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AfD-Veranstaltung in Kalk – Demonstranten mit Vorwürfen gegen Polizei

Köln | Aus zwei stark unterschiedlichen Perspektiven berichten die Polizei Köln und Köln gegen Rechts von einer Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) in Köln Kalk.

Köln gegen Rechts spricht davon, dass die Polizei und die Stadt Köln getroffene Vereinbarungen nicht eingehalten habe und keinen freien Zugang zu der AfD-Veranstaltung gewährleistete. Zudem schildert Köln gegen Rechts, dass die Polizei durch den Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray 40 AfD-Sympathisanten den Weg zur Veranstaltung frei gemacht habe, bevor interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Auch hier sei es immer wieder zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock gekommen.

Den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock bestätigt die Kölner Polizei. Sie spricht von einer öffentlichen Versammlung, die sie durch Polizeiabsperrungen abschirmte. Hier soll es, so die Beamten mehrfach zum Versuch gekommen sein, diese Absperrungen vor der öffentlichen Versammlung zu durchbrechen. Dazu schreibt die Polizei Köln: „Polizistinnen und Polizisten verhinderten das Durchbrechen der Absperrung durch den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks. Drei Beamtinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Verletzte auf Seiten der Versammlungsteilnehmer sind aktuell nicht gemeldet.“

Köln gegen Rechts spricht von AfD-Pleite

Auf der Versammlung stellten die Kölner Beamten 41 Störerinnen und Störer fest und führten diese, nachdem der AfD Versammlungsleiter Christer Cremer ihnen die weitere Teilnahme an der Veranstaltung untersagte ins Freie. Reiner Krause, von Köln gegen Rechts wird schriftlich zitiert: „Kalk hat heute ein beeindruckendes Statement gegen die AfD abgegeben. 2000 Anti-AfD-Demonstrant*innen haben mehr als deutlich gemacht: In Köln ist kein Platz für rassistische Hetze. Das ist ein riesiger Erfolg und spornt uns an, unsere Aktionen fortzusetzen, nämlich bei der nächsten AfD-Veranstaltung am 13.04. im Forum  der VHS im Rautenstrauch-Joest Museum. Traurig, dass die Polizei sich wieder einmal zum Erfüllungsgehilfen der AfD gemacht und unter Anwendung heftiger Gewalt alle getroffenen Absprachen gebrochen hat. Kooperationsgespräche im Vorfeld scheinen in Zukunft völlig sinnlos. Vom Bürgerhaus Kalk hätten wir ein anderes Maß an Zivilcourage und Engagement erwartet. Von freiem Zugang zu der Veranstaltung konnte keine Rede sein. Trotzdem war der Wahlkampfauftakt für die AfD wieder einmal eine totale Pleite – und so wird es in Köln auch bleiben."

Gegen die 41 Personen, die die Polizei aus dem Saal führte leitete sie Ermittlungsverfahren ein. Zudem nahmen sie eine Person, die mit internationalem Haftbefehl gesucht wird fest. Neben den eingeleiteten Ermittlungsverfahren stellten die Beamten 13 weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung, Widerstands, Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Die Kölner Polizei nahm sieben Personen in Gewahrsam.

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