Titelthemen

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Interview mit dem Frontmann der Domstürmer, Micky Nauber

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage ein?
Micky Nauber: Ich habe ein eher sonniges Gemüt und auch wenn das Glas aktuell auch zu Dreiviertel leer ist, ist es für mich noch ein Viertel voll. Gut finde ich, dass es in vielen Bereichen noch Solidarität und ein Miteinander gibt. Sorge bereitet mir aber, dass es weltweit gesehen eine Spaltung der Gesellschaft gibt. Dinge wie Respekt und Menschlichkeit verschwinden immer mehr in der Krise und Neid, Gier und Hass verstärken sich. Das gilt auch besonders für die Social-Media-Kanäle, da wird es sehr schnell sehr persönlich. Es ist erschreckend, wie schnell man Dinge zerstören kann und wie lange man braucht, um das wieder aufzubauen. Dabei schaffen wir diese große Herausforderung nur miteinander, wenn wir Gespräche führen sowie wenn wir kompromissbereit und flexibel sind. Bislang ging es nur um schneller, höher und weiter. Das ist für mich die falsche Botschaft. Jetzt haben wir die Chance, in vielen Bereichen umzudenken. Wenn wir zusammenhalten, habe ich die Hoffnung, dass wir gut aus dieser Krise wieder herauskommen. 

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Köln | Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) lehnte den Eilantrag gegen das Betriebsverbotfür gastronomische Einrichtungen NRW ab. Damit bestätigt das Gericht das Verbot der Landesregierung bis zum 30. November in NRW Restaurants, Gaststätten, Imbisse, Kneipen und Cafés oder andere gastronomische Einrichtungen offen zu halten.

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Köln | Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den 9. November in Köln 195 neu positiv auf das Coronavirus getestete Kölnerinnen und Kölner. 178 Menschen verstarben bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln. Der Inzidenzwert für den Zeitraum 3. bis 9. November liegt in Köln bei 195,9. 90 Prozent der Regionen in Deutschland gelten mittlerweile als Corona-Hotspots und das RKI meldet deutschlandweit weniger Corona-Neuinfektionen als vor einer Woche.

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Köln | Die Coronavirus-Krise trifft auch die Museen hart. Nicht nur führen die staatlich angeordneten vorübergehenden Schließungen zu finanziellen Verlusten und einer ungewissen Zukunft. Genau so schlimm: Viele der Ausstellungen für 2021 und darüber hinaus, die sich zum Teil seit Jahren im Planungs- oder Vorbereitungsstadium befanden, werden nicht in der angestrebten Form stattfinden können. Auch das Museum Ludwig wird wohl einige seiner geplanten Ausstellungen nicht durchführen können. Hier der aktuelle Stand der Planung für das nächste Jahr.

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Interview mit dem Ärztlichen Direktor der städtischen Kliniken, Prof. Horst Kierdorf

Wie ist aktuell die Situation in Köln?

Prof. Horst Kierdorf: Seit zehn bis zwölf Tagen ist der Zahl der Covid-Patienten bei uns in den Kliniken deutlich angestiegen, deutlicher als dies noch im März und April der Fall war. Wir haben zum einen deutlich mehr Patienten, die schwer erkrankt sind, und wir sind anders als im Frühjahr, als wir noch extra Kapazitäten freigehalten hatten, jetzt in den Kliniken in einem regulären Vollbetrieb. Das bedeutet eine deutlich höhere Belastung, insbesondere für das Pflegepersonal.

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Mainz/New York | aktualisiert | Das Biotechnologie-Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer stehen bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs nach eigenen Angaben kurz vor einem Durchbruch. Der Impfstoffkandidat habe sich in einer ersten Zwischenanalyse als mehr als 90 Prozent wirksam im Schutz vor Covid-19-Erkrankung in Probanden ohne nachweisliche vorangegangene Infektion erwiesen, teilten beide Unternehmen am Montag mit. In der Analyse seien 94 bestätigte Covid-19-Fälle in Studienteilnehmern untersucht worden.

