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Die Stadt Köln hat den endgültigen Evakuierungsraum bekannt gegeben

Mülheimer Brücke: Fliegerbombe gefunden - Bombe gegen 18:20 Uhr entschärft

Köln | LIVETICKER | Bei Arbeiten der Rheinenergie wurde eine 20 Zentner Fliegerbombe amerikanischer Bauart gefunden. 8.200 Menschen werden evakuiert und 1.300 Bewohner der SBK müssen ihren Häuser verlassen. Die Mülheimer Brücke wird zum Schluss gesperrt, ebenso wird der Schiffsverkehr angehalten. Auch das Colonia Hochhaus muss evakuiert werden, ebenso wie die Jugendherberge. Eine Kulturveranstaltung im Rahmen des Kölner Kultursommers an der Schanz muss abgesagt werden. Auch der KVB Verkehr ist betroffen. Report-k.de hat einen Liveticker eingerichtet und informiert Sie über die neuesten Entwicklungen. Das Reporterteam ist vor Ort. 18:20 Uhr: Die Bombe ist entschärft.

DER ZEITPLAN, Stand 15.7., 15:33 Uhr:
Beginn der Evakuierung: Dienstag, 15.7., 6:00 Uhr
Einrichtung der Straßensperren bis 9:00 Uhr
16:40 Uhr: Die Evakuierungen sind fast abgeschlossen
Die betroffenen Hauptverkehrsachsen sind gesperrt, darunter die Mülheimer Brücke.
17:09 Uhr > Die Entschärfung verzögert sich, weil der Feuerwehr eine Person im Rhein auf Höhe der Mülheimer Brücke gemeldet wurde.

Für die Anwohner richtet die Stadt Köln zwei Anlaufstellen ein:

Linkrheinisch: Schule Esenbeckstraße in Riehl
Rechtsrheinisch: Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2
ACHTUNG: Die zuerst genannte Anlaufstelle in der Danzierstraße steht nicht zur Verfügung

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Fotostrecke: Die Bombenentschärfung an der Mülheimer Brücke [Letztes Update: 15:41 Uhr]>

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Die Beschreibung des Sperrbezirkes

Der Bereich umfasst im Norden den Hafen Köln-Niehl 1. Die Linie überquert dann östlich Am Mohlenkopf und verläuft über einen Fußweg durch das Cranachwäldchen zum Rheinufer. Am rechten Rheinufer verläuft sie nördlich des Rhein-Gymnasiums, stößt auf die Düsseldorfer Straße und folgt dieser südlich weiter über Wallstraße und Windmühlenstraße unter Einschluss beider Straßenseiten bis zur Danzierstraße. Auf dieser geht es weiter nach Süden über die Deutz-Mülheimer Straße, von da nach Westen in den Auenweg und weiter nördlich über die Hafenstraße bis in Höhe der Danzierstraße. Links-rheinisch trifft sie in Höhe der Leidener Straße auf das Oberländer Ufer (B 55). Weiter geht es über Leidener Straße nach Norden quer durch den Zoo (hier nur Verwaltungsräume betroffen) zur Pionierstraße. Von dort ein Stück westlich zur Stammheimer Straße und dieser nach Norden folgend zur Boltensternstraße und dann weiter bis zum Niehler Hafen.

LIVETICKER

Der Liveticker wurde um 18:23 Uhr beendet. Die Zusammenfassung der Ereignesse der letzten mehr als 24 Stunden lesen sie hier bei report-k.de >

Dienstag, 15.7.2014

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Das ist die 20 Zentner Weltkriegsbombe von den Kölner Rheinwiesen an der Mülheimer Brücke

18:23 Uhr > Die Bombe so eine schriftliche Mitteilung der Stadt Köln wurde um 18:15 Uhr entschärft. Alle Straßensperrungen wurden zeitnah aufgehoben, auch die Mülheimer Brücke wurde wieder freigegeben. Die Schifffahrt auf dem Rhein läuft wieder im Normalbetrieb. Die 1.300 Menschen, die in den Riehler Heimstätten wohnen, werden jetzt aus ihrem Interimsquartier im Staatenhaus wieder zurück in ihre Wohnhäuser bei den Sozial Betrieben Köln gebracht.

18:20 Uhr > Die Feuerwehr der Stadt Köln meldet: Bombe ist entschärft.

