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Oft kein Mindestlohn bezahlt – Kölner Zöllner finden mehr als 100 Verdachtsfälle

Köln | Der Kölner Zoll teilt mit, dass er sich am Samstag an einer bundesweiten Aktion gegen die Unterschreitung des Mindestlohns beteiligte. 720 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kontrollierten die Beamten und stellten bei über 100 Mitarbeitern fest, dass der Mindestlohn unterschritten wurde.

Schwerpunkt der Kontrollen war die Gastronomie, das Taxigewerbe und die Sicherheitsbranche. „Beinahe bei jedem vierten Arbeitnehmer haben wir Anhaltspunkte auf Verstöße, welchen wir in den nächsten Wochen nachgehen werden.“, so Pressesprecher Jens Ahland schriftlich. Neben der Unterschreitung des Mindestlohns gegen die Zöllner in 42 Fällen dem Verdacht auf Leistungsbetrug bei den Sozialleistungen und in 20 Fällen von fehlenden oder falschen Meldungen zur Sozialversicherung nach. In einem Imbissbetrieb trafen die Beamten eine Person ohne Aufenthaltsgenehmigung ein. Gegen ihn und seinen Arbeitgeber leiteten die Zöllner ein Ermittlungsverfahren ein.

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