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Der Chef der Kölner Feuerwehr Johannes Feyrer und der Löschgruppenführer Manfred Meyer setzten symblisch die Grundsteinplatte ein.

Grundstein der neuen Feuerwache in Dellbrück mit Segen und Witzen von der Geistlichkeit gesetzt

Köln | Manfred Meyer, Löschgruppenführer in Dellbrück und Johannes Feyrer, der Leiter der Kölner Feuerwehr, setzten heute symbolisch eine Grundsteinplatte in den Neubau der Feuerwache in Dellbrück, die seit 1901 in der Urnenstraße besteht. Auf dem alten Gebäude, dem Rolf Stöcker Haus, steht noch in Fraktur "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr." Bei solcher Gottesfürchtigkeit wundert es nicht, dass gleich drei Geistliche beiwohnten und ohne instrumentale Begleitung gemeinsam "Großer Gott wir loben Dich" gesungen wurde.

Erste Feuerwache in Dellbrück aus dem Jahr 1901 immer noch in Betrieb

Rund 60 Mitglieder, wenn man die Jugendfeuerwehr mitzählt, hat die Löschgruppe Dellbrück. Und für die ist das alte Haus einfach zu klein. Und auch die sanitären Anlagen, es gibt nur eine Toilette, reichen bei Weitem nicht mehr aus. Vor allem, da in der einst rein männlichen Truppe heute auch weibliche Feuerwehrfrauen ihren ehrenamtlichen Dienst tun. Johannes Feyrer, der Chef der Berufsfeuerwehr Köln, klärte über die Einstzlage auf. Rund 50 Einsätze würde die Löschgruppe Dellbrück im Jahr absolvieren. Und die seien nicht alle nur im heimischen Stadtteil, sondern auch in Rodenkrichen, Libur oder Worringen. Denn jede Kölner Löschgruppe hat eine Spezialaufgabe. Die Dellbrücker sind für die Schadwasserrückhaltung verantwortlich. Das erklärt die Kölnweiten Einsätze.

Rettungswagen RTW 19-1 kommt nach Dellbrück

Neben den neuen Räumen für die freiwillige Feuerwehr wird auch die Berufsfeuerwehr den Neubau nutzen. Denn dort wird ein Rettungswagen stationiert werden. Feyrer rechnet mit 2.000-2.500 Einsätzen für den Rettungswagen pro Jahr. Derzeit kommen die Rettungswagen in diesen östlichen Teil von Köln aus der Mülheimer Feuerwache, also von jenseits der Autobahn. Feyrer begrüßte den Neubau auch, weil sowohl im Bereich der Arbeitssicherheit, als auch Unfallverhütung, die alten Räumlichkeiten nicht mehr auf dem neuesten Stand seien. Die Anbauten an die Fahrzeughalle von 1901 geschahen 1950, 1972 und 1987.

Probleme mit dem Luftschutzbunker

Der Bau schreitet jetzt auch oben voran. Deutlich ist schon zu erkennen, wo die Fahrzeughalle sein wird und wie sich die Architektur entwickelt. Lange so Manfred Meyer hätten die Bauarbeiten nur im Untergrund stattgefunden. Das läge daran, dass der Baugrund eine Besonderheit enthält. Die neue Feuerwache entsteht auf einem ehemaligen Bunker. Dort mussten für die Gründung besondere Vorkommnisse getroffen werden, etwa weiche Schichten zwischen Decke und Wand, die bei Bombentreffern Schwingungen abfangen, beseitigt werden. Zudem gab es immer wieder nach Teilabrissen Probleme mit der Statik und auch ein Wassereinbruch verzögerte die Bauarbeiten. Der Bunker ist auch der Grund, warum das Gebäude keine klassische Grundsteinlegung erfuhr, sondern die Platte jetzt am Eingang eingelassen wird. Das Gebäude soll 2016 bezugsfertig sein.

Rettungswagenhalle im Passivhaus-Standard

Nach Fertigstellung hat das Feuerwehrgerätehaus eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen, Trocken- und Lagerräume, Umkleiden, die derzeit in Containern untergebracht sind, Dusch- und Sanitärräume, ein Büro, eine Küche und natürlich Schulungs- und Aufenthaltsräume. Die Rettungswache bekommt eine Halle für den Rettungswagen RTW 19-1und Räume für die Besatzung, sowie Lager- und Desinfektionsräume. Die Rettungswache wird im Passivhaus-Standard gebaut. Am Ende sollen 1.040 qm Nutzfläche zur Verfügung stehen. Kosten soll das Gebäude rund 2,7 Millionen Euro.

Wie groß das Interesse an der neuen Feuerwache ist, dokumentierten nicht nur die zahlreichen anwesenden Lokalpolitiker, sondern auch die Gäste. Rund 100 waren gekommen. Die Geistlichen, die die Grundsteinplatte segneten, unterhielten die Gäste der Feuerwehr mit kleinen Witzen. Das kam neben dem gemeinsamen Singen ausgesprochen gut an.

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