17:35 Uhr > Die Stadt Köln meldet, dass die Entschärfung in wenigen Minuten beginnen kann. Alle Evakuierungen in den betroffenen Stadtteilen Riehl, Niehl und Mülheim seien abgeschlossen. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde angehalten und alle Sperrungen zu Lande eingerichtet und kontrolliert. Die Entschärfung dauere so die Stadt Köln erfahrungsgemäß rund 25-30 Minuten, bei Modellen mit Aufschlagzünder. Die gefundene 20-Zentner Bombe trägt einen solchen Zünder.

17:33 Uhr > Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln haben soeben einen Mann vom Rheinufer gerettet. Der Mann lag etwa einhundert Meter nördlich der Mülheimer Brücke, so ein Feuerwehrsprecher schriftlich. Nachdem die Feuerwehr die Meldung über eine Person im Rhein erhalten hatte, entsandte die Leitstelle umgehend Einheiten zum Fundort. Da der Mann jedoch am Ufer lag, konnte der Rettungsdienst ihn sofort behandeln. Der Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus.

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Das Rettungsboot Ursula auf dem Weg Richtung Mülheimer Brücke - Links im Bild auch der Rettungshubschrauber

17:00 Uhr > Der Feuerwehr Köln wurde soeben eine Person im Rhein gemeldet. Diese soll sich in Höhe der Mülheimer Brücke befinden. Einsatzkräfte sind alarmiert und auf dem Weg. Die bevorstehende Entschärfung der Fliegerbombe muss bis zu einer Freimeldung des Rheins verschoben werden. Soeben raste das Rettungsboot Ursula unter der Zoobrücke hindurch in Richtung Mülheimer Brücke. Auch der Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Der Schiffsverkehr ist noch nicht gesperrt.

16:52 Uhr > Die Sprecherin der Stadt Köln Inge Schürmann sagte gegenüber dieser Zeitung, dass die Freigabe für die Entschärfung unmittelbar bevorstehe.

Zum Hintergrund: Die Stadt Köln zeichnet für die Evakuierung des vom Kampfmittelräumdienst festgelegten Gebietes verantwortlich und gibt dieses nach erfolgter und kontrollierter Räumung frei. Erst dann wird der Kampfmittelräumdienst, am heutigen Tag Volker Lessmann und sein Team, aktiv und geht daran, die Bombe zu entschärfen.

16:49 Uhr > Ein Sprecher des Ordnungsamtes teilte auf Nachfrage mit, dass es nun wohl bald losgehen könne. Über die Zoobrücke waren bis vor kurzem noch Rettungsbusse der Kölner Feuerwehr in Richtung Staatenhaus unterwegs, wo sich das Evakuierungszentrum für die Riehler Heimstätten befindet. 

16:44 Uhr > Der Schiffsverkehr auf dem Rhein ist noch nicht angehalten. Es sind auch noch KVB Bahnen auf der Mülheimer Brücke unterwegs. Auch die Seilbahnen gondeln noch munter und fröhlich über den Rhein. Die Polizei bestätigt, dass sie die Straßensperren eingerichtet hat. 

16:37 Uhr > Zwischen der Mülheimer Brücke und der Zoobrücke fliegt mittlerweile ein Hubschrauber der Polizei. Die Straßen, die linksrheinisch in den Sperrbereich führen sind von der Kölner Polizei gesperrt. Immer noch kommen Rettungswagen aus dem Bereich der Riehler Heimstetten und fahren in Richtung Staatenhaus.

Bezirksregierung koordiniert die überörtlichen Kräfte

Die Stadt Köln hat die Bezirksregierung gebeten, den Einsatz von zusätzlichen und überörtlichen Einsatzkräften aus dem Regierungsbezirk zu ihrer Unterstützung zu koordinieren. Dazu sind auf Anforderung der Bezirksregierung insgesamt 10 sogenannte Personentransportzüge aus den Kreisen Heinsberg und Düren, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Oberbergischen Kreis, dem Rhein-Erft und Rhein-Sieg-Kreis, der Städteregion Aachen und aus den Städten Aachen, Bonn und Leverkusen in Köln bei der Evakuierungsmaßnahme im Einsatz. Personentransportzüge bestehen in der Regel aus Rettungs- und Notarztwagen und 22 Rettungsdienstkräften. Die Hilfskräfte werden durch 5 Löschfahrzeuge aus dem Rhein-Erft-Kreis mit insgesamt 30 Feuerwehrkräften bei ihrem Einsatz unterstützt.

