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Die Evakuierungen sollen in einem Radius von 250 Metern erfolgen

Köln-Lindenthal: Fliegerbombe entschärft - Anwohner dürfen zurück nach Hause

Köln | Der Artikel wird ständig aktualisiert | Die gestern im Kölner Stadtteil Lindenthal an der Herderstraße gefundene 10-Zentner-Bombe ist entschärft. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes konnten heute, Dienstag, 17. Dezember 2013, kurz vor 13.30 Uhr, den Aufschlagzünder erfolgreich entfernen.  die Evakuierungsmaßnahmen im Umkreis von 250 Metern rund um den Fundort aufgehoben werden. Die Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr und Helfern der Freiwilligen Feuerwehren beginnt jetzt auch der Rücktransport von stationären Patienten der benachbarten Universitätsklinik und der Senioreneinrichtungen. Dieser soll bis zum Abend abgeschlossen sein.

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Fotostrecke: Die Evakuierungsmassnahmen in Lindenthal >
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Die Stadt Köln hat diese Evakuierungskarte veröffentlicht. Im Bereich des roten Kreises müssen alle Anwohner ihre Wohnungen/Häuser verlassen. Im Bereich zwischen roten und orangenem Kreis, sollen die Menschen die sich zum Zeitpunkt der Entschärfung hier befinden sich "luftschutzmässig" verhalten, also Räume aufsuchen, die dem Ort des Bombenfundes abgelegen sind.

17.12.2013

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13:30 Uhr > Die Uniklinik und das Seniorenheim sind evakuiert. Der Kampfmittelräumdienst arbeitet an der Bombe.

120 Kräfte des Kölner Ordnungsamtes sind im Einsatz und 43 Polizeibeamte des PPK Köln, so die Stadt. Die Bombe sei zu ½ panzerbrechend, so die Stadt. Nach der Entschärfung sei die Bergung der Bombe noch sehr aufwendig. Dazu werde ein Autokran und ein Schwertransporter benötigt. Die Uniklinik hat 244 Personen evakuiert, davon 113 Patienten der Psychatrie, 83 der Neurologie und 49 Personen aus der HNO Klinik. 12 Patienten seien Intensivpatienten. Der Lehrbetrieb sei heute eingestellt worden um gegebenenfalls die Plätze in den Hörsälen für mobilere Patienten zur Verfügung zu haben. In der HNO Klinik gebe es heute keine Operationen, der Betrieb in den anderen Sälen laufe normal, wie auch im Bettenhaus. Die Feuerwehr Köln ist mit rund 252 Kräften im Einsatz, der überwiegende Teil davon aus dem Rettungsdienst. Das Seniorenheim war um 11:30 Uhr komplett geräumt, zwei Senioren wurden in eine Klinik gebracht, 100 Personen in das Haupthaus des Betreibers nach Lövenich und 38 gingen zu ihren Familien.

10:36 Uhr > Report-k.de Reporter Daniel Deininger beschreibt die Reaktionen der evakuierten Kölner Bürgerinnen und Bürger als gefasst. Viele der Evakuierten sind Seniorinnen und Senioren, die Worte finden wie "da haben wir schon Schlimmeres im Krieg erlebt". Auch die Notfallseelsorgerin die vor Ort ist, kam noch nicht zum Einsatz. Möglich sei vielleicht eine Retraumatisierung gerade von Senioren, das etwa schlimme Kriegserlebnisse wieder aufbrechen könnten. Immer noch sind viele Einsatzkräfte vor Ort und die Evakuierung läuft. Schwierig und langwierig dürfte vor allem die Evakuierung der psychatrischen Abteilungen der Uniklinik werden, da auch fixierte oder Patienten aus geschlossenen Abteilungen verlegt werden müssen.

