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Kölner Kriminalpolizei ermittelt nach Todesfall in Beatmungs-WG

Berlin | Die Kölner Kriminalpolizei ermittelt nach einem Todesfall in einer sogenannten Beatmungs-WG wegen fahrlässiger Tötung. Im Zentrum der Ermittlungen stehen nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (3. April) mehrere Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes, die in der mittlerweile stillgelegten Einrichtung gearbeitet haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln bestätigte. Das Opfer sei eine 44-Jährige Frau, die bereits Mitte Februar verstarb.

Der Fall rückt die umstrittene Branche der Betreiber sogenannter Beatmungs-WGs erneut in die Öffentlichkeit. Solche Wohngemeinschaften, die von ambulanten Pflegediensten betrieben werden, sind eines der stärksten Wachstumsfelder der medizinischen Betreuung. Die Nachfrage steigt stetig, da es immer mehr Patienten mit schweren Lungenerkrankungen und Wachkomapatienten gibt, die dank des medizinischen Fortschritts heute überleben.

Der Bundesverband privater sozialer Anbieter (bpa) in Berlin schätzt, dass bundesweit rund 600 Intensivpflegedienste arbeiten, viele davon in der Beatmungspflege. Die von den privaten Pflegediensten angemieteten und betreuten Einrichtungen sind jedoch stark umstritten, denn sie unterliegen in vielen Bundesländern nicht den staatlichen Heimaufsichten und die Ausbildung der angestellten Pfleger entspricht häufig nicht den notwendigen Standards. Für die Krankenkassen ist die Unterbringung von Langzeitbeatmeten in solchen Wohngemeinschaften weit günstiger als die Versorgung der Betroffenen durch Intensivpflegedienste im eigenen Heim.

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