Weiter koordinierte die Bezirksregierung den Einsatz eines sogenannten Betreuungsplatzes aus dem Kreis Euskirchen. Hier können bis zu 500 Personen für die Dauer der Evakuierung versorgt und betreut werden. Dazu gehören neben einer medizinischen Versorgung auch die soziale Betreuung und die dazugehörige Logistik. Hierfür sind 72 Hilfskräften im Einsatz.

16:27 Uhr > Noch sind Rettungswagen auch mit Martinshorn und Blaulicht am Zoo noch unterwegs. Auch die Rheinschiffe passieren noch die Mülheimer Brücke und die Rheinwiesen. Wenn die Bombe entschärft werden soll, muss auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein unterbrochen werden. 

16:01 Uhr > Derzeit befänden sich noch sechs Patienten, die liegend transportiert werden müssen, in den Riehler Heimstätten. Die Einsatzleitung vor Ort ziehe sich, so ein Stadtsprecher, dann auch zurück. Diese sei gegen 16:30 Uhr. Dann seien alle Evakuierungen der SBK an der Boltensternstraße abgeschlossen. Wann die Entschärfung begönne und Sprengmeister Volker Lessmann grünes Licht vom Ordnungsamt der Stadt Köln bekommt ist noch nicht bekannt. Eine Sprecherin der Stadt Köln teilte mit, dass es aber noch zu weiteren Verzögerungen komme: "Es zieht sich".

15:40 Uhr > Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) fahren mit ihren Stadtbahnlinien-Bahnen 13 und 18 derzeit nicht mehr über die Mülheimer Brücke. Im Busverkehr sind die Linien 140 und 150 betroffen.

15:37 Uhr > Die Evakuierungen seien in Kürze abgeschlossen heißt es von der Stadt Köln. Damit gingen die Vorbereitungen in die letzte und natürlich entscheidende Phase. Ab etwas 15.40 Uhr werden die Hauptverkehrsachsen, darunter die Mülheimer Brücke, Boltensternstraße, die Riehler Straße und das Niederländer Ufer gesperrt.

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Der Bereich rund um das Menschenaffenhaus ist bereits gesperrt.
15:26 Uhr > Der Hinterausgang in der Pionierstraße des Kölner Zoos ist mittlerweile von der Kölner Polizei gesperrt worden. Damit soll verhindert werden, dass Menschen aus Versehen in den Sperrbereich laufen. Der nördliche Teil des Kölner Zoos ist für Besucher ebenfalls gesperrt und derzeit schon evakuiert. Dabei handelt es sich vor allem um das Menschenaffenhaus. Die Tiere bleiben allerdings in den Gebäuden und Gehegen, denn so Zoodirekter Theo Pagel, gegenüber dieser Zeitung, man hätte gar nicht genug Kisten gehabt um die Tiere auf die Schnelle zu transportieren. Allerdings werden die Tiere weiterhin versorgt, so dass sich Tierfreunde keine Sorgen machen müssten.

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Hier im Staatenhaus werden die Patienten der Riehler Heimstätten versorgt.

14:26 Uhr > Laut Stefan Ortmann, Berufsfeuerwehr Köln und Einsatzleiter der zentralen Aufnahmestelle im Staatenhaus befinden sich dort aktuell 340 Personen, 25 davon sind bettlägerig. Insgesamt könne man dort maximal 1.200 Personen aufnehmen, es stehen über 800 Stühle sowie 200 Krankenbetten in einer separaten Station zur Verfügung. Das Video mit dem Statement von Stefan Ortmann finden Sie am Ende des Livetickers.

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Hier liegt die Bombe, die heute noch entschärft werden soll

14:01 Uhr > Laut Alex Lechleutner, Einsatzleiter des Rettungsdienstes, sind mittlerweile mehrere Hundert Senioren aus den SBK evakuiert worden. Man habe etwa 80 Prozent abtransportiert. Lechleutner geht davon aus, das sich die restlichen Transporte noch etwa eineinhalb bis zwei Stunden hinziehen werden. 

12:30 Uhr > Die Pressekonferenz zur Evakuierung ist gerade zu Ende gegangen.
Laut Robert Kilp, Leiter des Ordnungsamtes und Einsatzleiter befinden sich aktuell 51 Menschen im Bezirksrathaus Mülheim, linksrheinisch, in der Turnhalle der Schule Esenbeckstraße sind es 36 Menschen.

Kritische Bereiche außer der SBK sind das AXA-Gebäude, eine Jugendherberge sowie ein Camping-Platz. Seit 6 Uhr sind die Teams im Einsatz, teilweise auch mit Flyern. Seit 9 Uhr ist der Bereich gesperrt, man gelangt nicht mehr hinein, lediglich die Durchfahrtstraßen werden freigehalten. 2010 fand die Entschärfung gegen 18 oder 19 Uhr, diese Zeit werde jetzt auch angepeilt, so Kilp.

Die Buslinie 140 macht jetzt bereits einen Umweg über die Barbarastraße, die KVB-Linien 13 und 18 sollen parallel zum Individualverkehr unterbrochen werden. Ebenfalls soll der Schiffverkehr während der Entschärfung gestoppt werden, so Kilp. Tiere aus dem Kölner Zoo müssten nicht evakuiert werden.

Laut Feuerwehrkommandant Feyrer gibt es in diesem Evakuierungbereich mit den SBK die größten sozialen Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Hinzu komme eine Vielzahl älterer Menschen, die im Umfeld der SBK privat wohnten. Die Aufgabe, die sich der Feuerwehr stelle, sei größer als es die Kölner Feuerwehr allein stemmen könne. Es kommen Hilfskräfte aus den gesamten Regierungsbezirk Köln, ungefähr 500 Einsatzkräfte mit ungefähr 140 Einsatzfahrzeugen sind im Einsatz, um die Transporte durchzuführen, so Feyrer.

1.300 Menschen, davon 100 mit geistiger Behinderung, 150 Liegendtransporte, sowie Menschen, die aufgrund einer Keimerkrankung isoliert transportiert und untergebracht werden müssen, sind von der Evakuierung betroffen, so der SBK-Leiter Ludorff.  Es sei ein Kraftaufwand für alle  Senioren, auch eine psychische Belastung. Im Durchschnitt seien die Senioren 80 Jahre alt. Gegen Mitternacht will man den Großteil der Senioren zurücktransportiert haben.

Dieter Daeneke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erklärte, dass man bei der Baumaßnahme an der Mülheimer Brücke eine Luftbildauswertung anhand von Bildern aus bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg ausgewertet habe. Danach habe man eine Tiefensondierung durchgeführt und sei dabei auf die 20 Zentner schwere Bombe amerikanischer Bauart gestoßen. Ein "jüngerer" Kollege, Essmann mit Namen und 48 Jahre alt, soll die Entschärfung des Kurzzeitzünders durchführen, da die älteren Kollegen, so etwa der Kollege Wolf in wenigen Jahren aus dem Dienst ausscheiden würden. Es vollziehe sich gerade ein Generationswechsel, so Daeneke. Nach Einschätzungen des Kampfmittelbeistigungsdienstes stellt die Entschärfung der Bombe keine große Herausforderung dar.

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Die Evakuierungsmaßnahmen an den Riehler Heimstätten sind bereits in vollem Gang, mehr Bilder von den Maßnahmen in der Fotostrecke bei report-k.de

10:19 Uhr > Das report-k.de Reporterteam ist vor Ort und Daniel Deininger meldet aus der Anlaufstelle linksrheinisch, die in der Schule Esenbeckstraße eingerichtet ist, dass sich mittlerweile neun Menschen dort eingefunden haben. Sie werden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) versorgt. Also dort ist die Lage noch sehr entspannt, man rechnet inoffiziell mit rund 150 Menschen, die dort auf die Entschärfung warten.
Mittlerweile ist auch die Evakuierung der Riehler Heimstätten angelaufen. Die Feuerwehr Köln hat mehr als 400 Kräfte im Einsatz. Auch die freiwillige Feuerwehr ist im Einsatz, die mit ihren Truppentransportern nicht bettlägerige Patienten chauffieren und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr nachbesetzt haben, um überall in der Stadt den Alarmdienst sicher zu stellen. Es ist eine der größten Evakuierungen in Köln. 2010 wurde an der Jugendherberge in Riehl schon einmal eine 20 Zentner Bombe gefunden, auch damals mussten 5.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen und die Riehler Heimstätten wurden evakuiert.

