Titelthemen

11092018_GunterDemnig_Stolpersteine

Köln | Montagvormittag, 10:30 Uhr: Vor dem Haus Kaiser-Wilhelm-Ring 24 eine dichte Menschentraube, darunter viele „Schlaraffen“. Sie verfolgen, wie der Künstler Gunter Demnig vier Erinnerungstafeln für die von den Nazis verfolgte Familie Frankenstein ins Pflaster einlässt, die dort wohnte. Insgesamt erinnern seit Wochenbeginn an 18 Orten 42 neue Stolpersteine an Kölner Opfer des NS-Regimes.

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Köln | Nach monatelangen Ermittlungen hat die Bundespolizei am gestrigen Montag eine Fahndungsmeldung veröffentlicht. Im April soll es im Regionalexpress RE 1 zu mehreren sexuellen Übergriffen gekommen sein. Mindestens zwei Frauen waren davon betroffen, die Bundespolizei sucht nach weiteren Opfern.

Köln | In seiner Sitzung am 11. September entscheidet der Ausschuss Kunst und Kultur des Kölner Stadtrates über einen Gedenkort in Köln Müngersdorf, der heute Kleingartenanlage und Parkplatz bei Heimspielen des 1. FC Köln ist. An den Ort, der zur Zeit des Dritten Reichs ein Deportationslager für jüdische Menschen war, aus Köln und der Region. Heute steht dort nur ein Findling mit einer Messingplatte. Der Bürgerverein Köln-Müngersdorf ergriff die Initiative, die Schwester und Nachlassverwalterin des Architekten und Künstlers Simon Ungers erklärte sich bereit den Entwurf für die Skulptur „Wall“ zu stiften und das NS-Dokumentationszentrum gab Impulse für die Ausgestaltung des Gedenkortes. Report-K sprach mit Hildegard Jahn-Schnelle, Vorsitzende des Bürgervereins Köln-Müngersdorf.

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Köln | Zum zweiten Mal feiert sich das Kölsche Lied und der Verzäll selbst mit dem Krätzjer Fest. Mit dabei sind Männer von den Bläck Fööss, Jörg P. Weber, der auch die künstlerische Leitung des Festivals inne hat, Philipp Oebel und Knubbelefutz un Schmalbedaach, um nur einige zu nennen. Da kann es schon mal klassisch Kölsch mit Ludwig Sebus rund gehen oder einen Abend geben, der nichts für prüde Gemüter ist.

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Köln | Ein 46-jähriger Mann ist in der vergangenen Nacht nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A4 tödlich verletzt worden. Die Kölner Strafverfolgungsbehörden Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Wohngebaeude

Wer als Eigentümer seine Wohnungen zweckentfremdet, muss in Köln mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen. Die Stadt will nun ihr Personal für die Überwachung dieser Vorschriften aufstocken.

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Köln | Am Rande einer AfD-Veranstaltung im Bürgerhaus Stollwerck kam es zu Störungen und einer Demonstration gegen die Feierlichkeit der Kölner Bundestagsabgeordneten der AfD Jochen Haug und Fabian Jacobi. Die Polizei war bei den Vorfällen im Einsatz. (report-K berichtete >) Jetzt fordert der grüne Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann, der seinen Wahlkreis in der Südstadt hat, sowie Marion Heuser, MdR. und Antje Kosubek, die Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt, dass das Bürgerhaus Stollwerck keine Räume mehr an die AfD vermietet.

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Berlin | Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist seit 2007 um 43 Prozent gestiegen. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet. Ende Dezember 2017 waren demnach rund 1,022 Millionen Menschen als Leiharbeiter beschäftigt.

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Köthen | Der im sachsen-anhaltinischen Köthen nach einem Streit mit zwei Afghanen verstorbene 22-Jährige ist offenbar nicht durch direkte Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Laut Ergebnis der Obduktion sei er an einem Herzinfarkt gestorben, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" am Sonntag unter Berufung auf eigene Informationen. Der junge Mann soll demnach eine kardiologische Vorerkrankung gehabt haben.

