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Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei im Einsatz

Grillfete bei der KVB legt deren eigenen Verkehr lahm - Feuerwehr und Polizei am Dom/HBF im Großeinsatz

Köln| aktualisiert | Der Einsatzleiter der Kölner Berufsfeuerwehr, Dr. Jörg Schmidt, erläuterte soeben das Einsatzgeschehen in der Haltestelle Dom/Hauptbahnhof der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Am Neubau der Haltestelle Heumarkt der Nord-Süd-Stadtbahn hat es eine Grillfeier von rund 30 Baurbeitern gegeben. Die Rauchentwicklung des Grills drang in die U-Bahnröhren der KVB vor, in denen auch laufender Betrieb stattfindet. Die Feuerwehr wurde um 14:49 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden die Zwischenebene der KVB Station Dom /HBF und die Bahnsteige leicht verraucht vor. Allerdings, so Schmidt, roch es nach Grillgut. Die KVB Haltestelle Dom/HBF wurde komplett evakuiert.

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16:10 Uhr > Grillfete löste U-Bahn-Sperrung und Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei aus

Die Einsatzkräfte konnten die Tunnelröhren anfangs nicht betreten, wegen des laufenden Bahnverkehrs, so Schmidt. Erst als dieser gestoppt war, konnten Tunnelbegehungen stattfinden. Der Grill, der den Großeinsatz ausgelöst hatte, stand in dem Neubau an der Haltestelle Heumarkt in der Cäcilienstraße. Die Feuerwehr stellte auch eine Verrauchung im Teilstück Appellhofplatz/Dom und in der neuen Röhre der Nord-Südstadtbahn zwichen HBF und Heumarkt fest. Mit einem großen Aufgebot war man in der Innenstadt unterwegs, sogar die Tunnelentrauchungsmaschine LUV 60 von der Stadtautobahn hatte man zum Hauptbahnhof gebracht.

Mittlerweile fährt die KVB wieder und die Zwischenebene am Dom/HBF ist wieder frei zugänglich. Erste Passanten, die die Zwischenebene betraten, kommentierten den Geruch mit den Worten "Hier riecht es ja nach Currywurst." Verletzt wurde bei dem Vorfall nach derzeitigem Erkenntnisstand niemand.

16: 20 Uhr > Das "Corpus Delicti" dampft noch leicht

Mitarbeiter des Bauteams der Nord-Süd Stadtbahn haben in der Baustelle am Heumarkt gegrillt. Zwei Grills waren im Einsatz, jetzt stehen die Gerätschaften leicht dampfend neben den Containern der Bauarbeiter.  Auf dem Rundgrill liegen noch zwei angebrannte Fleischstückchen. Beide Grills, so ist zu erkennen, wurden fachgerecht von der Berufsfeuerwehr Köln gelöscht. Ein Feuerwehrmann kommentierte : "Aber lecker hat es gerochen" und die Arbeiter gingen leer aus, denn das Grillgut war bei Eintreffen der Feuerwehr noch nicht durch.

Die Grillfete löste massive Fahrplanstörungen im Fahrplan der KVB aus: Die Linien 1,3,4,5,15,16 und 18 fahren derzeit nicht nach Fahrplan.

16:55 Uhr > Polizei leitet keine Ermittlungen ein

Strafrechtlich haben die Griller nichts zu befürchten, erklärte die Kölner Polizei gerade auf Nachfrage von report-k.de. Da niemand gefährdet wurde und auch durch den Grillrauch für die Kölnerinnen und Kölner keine Gesundheitsgefahr ausging, wird es zu keiner Strafverfolgung kommen.

18:43 Uhr > Arbeiter verabschiedet

Der Stadtbahnverkehr musste für rund 40 Minuten gesperrt werden, präzisierte die Kölner Feuerwehr ihre Angaben vom Nachmittag. Die Feuerwehr erklärt sich das Eindringen des Grillrauches so: Auf der Baustelle zwischen Augustiner Straße und Pippinstraße fanden die Einsatzkräfte eine Grillfeier vor, deren Rauch durch das Wetter in die Röhre gedrückt und wahrscheinlich durch Südwind und U-Bahn-Verkehr bis zum Hauptbahnhof geleitet worden war. Der Bauleiter entschuldigte sich bei der Feuerwehr; er habe mit diesen Folgen nicht gerechnet. Die Grillfeier sei die Verabschiedung polnischer Bauarbeiter gewesen, die nach fünf Jahren Arbeit in Köln nun in ihre Heimat zurückkehrten. Die Stadtbahnstrecke konnte nach 40 min wieder geöffnet werden, der Rauch zog durch den Bahnverkehr ab.

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