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Rettungswagen reiht sich an Rettungswagen, aktuelle Bilder von der Evakuierung sehen Sie hier [die Galerie wird immer wieder aktualisiert]:
http://g.report-k.de/galerie/Koeln-2013/Blaulicht-Koeln-2013/Bunkerknackerbombe-in-Lindenthal---Die-Evakuierung

Der Stand 17.12.2013, 10:22 Uhr, im Überblick:

> Die ersten Evakuierungen werden seit 8:00 Uhr durchgeführt, das Ordnungsamt ist im Gebiet unterwegs
> Straßensperrungen:  Seit 7:00 Uhr ist Gebiet hermetisch abgeriegelt
> Entschärfungstermin: Gegen 13 Uhr
> Kindertagesstätten Simsalabim und St. Stephan sowie die Katholische Grundschule Lindenburger Allee/Gleueler Straße bleiben geschlossen
> Stadt stellt Räumlichkeiten für Evakuierte bereit - Anlaufstelle in der Turnhalle der Schule Bachemer Straße 69 - 25 Menschen sind da
> Die Buslinie 146 der Kölner Verkehrs-Betriebe wird umgeleitet

10:22 Uhr > Die Evakuierungsmassnahmen laufen auf vollen Touren. In der Notunterkunft in der Turnhalle an der Bachemer Straße 69 sind derzeit rund 25 Menschen angekommen und haben hier Zuflucht gefunden. Dort gibt es rund 60-70 Sitzplätze, wie unser Reporter vor Ort Daniel Deininger berichtet. Gregor Timmer, Sprecher der Stadt, erläuterte, dass es sich bei der 10-Zentner Bombe um einen so genannten Bunkernknacker handele, der eine höhere Sprengkraft besitze und daher besonders sorgfältig entschärft werden müsse.
In der Bachemer Straße haben das Ordnungsamt und die Feuerwehr ihre Einsatzzentralen aufgebaut und auf mehr als 100 Meter stand Rettungswagen an Rettungswagen. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind dabei von Haus zu Haus zu gehen, um die Häuser frei zu bekommen.

9:30 Uhr > Die Uniklinik veröffentlichte eine Liste mit den betroffenen Gebäudeteilen und Einrichtungen, die evakuiert werden müssen:
Neurologie, Gebäude Nr. 30
Psychiatrie, Gebäude Nr. 31
HNO-Klinik, Gebäude Nr. 23
ehemaliges Neurochirurgie-Gebäude Nr.12
Werkstatt-Gebäude Nr. 4
Fernheizwerk-Gebäude Nr. 5
Feuerwehr-Gebäude Nr. 24
Altbau Max-Planck-Institut, Gebäude Nr. 19

9:25 Uhr > Um 11 Uhr wollen Feuerwehr, Stadt Köln und Uniklinik Köln über den Stand der Evakierungen die Medien informieren. Derzeit ist die verkehrliche Lage um den Evakuierungsraum bereits sehr angespannt und es kommt zu langen Staus etwa auf dem Lindenthalgürtel. Das Reporterteam von report-k.de ist vor Ort und hält sich permanent auf dem Laufenden.

8:36 Uhr > Die Bewohner des Seniorenheimes St. Anna mit Häusern in der Herderstraße und in der Franzstraße werden komplett evakuiert. Dafür wird es viele Fahrten mit Rettungswagen geben, die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme.
Die Patienten der Uniklinik, die evakuiert werden müssen, werden innerhalb der Klinik verlegt. Allerdings nimmt die Uniklinik keine Notfallpatienten während der Evakuierung und Entschärfung auf. Ganz geschlossen bleibt die Neurologie, wer in anderen Fachabteilungen einen Termin hat, kann diesen allerdings wahrnehmen.
Es ist anzuraten den Bereich Lindenthal weiträumig zu umfahren.

8:00 Uhr > Jetzt ab 8.00 Uhr beginnt das Ordnungsamt mit der Evakuierung der Anwohner im gesamten gesperrten Bereich, teilte die Stadt Köln mit. Anwohner können in der Turnhalle der Schule Bachemer Straße 69 Zuflucht finden. Menschen die auf Medikamente angewiesen sind werden gebeten ihren Tagesbedarf bei sich zu führen. Die Stadt wird Evakuierte verpflegen und betreuen.

