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Innenminister Ralf Jäger mit einer Beamtin der Kölner Polizei und den neuen digitalen Funkgeräten

Behörden-Digitalfunk: Minister startet Testbetrieb in Köln

Köln | Der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen Ralf Jäger, SPD, positionierte sich heute fröhlich und öffentlichkeitswirksam neben einer extra bereitgestellten Polizeibeamtin und sagte beim Fototermin immer „hallo, hallo“ in eines der neuen digitalen Funkgeräte, dass man ihm in die Hand gedrückt hatte. Zuvor witzelte Jäger darüber, dass die Einführung des neuen behördlichen Digitalfunkes sieben Jahre hinterherhinke.

513 Millionen Euro Bürgergeld kostet die Einführung des behördlichen Digitalfunkes in Nordrhein-Westfalen, so der aktuelle Stand. Innenminister Ralf Jäger sprudeln nur so Zahlen der Superlative aus dem Redemanuskript: 50 Polizeibehörden, 422 Feuerwehren der Kommunen und Kreise, 96 Werksfeuerwehren und Hilfsorganisationen, 26.000 Fahrzeuge und 80.000 Funkgeräte werden ausgetauscht, wenn der neue Digitalfunk in Nordrhein-Westfalen eingeführt wird. 40.000 Polizisten und mehr als 120.000 Angehörige von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen müssen für den Digitalfunk fit gemacht werden, lobt der Minister schon mal im Vorfeld. Aber die Summe die dagegen steht ist ja auch nicht gerade wenig. Minister Jäger versäumt es nicht zu Beginn seiner Rede zu witzeln, dass der Digitalfunk ja schon zur Fußball-WM 2006 eingeführt werden sollte.

Sechs Monate Testphase in Köln

Köln kommt jetzt nach Düsseldorf dran. Dort testet man schon den neuen Digitalfunk. In Köln sehen die Zahlen in wenig kleiner aus: 43 Wachen, drei Leitstellen, 570 Streifenwagen und 5.700 Polizisten üben und testen jetzt den Digitalfunk sechs Monate lang. Mit Köln werden auch Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und Leverkusen umgestellt. Getestet wird vor allem, ob die Antennen ausreichen, wo Funklöcher entstehen und dann nachjustiert werden muss. Parallel arbeiten die Einsatzkräfte noch mit dem analogen Funk weiter. Erst wenn der Digitalfunk zu 100 Prozent funktioniere, so Jäger heute im Kölner Polizeipräsidium, werde umgestellt. Der Vorteil des neuen Digitalfunkes sei, dass alle Hilfskräfte in einem Netz arbeiten, damit Schnittstellen entfallen und die Sprachqualität besser sei. Jäger erklärte zudem: „Der neue Digitalfunk ist ein Closed Shop und abhörsicher“. Dies bestätigen auch mehrere Internetforen, die sich mit diesem Thema befassen. Gespannt sein darf man ob der neue Digitalfunk die von Jäger versprochene 100 Prozent Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen wird, denn Erfahrungsberichte von unseren Nachbarn in den Niederlanden, tönen nicht ganz so positiv.

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