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Köln | Die Kölner Polizei meldet eine Störung einer Feier von AfD-Anhängern im Bürgerhaus Stollwerck. Zunächst wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Dies sei, so die Kölner Polizei mißbräuchlich geschehen. Als die AfD-Gäste vor dem Notausgang standen, sei aus einer Gruppe von 30 Personen eine Glasflasche geworfen worden, so die Beamten.

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Berlin | In einer Aufstellung der Bundesregierung über politisch motivierte Gewaltstraftaten fehlen die Morde der Terrorgruppe NSU. Auch Sprengstoffanschläge und Bankraube der Gruppe sind nicht aufgeführt, berichtet das Nachrichtenportal T-Online.de unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Die Aufstellung über politisch motivierte Gewalt war in einer Antwort der Bundesregierung von Juni auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag enthalten. Diese hatte wissen wollen, wie sich die Zahl politisch motivierter Gewalttaten nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2000 entwickelt hat.

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Berlin | Die SPD will mit neuen, erheblichen Eingriffen in den Immobilienmarkt gegen drastisch steigende Mieten vorgehen. Parteichefin Andrea Nahles und der Vize-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel wollen mit einem zwölf Punkte umfassenden Plan, der weit über die bisher in der Koalition gefassten Beschlüsse hinausgeht, eine "Mieten-Wende" herbeiführen. "Der Druck auf dem Mietmarkt ist heute so dramatisch, dass wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssen", heißt es in dem vierseitigen Forderungspapier, über das die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

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Köln | Die Kölner Polizei sucht nach einer Frau und einem Mann mit einer Öffentlichkeitsfahndung, denen sie vorwirft unrechtmäßig ein Kind aus einer Kindertagesstätte abholen zu wollen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 27. September 2017. Eine Nachfrage bei der Mutter durch die Polizei ergab, dass diese niemanden bat ihre vier Jahre alte Tochter abzuholen.

Frankfurt/Main | Carsharing bringt laut einer Studie keine Entlastung für Umwelt und Verkehr. Die FAZ (Freitagausgabe) berichtet über die gemeinsame Erhebung des Öko-Instituts in Freiburg und des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt. "Veränderungen bei der Verkehrsmittelwahl durch die Nutzung von Car2Go allein bewirken - insgesamt gesehen - keine Treibhausgasminderungen", bilanzieren die Autoren.

Köln | Das Festkomitee Kölner Karneval stellte heute, einen Tag nachdem es Köln schon weiß, sein angeblich bestgehütetes Geheimnis, das Kölner Dreigestirn 2019 vor und der Boulevard titelte schon gestern „Faustdicke Überraschung“ oder spricht von „Coup“ und begründet dies damit, dass die drei Herren aus drei Gesellschaften kommen. Dabei hätten die Redakteure des Kölner Boulevardmediums „Express“ mal besser in den eigenen Archiven nachgesehen, denn so neu ist es nicht, dass ein Dreigestirn sich aus drei Gesellschaften zusammensetzt. Ausgerechnet das Dreigestirn des Jahres 1955 bei dem der verstorbene Herausgeber Alfred Neven DuMont des „Express“ den Prinzen mimte, setzte sich schon aus drei Gesellschaften zusammen. Im Interview mit Andi Goral erzählen die neuen drei Oberjecken Kölns wie sie zusammenfanden, in bewegenden Worten wie lange Kölner Familien bis zur UrUr-Generation im Kölner Karneval verwurzelt sind, warum man am besten Kölner Bauer wird, wenn man aus einem wenige 100-Seelen Dorf in der Eifel kommt und den Namen als Jungfrau mit einer ganz besonderen Erinnerung an einen geliebten Menschen verbindet.

Ehrenamtspreis Köln 2018

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Die Kölner Ehrenamtspreisträger 2018

In einer Multimedia-Reportagereihe beschäftigte sich report-K Redakteur Ralph Kruppa im Vorfeld des Kölner Ehrenamtstages am 2. September 2018 mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises der Stadt Köln in den Kategorien Einzelpersonen und Vereine/Initiativen. Ergebnis ist eine Serie, die eine beeindruckende Vielfalt an Themen sowie einen Einblick in die Geschichten der einzelnen gewürdigten Persönlichkeiten zeigt.

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