An NUK schätzt die Gründerin die fachlich tollen Vorträge und guten Seminare aber auch den Austausch mit den Gleichgesinnten und anderen Gründerinnen und Gründern die in einer ähnlichen Lebenssituation sind.
Mehr Teams am Start
66 Teams haben insgesamt zur zweiten Stufe des Wettbewerbs eingereicht, zwei mehr als im letzten Wettbewerb 2007. Davon haben 75 Prozent der Teams schon an der ersten Stufe teilgenommen und 25 Prozent sind neu dazugekommen. Ein starker Trend sind die Gründer aus dem Web 2.0, sie stellen mit 38 Prozent die größte Gruppe. "Eine so eindeutige Dominanz einer einzelnen Branche hatten wir in elf Wettbwerbsjahren noch nicht", stellte so auch NUK-Projektleiter Sebastian Schäfer fest. Zu diesem Thema wird man am 3. Juni 2008 eine Sonderveranstaltung veranstalten, bei dem ausgewiesene Experten Rede und Antwort stehen sollen, aber auch im Plenum diskutiert werden kann. Jetzt geht der Wettbewerb in die dritte Stufe und die Teilnehmer, oder Interessenten, müssen bis spätestens 28.April 2008 ihre Detailbusinesspläne mit Finanzplanung abgeben.
Der Wettbewerb ist bundesweit aktiv
Die beiden anderen Hauptpreise gingen nicht nach Köln, sondern einer nach Düsseldorf an das Team Baron, das faltbare Tiersärge erfunden hat und diese vermarkten will. Aus Bonn und Leipzig kam das Team Mobota, bei dem auch der Ex-Radprofi Raphael Schweda im Boot ist, das einen mobilen Trainingsassistenten für Outdoor-Sportler mit einem Community-Portal verknüpft. Die Bio-Pommes von Kathrin Möntenich werden übrigens in Rapsöl frittiert und damit Cholesterinfrei, wenn auch nicht ganz kalorienfrei.
Mehr Infos gibt es hier: www.neuesunternehmertum.de
Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung |