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Polizei verhaftet mutmaßliche Betrügerbande aus Leverkusen

Die Kölner Ermittlungsbehörden sind einer Betrügerbande auf die Spur gekommen. Am heutigen Mittwochmorgen wurden vier mutmaßliche Mitglieder festgenommen. Rund 70 Objekte in Deutschland und Österreich werden derzeit durchsucht.

Köln | aktualisiert um 15:50 Uhr | Wie die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft am gleichen Tag berichteten, liegen die durchsuchten Objekte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die vier Festgenommen im Alter zwischen 42 und 54 Jahren gehören zur besagten Großfamilie oder zum Unterstützerkreis. Neben der Polizei sind auch Steuerfahnder an den Durchsuchungsaktionen beteiligt.

Die Verdächtigen sollen gewerbsmäßigen Betrug im großen Stil begangen haben. Geschädigt wurden vor allem ältere Menschen, aber auch Kreditinstitute und Sozialleistungsträger. Der geschätzte Schaden alleine bei den Straftaten zu Lasten der älteren Leute liegt nach Angaben der Ermittlungsbehörden bei rund einer Million Euro.

Wie die Ermittlungsbehörden in einer zweiten Mitteilung bekannt gaben, soll der bereits einschlägig vorbestrafte, mutmaßliche Haupttäter (42 Jahre alt) über Strohleute unter anderem Immobilien im Wert von mehreren Millionen Euro angekauft haben. Obwohl er zuvor per Eides statt angab, kein Vermögen zu haben, soll er seine ergaunerte Beute darin investiert haben. Die Unterstützer wiederum sollen dem 42-Jährigen überdies geholfen haben, mittels Kauf von Luxuskarossen und weiteren Immobilien, legale Gelder gegeben haben. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

Im Zuständigkeitsbereich der Kölner Polizeibehörde (Köln und Leverkusen) wurden insgesamt 15 Objekte durchsucht. In den knapp 50 Objekten in NRW wurden unter anderem acht Luxuskarossen im Wert von rund 800.000 Euro sowie mehrere Immobilien, hochwertiger Schmuck und rund 40.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Im Zuge der Ermittlungen gerieten auch Steuerberater und ein Rechtsanwalt in den Fokus der Behörden. Durchsucht wurden zudem Kreditinstitute und mehrere Schließfächer, hieß es dazu im heutigen Abschlussbericht.

Die Festgenommenen müssen sich nun strafrechtlich verantworten, weitere Angaben machten die Behörden nicht.

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