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Die Analytische Taskforce ist heute in Köln-Weiden im Einsatz (Symbolfoto).

Köln-Weiden: Analytische Task Force im Einsatz

Köln | aktualisiert | Am 19. Februar untersuchte die Analytische Task Force in Amtshilfe für die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) die Kanalisation in Köln-Weiden untersuchen. Dort hatten bei Kanalbauarbeiten im Bereich der Goethestraße/Bahnstraße in den letzten Wochen mehrere Bauarbeiter über Schwindelgefühle und Atembeschwerden geklagt. Erste Messergebnisse bestätigen laut Feuerwehr, dass weder eine Gesundheitsgefährdung bestand noch akut besteht.

Laut Bericht der Feuerwehr wurden Kohlenwasserstoffe in geringsten Konzentrationen in der Kanalluft gemessen, die bei dauerhaftem Einatmen unter starker körperlicher Betätigung zu den Beeinträchtigungen bei den Bauarbeitern geführt haben könnten.

Parallel läuft die Auswertung weiterer Messergebnisse, die in ca. 10-14 Tagen vorliegen werden. Solange ruhen die Bauarbeiten. Nach Abstimmung der endgültigen Ergebnisse mit dem bauausführenden Unternehmen, wird die Baustelle dann wieder in Betrieb genommen (voraussichtlich nach Karneval).

Im Einsatz am 19. Februar waren laut Berufsfeuerwehr Köln 25 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen von der Analytischen Task Force, der Gefahrguteinheit der Feuerwache Ostheim und vom Umweltschutzdienst der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Analytische Task Force Köln ist eine von sieben Spezialeinheiten in Deutschland, die über weitergehende Methoden verfügen, um Schadstoffe zu analysieren. Die Spezialeinheiten werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgestattet und von den jeweiligen Standorten betrieben.

Hintergrund: Beschwerden bei Bauarbeiten

Die StEB bauen momentan aus hydraulischen und konstruktiven Gründen seit Januar 2014 das vorhandene Regenüberlaufbauwerk in der Kreuzung Goethestraße/Bahnstraße in Köln-Weiden um. Der Umbau erfolgt überwiegend im Inneren des Bauwerks und Tiefbauarbeiten werden laut Unternehmen nur in geringem Maße durchgeführt.

Vor rund drei Wochen wurde mit den Abbrucharbeiten im Regenüberlaufbauwerk begonnen. Nach einer Woche hatten die Arbeiter, die in dem Bauwerk beschäftigt waren, über Symptome wie Schwindelgefühle und Atembeschwerden geklagt.

Bei Bauarbeiten im Kanalnetz könne es immer wieder vorkommen, so die StEB dass Gase austreten. Dies sei aber nicht vorhersehbar. Daher würden bei Arbeiten in Kanalatmosphäre spezielle Messgeräte eingesetzt. Diese Messgeräte zeigten keinerlei Auffälligkeiten, so die StEB. Aus Sicherheitsgründen gegenüber der Mitarbeiter habe man die Bauarbeiten vorsichtshalber eingestellt und die Berufsfeuerwehr um Unterstützung gebeten, so die StEB. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht und habe zu keiner Zeit bestanden, teilten die StEB schriftlich mit.

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