Köln Nachrichten Köln Blaulicht

Festnahme_pol3032012b

Am Chlodwigplatz vor Bahn geschubst: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Köln | Einen Tag nachdem ein 32-jähriger Mann am Chlodwigplatz unter eine Stadtbahn geriet und verstarb, erklären Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft, dass sie einen 44-jährigen Deutschen festgenommen haben, dem sie Totschlag vorwerfen. Der 44-jährige soll, so die Auswertung von Videokameras, den 32-jährigen am Bahnsteig so gestoßen haben, dass dieser auf Höhe der Kupplungen ins Gleisbett fiel und von der anfahrenden Bahn überrollt wurde.

Der mutmassliche Täter, so die Kölner Polizei, habe sich noch am Unfallort als Zeuge gemeldet. Also anders, als die Polizei es bislang darstellte, dass der Täter, nachdem er das 32-jährige Opfer gestoßen hatte, in der Menge untergetaucht und verschwunden sei. Der 44-Jährige soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Mit dem Tatvorwurf des „Totschlags“ gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass der mutmassliche Täter nicht fahrlässig handelte, sondern den Tod seines Opfers zumindest billigend in Kauf nahm, ohne Mörder zu sein. Das Strafmaß liegt zwischen 5 bis 15 Jahren Freiheitsentzug, in besonders schweren Fällen wird von den Gerichten auf lebenslange Freiheitsstrafe erkannt.

Zurück zur Rubrik Köln Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Blaulicht

notarzt22122012c

Köln | Passanten hatten am gestrigen Donnerstagnachmittag gegen 13:40 Uhr der Polizei einen schwer verletzten 42-jährigen Mann in der Eisenbahn-Unterführung Auenweg in Köln-Deutz gemeldet. Rettungskräfte stellten „schwerste Kopfverletzungen“ fest. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Köln | Am Dienstagabend war durch einen Zusammenstoß mit einem Bus ein 63-jähriger E-Bike-Fahrer tödlich verletzt worden. (report-K berichtete >) Die Polizei sucht Zeugen, etwa Fahrgäste des KVB-Busses, um festzustellen wie der Bus fuhr und die Position des Radfahrers vor und zum Zeitpunkt des Unfalls war.

Köln | Die Kölner Feuerwehr hat einen Brand im achten Obergeschoss eines Wohnhochhauses in der Boltensternstraße bekämpft. Das Haus wird von den Sozial-Betrieben-Köln verwaltet. Die Bewohnerin transportierte der Rettungsdienst mit dem Verdacht auf Rauchgasinhalation in eine Klinik.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >