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Razzia gegen islamistische Gefährder – Richter hat entschieden

Köln | Am Donnerstag, 18. Juli, führte die Kölner Polizei an insgesamt 7 Orten in NRW Razzien gegen Männer durch, die als islamistische Gefährder eingestuft sind. Heute gab die Polizei Köln weitere Ermittlungsergebnisse und die Entscheidung des Haftrichters bekannt.

Der Haftrichter habe entschieden, dass gegen die beiden Männer aus der Wohnung in Düren, den 30-jährigen W. C. und den 21-jährigen R. ene Gewahrsamsdauer von maximal 14 Tagen nach seiner Auffassung gerechtfertigt sei. Dies ist seit Einführung des neuen Polizeigesetzes in NRW möglich. Damit folgte der Richter der Empfehlung der Polizei.

Die Polizei Köln hatte die 14-tägige Langzeitingewahrsamnahme gegen vier Personen beantragt. Dem folgte der Richter nicht. Ein 20-Jähriger, der in einer anderen Dürener Wohnung angetroffen wurde, muss 10 Tage in Gewahrsam bleiben. Der vierte Mann aus Düren, 22, konnte noch am gestrigen Abend das Gewahrsam verlassen.

Keine gefährliche Flüssigkeit

Der Kölner Kripochef Klaus-Stephan Becker teilte gestern auf einer Pressekonferenz mit, das in der Dürener Wohnung von R. in einem Versteck, dass er nicht näher qualifizierte, eine Flasche mit einer nicht identifizierbaren Flüssigkeit entdeckt worden sei. Jetzt teilt die Polizei Köln mit, dass die Flüssigkeit nach Untersuchung durch das Landeskriminalamt NRW unbedenklich sei.

21-Jähriger schwerer verletzt, als Polizei zunächst zugab

R. sei bei seiner Festnahme in der Wohnung leicht am Kopf verletzt worden, teilte die Kölner Polizei gestern auf ihrer Pressekonferenz mit. Es sei zu einer Berührung gekommen, so der Wortlaut. Ein Arzt habe R. untersucht und in für Gewahrsamsfähig erklärt. Jetzt ist der 21-Jährige in eine Klinik gebracht worden. Zu den Verletzungen und zur Schwere der Verletzungen macht die Kölner Polizei keine Angaben.

Auswertung der Daten beginnt

Der Staatsschutz Köln habe eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und werde jetzt die beschlagnahmten Datenträger, Router, Laptops und Mobiltelefone auswerten, so die Polizei Köln. Dies werde mehrere Tage in Anspruch nehmen.

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