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NUK-Gewinner stehen fest: Beste Gründer 2008 machen in Bio-Fast-Food

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Köln, 25.6.2008, 17:45 Uhr >
"Pick-a-pea" ist das Team mit der überzeugendsten Idee 2008 im NUK-Business-Plan-Wettbewerb. Die drei Gründer werden den deutschlandweit ersten Bio-Fast-Food-Imbiss im Oktober 2008 im Rhein-Center-Weiden eröffnen. Auch der zweite Preisträger kommt aus Köln mit einem innovativen Werkstoff. Feierlich wurde im Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museum der diesjährige Wettbewerb damit abgeschlossen. Einzig und allein die erste und zweite Garde der Kölner Politik und Wirtschaftspolitik glänzte durch Abwesenheit und schickte Abteilungsleiter.
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Foto oben: Die nominierten und alle Gewinner beim Siegerfoto
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Das Team von Pick-a-Pea
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Bio ist in
Die Idee liegt auf der Hand, Bio ist in aller Munde und sogar die Mainstream Einkaufskorbfüller - die Discounter - sind auf den Zug aufgesprungen. Martin Kaiser, Michael Kroheck und Ideengeberin Kathrin Möntenich, werden ihren Imbiss mit Bio-Produkten im Oktober eröffnen. (report-k.de berichtete >>>) Nach der Preisübergabe freuten sich die Gewinner über 10.000 Euro und Kathrin Möntenich machte den NUK Organisatoren ein großes Kompliment: "Das ist nicht nur ein Wettbewerb, wir haben hier so viel gelernt". Den Preis übergab Theo Lieven der Geschäftsführer NUK und ehemals Gründer der VOBIS AG. Und für alle die die leer ausgingen hatte er auch einen schönen Trost: "Preise stellt man als Unternehmer und am meisten freut man sich über den Zahlungseingang auf dem Konto".
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Das noretec-Team

Hitech aus Köln
Der zweite Preis ging an das Team "noretec" von der Fachhochschule Köln. Sie entwickeln Absorbermaterialien der Zukunft, die immer wichtiger werden. Das sind Materialien die Strahlung aufnehmen können und nicht reflektieren, was zu Störungen im Betrieb führen kann. Zum Beispiel bei großen Bauteilen wie Brücken, aber auch bei der neuen RFID-Technik. Dabei hat man sich auf innovative hochfrequenzabsorbierende Technologien konzentriert. Dr. Barbara Friedmann, die aus der Chemie kommt und dort schon mit absorbierenden Lacken arbeitete und Prof. Dr. Rainer Kronberger, Leiter des Labors für Hochfrequenztechnik sind ein ideales Beispiel wie interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vision zu neuen Werkstoffen führen kann. Die Endprodukte sehen ein bischen wie Gummimatten aus, sind aber Hitechprodukte. Ist so ein Material etwa unter einem RFID-Chip angebracht, der auf einem großen metallenen Wertstoffcontainer aufgebracht ist, dann funktioniert dieser auch reibungslos. Fehlt ein Absorbermaterial zwischen Chip und Metallgehäuse kommt es zu Fehlern.

Beachtliche Zahlen
Den dritten Preis teilten sich zwei Aachener Teams. Insgesamt 897 Teilnehmer haben am diesjährigen NUK-Businessplanwettbwerb teilgenommen. 323 Gründer in 183 Teams haben einen Businessplan eingereicht. 554 Gutachten wurden erstellt und mehr als 4.000 Handbücher verteilt. 331 Gutachter und Coaches haben insgesamt 1.270 Beratungsgespräche geführt. Über 2.500 Besucher kamen zu den Veranstaltungen von NUK. Die meisten Teams kamen mit 44% aus Köln, 19% aus Düsseldorf, 13% aus Bonn und 11% aus ganz Deutschland. Bei den Branchen lagen die Online und Web2.0-Gründer mit 32% ganz vorne.

Kölner Politik glänzt nur durch Abwesenheit
Der NUK Businessplan-Wettbewerb hat damit wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es viele Ideen, Gründer und motivierte junge Menschen gibt, die sich in einem schwierigen Marktumfeld und unter nicht einfachen Rahmenbedingungen wagen ein Unternehmen zu gründen, etwas zu unternehmen. Unverständlich ist es da, dass die Stadt Köln nicht adäquat vertreten ist und damit denen die später Arbeitsplätze schaffen, Steuern zahlen und Botschafter Kölns in der Welt sind, mehr Aufmerksamkeit schenkt. Zumindest ein Wirtschaftsdezernent, der sonst für Ansiedlungen um die halbe Welt reist, könnte den motivierten und engagierten Menschen der Stadt und Region seine Referenz erweisen und einen der Preise übergeben. Da reicht es nicht ein Schild am Stadthaus in Deutz anzubringen und darauf "Unternehmensservice" zu schreiben. Jemand der einen Businessplan schreiben kann, kann auch Formulare ausfüllen und braucht dafür keine Hilfe. Aber bei dem Aufbau von Netzwerken und Reputation da hilft schon eine Übergabe durch einen Oberbürgermeister, Bürgermeister, oder Wirtschaftsdezernenten, zumindest als Marketinginstrument. Ein Abteilungsleiter, den nur Eingeweihte kennen, ist da kein Ersatz. Und der Wettbewerb ist auch ein Ideenpool für Wirtschaftspolitiker, den man in Köln leider brach liegen läßt.

Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung

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