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Privat-Haustür des Oberbürgermeisters mit Klebstoff zugeschmiert - Roters fordert Schutz durch Polizei

Köln | Wie die Stadt Köln berichtete, hatten unbekannte Täter am heutigen Morgen die Haustür zur Privatwohnung von Oberbürgermeister Jürgen Roters mit Klebstoff zugeschmiert. Dabei sei Sachschaden entstanden. Außerdem hätten die Täter Plakate mit Schmähungen hinterlassen, die offensichtlich in Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um das „Autonome Zentrum“ (ehemalige KHD-Kantine) in Köln-Kalk stünden.

Ebenfalls hätten Unbekannte ähnliche Plakate und Aufkleber auch in der unmittelbaren Umgebung der Wohnorte und Arbeitsstätten verschiedener Ratspolitikerinnen und Ratspolitiker angebracht. Strafanzeige sei erstattet worden. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits im Vorfeld sei es, so die Stadt Köln, zu Sachbeschädigungen und Farbschmierereien an Sparkassenfilialen und der Kölner SPD-Zentrale gekommen. Mitarbeiter und Ratspolitiker seien beschimpft worden.

„Hier ist die Grenze des Erträglichen eindeutig überschritten“, erklärt dazu OB Roters. Er und seine Familie fühlten sich persönlich bedroht. Er erwarte von der Kölner Polizei, dass seine Familie, die betroffenen Ratsmitglieder, ihre Familien und die Anwohner konsequent geschützt würden. Dies habe er heute auch dem Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers in einem Telefonat übermittelt.

Auf Anfrage von report-k machte die Polizei Köln keine Angaben zur Anzahl der gestellten Anzeigen durch Ratsmitglieder aufgrund der oben genannten Schmierereien und/oder Plakaten. Ein Sprecher der Polizei Köln teilte mit, es sei wichtig, dass die Konfliktparteien im Zusammenhang mit dem AZ eine friedliche Lösung fänden. Die Polizei Köln begleite diesen Prozess. Aufgabe der Polizei Köln sei es, Straftaten zu vermeiden und zu verfolgen, und gegebenenfalls für die Durchsetzung rechtlicher Ansprüche zu sorgen.

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