7:15 Uhr > Die Feuerwehr Köln beginnt in Kürze mit der Evakuierung der Riehler Heimstätten der Sozial-Betriebe Köln (SBK) aufgrund des Bombenfundes an der Mülheimer Brücke am gestrigen Montag, 15.7.2014. Rund 1.300 Bewohner müssen ihre Zimmer und Wohnungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen der Sozial-Betriebe Köln (SBK) verlassen. Dazu sammelt die Kölner Berufsfeuerwehr derzeit Kräfte und Fahrzeuge von den Hilfsorganisationen ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Malteser Hilfsdienst an den Feuerwachen Chorweiler und Ostheim. Zudem wurden die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Köln alarmiert. Da die Kölner Kräfte aber nicht alleine ausreichen werden, wurden auch Rettungskräfte aus Aachen und Leverkusen, aus dem Kreis Düren, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis sowie Rhein-Sieg-Kreis angefordert. Aus der Kölner Region wurden sogenannte Patiententransportzüge nach Köln Niehl entsandt. Die Patienten werden teilweise in Krankenhäusern untergebracht, für die Menschen die nicht so pflegebedürftig sind wurde in Deutz das Staatenhaus hergerichtet. Für den Zeitraum der Evakuierung und Entschärfung werden die Senioren dort betreut.

Montag, 14.7.2014

22:45 Uhr > Die Stadt Köln hat Details zur Bombenentschärfung am morgigen Dienstag bekannt gegeben. Die Stadt geht davon aus, dass 8.200 Menschen von der Evakuierung betroffen sind. Dazu müssen 1.300 Bewohner der Wohnhäuser der Sozialbetriebe Köln (SBK) Ihre Wohnungen und Zimmer verlassen. Die Evakuierungen betreffen die Stadtteile Riehl, Niehl und Mülheim. Die Vorbereitungen der Stadt und des Kampfmittelräumdienstes seien vorangeschritten. Daher werde man gegen 6:00 Uhr morgens mit den Evakuierungen beginnen. Bis um 9 Uhr soll der gesamte zu evakuierende Bereich verlassen werden. Ab etwa 9 Uhr werden auch die Straßensperrungen eingerichtet.

Die Bewohner der SBK werden von der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen in eine vorübergehende Unterkunft gefahren und dort betreut. Besonders Pflegebedürftige werden in Krankenhäusern untergebracht. Aus diesem Grund wird es im Bereich Riehl und Mülheim am morgigen Dienstag zu vielen Fahrten von Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich rund um die Mülheimer Brücke auf beiden Seiten des Rheins möglichst zu meiden. Für die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an der Boltensternstraße stellt die Stadt Köln eine Ausweichräumlichkeit zur Verfügung und betreut die Personen dort.

17:47 Uhr > Eine 20 Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll morgen, Dienstag, 15. Juli 2014, an ihrem Fundort unterhalb der Mülheimer Brücke am linksrheinischen Uferbereich vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Sie wurde heute, 14. Juli 2014 bei Bauarbeiten der Rheinenergie gefunden. Für die Entschärfung müssen alle Wohnungen und Betriebe in einem 800-Meter-Radius rund um den Fundort geräumt werden. Zum 800-Meter-Radius gehören auch die Sozial-Betriebe Köln (SBK) mit ihren Alten- und Pflegeeinrichtungen und Teile der rechtsrheinische Wohngebiete in Nähe der Mülheimer Brücke.

Die Details der Räumung, die konkreten Zeitpläne und Aufenthaltsräume, die von Anwohnern während der Evakuierung genutzt werden können, legt eine Organisationsgruppe fest, die heute, Montag, 14. Juli, ab 18 Uhr zusammentreten soll.

Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes sollen, so die Stadt, am Dienstag kurzfristig mit Handzetteln die Anwohner konkret über die Evakuierungszeiten informieren. Schon jetzt weist das Amt für öffentliche Ordnung darauf hin, dass die Räumung am frühen Dienstagvormittag beginnen soll und voraussichtlich bis in die späten Nachmittagsstunden anhalten werde.

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