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Großbrand in Neuehrenfeld unter Kontrolle: Sechs Wohnäuser nicht mehr bewohnbar

Köln | aktualisiert | In der Lansstraße in Köln Ehrenfeld ist es heute in den frühen Morgenstunden zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand gekommen. Der Brand ist unter Kontrolle, jedoch sechs Wohnhäuser aufgrund der Brandfolgen nicht mehr bewohnbar. Betroffen ist auch die KVB Bahn der Linie 5 und die Nußbaumerstraße ist zu großen Teilen für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

16.17 Uhr >Sechs Wohnhäuser nicht mehr bewohnbar - Eigentumssicherung wird vorgenommen

Der Dachstuhlbrand ist soweit in Gewalt, dass zwischenzeitlich nur noch Glutnester durch die Feuerwehr gelöscht werden müssen. Baustatiker geben für die Feuerwehr jedoch besondere Vorsicht vor, weil sich die Statik durch die Brände stark verändert hat. Aus diesem Grund muss eine zur Straße gelegene Giebelwand eingerissen werden. Sechs Wohngebäude, zweigeschossige Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoß, sind aufgrund des Ereignisses nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Mieter werden durch den Eigentümer der Wohnanlage in anderen Wohnungen untergebracht. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr findet derzeit eine Eigentumssicherung statt.

11.15 Uhr> KVB-Linie 5 weiterhin betroffen: Ersatzbusse im Einsatz

Weiterhin kann die Linie 5 aufgrund des Feuerwehreinsatzen zwischen (H) Nußbaumerstr. und (H) Sparkasse Am Butzweilerhof nicht fahren. Die Fahrgäste werden gebeten auf die Ersatzbusse 105 auszuweichen.

9.30 Uhr> Keine Menschen zu Schaden gekommen

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bei dem Feuer keine Menschen zu Schaden gekommen - Eine Katze musste jedoch von der Feuerwehr gerettet werden. Obwohl das Feuer seit 7.00 Uhr unter Kontrolle befindet, werden die Löscharbeioten nach Angaben der Kölner Feuerwehr noch einige Stunden in Anspruch nehmen.

8:18 Uhr > 30 Menschen gemeldet

Betroffen seien acht Mehrfamilienhäuser teilte die Feuerwehr mittlerweile mit. In diesen Häusern, so haben es Ermittlungen mittlerweile ergeben sind 30 Personen gemeldet. Verletzte soll es, so die derzeitige Erkenntnis, nicht gegeben haben.

7:26 Uhr > Alarm in den frühen Morgenstunden

Es muss gegen 5:00 Uhr Morgens passiert sein. In einem Dachgeschoss nahm das Großfeuer seinen Anfang. Wie, wo genau und warum ist derzeit reine Spekulation, dies müssen die Ermittler der Kölner Polizei herausfinden. Die Häuser in der Lansstraße sind historische Siedlungsbauten und haben aus heutiger Betrachtung einen romantischen Charakter. Zweigeschossig mit Dachaufbauten, kleine Straßen, Laternen, hohe Bäume mit Bänken darunter und romantische Innenhöfe. Die Häuser verwinkelt angelegt. Heute morgen stehen überall Anwohner, laufen herum, machen Fotos mit ihren Handykameras. Man diskutiert welche Wohnung betroffen ist und wer dort wohl gewohnt hat. Verletzt so Feuerwehrsprecher Müller soll nach derzeitigem Erkenntnisstand niemand sein. In einem vom Brandort entfernteren Gebäude musste eine bettlägerige ältere Dame vorsorglich evakuiert und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Brand auf über 100 Metern Länge

Das Feuer fraß sich im Dach auf einer Länge von rund 100 Metern in dem rechtwinklig angelegten Bau vor. Dies konnte geschehen, weil unter der nachträglich eingebrachten Dämmung das Feuer vorankriechen konnte und es anscheinend keine Brandüberschlagswände gab. Die Dämmung war so angebracht, das zwischen den Dachschindeln und der Dämmung das alte Holz des Dachstuhls brennen konnte. Die Feuerwehr musste Teile der Dämmung herausreißen um noch größere Schäden zu verhindern. Das Haus, wo das Feuer wahrscheinlich ausgebrochen ist, zeigt große Zerstörungsspuren. Dort ist nicht nur der Dachstuhl betroffen sondern das Feuer fraß sich auch in die darunter liegenden Wohnungen. Immer wieder fielen Trümmerteile aus dem Dachstuhl herab, der Giebel an der einen Seite steht mittlerweile frei. In einem der Innenhöfe musste sogar eine riesige Birke gefällt werden.

Längerer Einsatz

Die Anwohner, so Sprecher Müller werden, derzeit im Rettungsbus der Feuerwehr versorgt. Für einige Bewohner wird es nicht mehr möglich sein in ihre Wohnungen zurückzukehren. Wann die Bewohner zurück können ist noch unklar. Die Kölner Berufsfeuerwehr war mit vier Löschzügen vor Ort, man hat eine Einsatzleitung vor Ort aufgebaut, Branddirektor Neuhoff und sein Stellvertreter Feyrer kümmerten sich persönlich um die Koordination der Löscharbeiten. Rund 100 Feuerwehrleute dürften aktuell mit den Kräften der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz sein. Schlauchleitungen liegen vom Ehrenfeldgürtel, fast durch die gesamte Nußbaumerstraße bis in das Wohnquartier an der Lansstraße. Feuerwehrsprecher Müller rechnet mit einem langen Einsatz.

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