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Köln | 303 Menschen wurden am 8. November in Köln als positiv auf das Coronavirus getestet mehr gemeldet. Vier Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln, so dass deren Zahl auf 178 steigt. Die 7-Tages-Inzidenz steigt für den Zeitraum 2. bis 8. November auf 198,7.

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Köln | Die Kölner Polizei löste in der Samstagnacht zwei Parties auf. Eine in einer Gaststätte in Neuehrenfeld und die andere in einem verlassenen Gebäude in Poll.

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Köln | Die Stadt Köln wollte erst wieder am Montag Nachmittag, den 9. November Zahlen zur Coronavirus-Pandemie veröffentlichen. Der Grund: Datenprobleme. Jetzt meldete die Stadt am Samstag doch Zahlen und dementiert, dass Menschen in Köln, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, dies nicht wussten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den gestern 285 neu positiv getestete Kölnerinnen und Kölner.

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Köln | aktualisiert | Sowohl Fox News als auch CNN haben soeben den demokratischen Herausforderer von US-Präsident Donald Trump zum Wahlsieger der US-Wahlen 2020 erklärt. Zudem hat Biden sich gerade selbst zum Sieger der US-Präsidentschaftswahl erklärt.

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Leipzig | Die Polizei hat eine "Querdenken"-Demo in Leipzig gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorzeitig aufgelöst. "Da der Versammlungsleiter auf dem Augustusplatz in Leipzig den Aufforderungen nach Auflösung nicht nachkam, wird die Versammlung nun durch die Stadt Leipzig beendet. Trotz Aufforderungen wurden die Auflagen nicht eingehalten", teilte die Polizei am Samstagnachmittag mit.

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Berlin | Führende Mediziner in Deutschland gehen davon aus, dass in wenigen Wochen keine regulären Intensivbetten für Covid-Patienten mehr verfügbar sind - trotz der neuen Maßnahmen.

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Köln | Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Köln steigt jetzt wieder deutlich. So meldet das Rober-Koch-Institut (RKI) für den 6. November 570 positive Testungen in Köln. Die Stadt Köln spricht von einer sich zuspitzenden Situation in den Kölner Krankenhäusern. Gleichzeitig kann die Stadt aufgrund von Problemen bei der Datenverarbeitung für Köln erst am 9. November neue Zahlen liefern. "Die Welt" berichtet darüber, dass 800 Kölnerinnen und Kölnern nicht über ihren positiven Coronatest informiert wurden. Für Deutschland meldet das RKI einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen.

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Berlin | Die öffentlichen Ausgaben von Bund und Ländern für die Alterssicherung von ehemaligen Regierungsmitgliedern und früheren Abgeordneten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und belaufen sich auf mittlerweile 204 Millionen Euro im Jahr. Das geht aus dem Alterssicherungsbericht 2020 der Bundesregierung hervor, über den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten. Im Alterssicherungsbericht 2016 waren noch 174 Millionen Euro an entsprechenden Kosten vermerkt. Der rentenpolitische Sprecher der Linken und Kölner Bundestagsabgeordnete, Matthias W. Birkwald, forderte dass es sozial gerechter sei, wenn auch ehemalige Abgeordnete und Regierungsmitglieder in die gesetzliche Rente einzahlen.

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Berlin | Der Philosoph Richard David Precht hat den aktuellen Kurs der Grünen scharf kritisiert und ihnen in der Coronakrise ein "großes historisches Versagen" vorgeworfen. "Die Grünen treiben unmotiviert durch die Coronakrise. Diese Krise hat den Menschen eine biologische Verletzlichkeit aufgezeigt, sie hat den Menschen verdeutlicht, dass sie ein Teil der Natur sind, dass sie von der Natur abhängen, dass sie nicht immun sind gegen die Einflüsse der Natur", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

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KOMMUNALWAHL 2020

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Report-K berichtet intensiv über die Kommunalwahl am 13. September 2020. Hier finden Sie alle Informationen rund um die Kommunalwahl, Interviews mit Kandidatinnen und Kandidaten. 2020 wählt Köln einen neuen Rat, 9 Bezirksvertretungen, den Integrationsrat und eine oder einen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister. Hier finden Sie alle Infos zur Kommunalwahl 2020 in NRW >

Kölner Karneval

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Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

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Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

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