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Kölner Polizei zum Europapokal-Spiel 1. FC Köln gegen Roter Stern Belgrad

Köln | Der 1. FC Köln hat am 2. Spieltag der Europa League mit 0:1 gegen Roter Stern Belgrad verloren. In der 30. Minute traf dann Richmond Boakye für die Gäste aus Belgrad. Nach der Pause zeigten sich die Kölner bemühter, trafen jedoch mehrfach nur den Pfosten. Bereits am Nachmittag vor dem Spiel hatten sich etwa 2.500 Anhänger von Roter Stern Belgrad in der Innenstadt zu einem Fanmarsch formiert. Die Polizei begleitete den Zug auf der Aachener Straße über die Friedrich-Schmidt-Straße zum Stadion.

Um 14 Uhr soll die Polizei vier und eine Stunde später 30 weitere Störer aus dem Lager von Roter Stern Belgrad nach Auseinandersetzungen auf dem Barbarossaplatz und dem Friesenwall in Gewahrsam genommen haben. Sieben Kölner zogen die Beamten an der Aachener Straße Ecke Moltkestraße nach einer Auseinandersetzung mit einem Belgrad-Anhänger aus dem Verkehr.

Während des Spiels zündeten Anhänger beider Mannschaften Pyrotechnik, so die Kölner Polizei. Gegen diese Anhänger wurden Strafverfahren eingeleitet. Ein getrenntes Abreisekonzept der Kölner Polizei nach dem Schlusspfiff sollte mögliche Störungen verhindern. Die KVB setzte zudem fünf Sonderbahnen ein, mit denen die Anhänger von Roter Stern Belgrad zum Neumarkt gefahren wurden. Gegen 22:30 Uhr warfen Kölner Störer an der Kreuzung Hohenstaufenring/Hohenzollernring Pyrotechnik auf eine Bahn mit serbischen Fans. Sechs Personen soll die Polizei Köln daraufhin in Gewahrsam genommen haben.

Polizeipräsident Uwe Jacob resümierte um 23:28 Uhr: „Das Konzept der strikten Fantrennung ist aufgegangen. Bei den ersten kleinen Auseinandersetzungen sind wir in der Stadt konsequent eingeschritten und haben damit die Gewalt im Keim erstickt.“

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