Fahne des 1. FC Köln

Köln | Der 1. FC Köln präsentierte seinen Mitgliedern die Geschäftszahlen für die Saison 2020/21. 140,6 Millionen Umsatz und ein Verlust von 3,9 Millionen Euro stehen in der Bilanz zum 30. Juni 2021. Es gab eine verbesserte Ergebnisentwicklung durch Sondererträge gegenüber dem Vorjahr. Schuld sei die Pandemie, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Den Verlust im Umsatz beziffert Wehrle mit 53 Millionen Euro. Dieser belaufe sich vor allem darauf, dass die Saison nahezu ohne Zuschauer*innen bei den Heimspielen, durchgeführt wurde. Diesen Verlust habe der 1. FC Köln zum Teil kompensieren können: Kosteneinsparungen, Gehaltsverzicht von Spielern und Verantwortlichen und durch Sondererträge. Hier wandte der 1. FC Köln das Mittel der Forfairtierung an, bei der Unternehmen etwa hohe Rechnungsbeträge mit langen Laufzeiten vorfinanzieren. Im Fall des FC soll dieses Verfahren auf Sponsoringerlöse angewandt worden sein. Ein weiteres Mittel seien konzerninterne Umstrukturierungen gewesen.

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Wehrle dankte den Sponsoren und Inhabern von Dauerkarten, die den FC ebenfalls nicht im Regen haben stehen lassen. Auch die Stadt und das städtische Unternehmen die Kölner Sportstätten GmbH senkten die Pacht für das Rheinenergiestadion. Zum 30. Juni 2021 verfügt der Verein über ein Eigenkapital von rund 17 Millionen Euro.

Diese Kennzahlen veröffentlichte der 1. FC Köln:
Jahresumsatz:
140,6 Mio. Euro (Vorjahr: 122,5 Mio. Euro)
Jahresergebnis nach Steuern: -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -23,8 Mio. Euro)
Operatives Ergebnis (EBITDA): 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro)
Eigenkapital: 16,9 Mio. Euro (Vorjahr: 14,8 Mio. Euro)

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