7:15 Uhr > Voraussichtlich ab 7.00 Uhr sind folgende Straßen für den Verkehr gesperrt: Bachemer Straße, Herderstraße, Franzstraße und Gleueler Straße zwischen Lindenthalgürtel und Geibelstraße, Landgrafenstraße und Wittgensteinstraße ab Ecke Uhlandstraße, Theresienstraße und Lindenburger Allee ab Einmündung Flotowstraße/Arno-Holz-Straße, Geibelstraße zwischen Arno-Holz-Straße und Gleueler Straße. Die Dürener Straße und der Lindenthalgürtel selber werden von den Evakuierungen und Verkehrssperrungen voraussichtlich nicht betroffen sein.

16.12.2013

Der Stand 16.12.2013, 22:30 Uhr, im Überblick:

> Die Vorbereitungen auf die Evakuierungen laufen schon in dieser Nacht
> Erste Evakuierungen schon in der Nacht und den frühen Morgenstunden
> Entschärfungstermin: Jetzt in den frühen Nachmittagsstunden
> Kindertagesstätten Simsalabim und St. Stephan sowie die Katholische Grundschule Lindenburger Allee/Gleueler Straße bleiben morgen geschlossen
> Stadt stellt Räumlichkeiten für Evakuierte bereit - Adressen werden noch bekannt gegeben

22:50 Uhr > Die Stadt Köln hat bereits mit den Vorbereitungen für die Evakuierungen begonnen und auch die städtische Feuerwehr sei eingebunden, so Stadtsprecher Müllenberg, gegen 22:30 Uhr. Die Entschärfung hat sich bereits in der Planung auf den frühen Nachmittag verschoben. Müllenberg: „In einem Umkreis von rund 250 Metern dürfen sich zum Zeitpunkt der Entschärfung keine Personen mehr aufhalten. Der zu evakuierende Bereich reicht im Westen bis nahe an den Lindenthalgürtel, bis Uhlandstraße/Flotowstraße/Arno-Holz-Straße im Norden, im Osten bis tief in das Gelände der Universitätskliniken und im Süden bis etwa an das Uni-Bettenhaus an der Kerpener Straße. Die Dürener Straße und der Lindenthalgürtel selber werden von den Evakuierungen und Verkehrssperrungen voraussichtlich nicht betroffen sein.“

Mit dem Seniorenheim St. Anna und der Kölner Uniklinik laufen bereits die Vorbereitungen für die Evakuierung. Die Patienten und Bewohner sollen am morgigen Vormittag verlegt werden. Die Kindertagesstätten an der Bachemer Straße (Simsalabim und St. Stephan) sowie die Katholische Grundschule Lindenburger Allee/Gleueler Straße bleiben morgen geschlossen. Derzeit werden die betroffenen Lehrer und Eltern informiert.

Für Anwohner wird es Anlaufstellen geben, in denen man sich zum Zeitpunkt der Evakuierung aufhalten kann. Die Stadt Köln wird die Adressen noch bekannt geben, sobald diese feststehen.

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21:54 Uhr > Lindenthal: 250 m im Umkreis der Herderstraße morgen Evakierungen

Die Stadt Köln bereitet die Evakuierungen vor, teilte man mit. Derzeit und die ganze Nacht werde die Bombe von einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes bewacht, nachdem der Kampfmittelräumdienst grünes Licht für eine Entschärfung morgen gegeben hat. Diese soll nach dem Berufsverkehr stattfinden. Betroffen sind auch ein Seniorenheim und eine Kita und eine Schule.

Der Radius in dem evakuiert werden muss soll 250 Meter betragen. Auch das Universitätsklinikum scheint betroffen und wurde informiert. Wann genau entschärft wird, soll morgen im Laufe des Vormittages bekannt gegeben werden. Die Universität werde teilweise, das Seniorenheim komplett geräumt. Zum Zeitpunkt der Entschärfung wird auch der Verkehr im betroffenen Gebiet unterbrochen.

Mehr im Laufe des Vormittages hier bei report-k.de

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18:12. Uhr > Heute wurde bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Grundstück an der Herderstraße in Köln-Lindenthal eine 5-Zentner-Bombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst wurde informiert. Weiteres ist noch nicht bekannt. Von den Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes hängt ab, ob die Bombe heute oder erst morgen Vormittag entschärft wird.

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