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Schlag gegen internationale Autoschieberbande - Zwei Verdächtige festgenommen

Köln | aktualisiert 15:05 Uhr | Bei einer Großrazzia gegen eine internationale Autoschieberbande hat die Polizei im Rheinland am Dienstagmorgen zwei Männer festgenommen. Durchsucht wurden unter anderem Wohnungen und Geschäftsräume in Köln. Aktualisiert: Bei den Durchsuchungen wurden sieben Limousinen sowie scharfe Schusswaffen sichergestellt.

15:05 Uhr > Polizei stellt sieben Luxuslimousinen und scharfe Schusswaffe sicher

Die heute Morgen begonnenen Durchsuchungsmaßnahmen wurden zwischenzeitlich abgeschlossen. Hierbei stellten die Beamten neben zahlreichen Computern, Unterlagen und Dokumenten auch sieben Fahrzeuge der Marken Audi, BMW und Lexus sicher. In einer Firma in Frechen entdeckten die Ermittler weiterhin eine scharfe Schusswaffe mit entsprechender Munition. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel durch die im Kriminalkommissariat 23 - Organisierte Kriminalität - angesiedelte Ermittlungsgruppe dauern an.

09:58 Uhr > Polizei durchsucht Wohnungen in Köln und dem Rheinland

Heute Morgen durchsuchten mehr als 250 Polizisten und Steuerfahnder 45 Wohnungen und Geschäftsräume in Köln und 15 weiteren Städten im Rheinland, am Niederrhein und im Ruhrgebiet. Den insgesamt 30 Verdächtigen wird vorgeworfen, hochwertige Fahrzeuge, die in Italien, Spanien, Bulgarien und Lettland gestohlen oder unterschlagen wurden, nach Deutschland gebracht zu haben. Hier wurden die Fahrzeuge technisch verändert, mit falschen ausländischen Papieren versehen und zugelassen. In Einzelfällen wurden die Fahrzeuge dann in Deutschland weiterverkauft, überwiegend aber ins Ausland -Weißrussland, Lettland, Frankreich - gebracht. Beliebteste Fahrzeuge der Bande waren laut Polizei BMW X5 und X6, ML und GL Modelle von Mercedes, aber auch Exoten wie Bentleys und Hummer. Darüber hinaus soll die Bande hochwertiger Fahrzeuge -überwiegend in Italien und Belgien ersteigert haben. Die angeblich für den Export nach Lettland bestimmten Fahrzeuge sollen dann tatsächlich über den eigenen Autohandel eines 40-Jährigen in Köln-Porz-Lind oder andere Autohäuser in Deutschland zugelassen und verkauft worden sein. Die Polizei vermutet, dass dabei Umsatzsteuern in Höhe mehrerer hunderttausend Euro hinterzogen wurden. Diesem Verdacht geht derzeit die Steuerfahndung Bonn nach. Um den Verkaufserlös der Luxuskarossen zu steigern, sollen diese zusätzlich technisch verändert worden sei. So seien unter anderem die Kilometerstände manipuliert worden.

Zwei Männer wurden festgenommen. Darunter der 40-jährige Autohändler aus Köln. Er war laut Polizei bereits 2002 als Hauptverdächtiger von internationaler gewerbsmäßiger Kfz-Hehlerei festgenommen worden. Er wurde 2005 wegen dieses Delikts, und weiterer Straftaten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Im August 2010 rückte er dann im Rahmen eines anderen Strafverfahrens erneut in den Fokus der Ermittler. Er wurde heute an seiner Wohnanschrift festgenommen. Bei einem weiteren Bandenmitglied, ebenfalls mit Wohnsitz in Köln, wurde der zweite Haftbefehl vollstreckt.

Die Durchsuchungsmaßnahmen dauern derzeit noch an. Mit Ergebnissen ist nicht vor 14 Uhr zu rechnen.

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