Jedes Jahr 1.000 neue Fahrradabstellplätze
Die Stadt Köln ist beim Wettbewerb „best-for-bike“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet worden. Gleichzeitig bekamen drei weitere Bewerberstädte den zweiten Preis zugesprochen. Den ersten Platz belegte die Stadt Bremen mit ihrem Konzept für einen „Fahrradfreundlichen Kirchentag“, auf den sich Bremen derzeit vorbereitet. Der Kirchentag findet dort vom 20. bis 24. Mai 2009 statt. Die Auszeichnungen hat die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise NRW“ (AGFS) beim Nationalen Radverkehrskongress in Berlin für die „fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres“ vergeben. Von 92 Vorschlägen bundesweit kamen fünf Projekte in die engere Auswahl, eins davon war das Kölner Projekt.

Ausschlaggebend für die Nominierung Kölns war die Selbstverpflichtung der Stadt, jährlich mindestens 1.000 Abstellplätze für Fahrräder neu zu schaffen und dadurch ein deutliches Zeichen zur Förderung des Radverkehrs zu setzen. Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt Köln speziell auf Nachwuchsradler, für sie werden kindgerechte, kleinere Anlagen aufgestellt. Bis zum Herbst 2007 wurden jährlich durchschnittlich 250 Abstellplätze neu eingerichtet, der städtische Fahrradbeauftragte initiierte damals eine deutliche Aufstockung. Stadtweit gibt es rund 27.000 Stellplätze für Fahrräder.

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