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Starkregen und Dauerregen in Köln und NRW: Ausnahmesituation durch Tief "Bernd"

Köln | aktualisiert | Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Köln mit einem ergiebigen Dauerregen bis morgen früh um 6 Uhr. Die Kölner Feuerwehr löste Gesamtalarm aus und besetzt damit auch die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet. Hinweis der Redaktion: Der Artikel zur Dauerregen und Starkregenlage in Köln und NRW wird laufend ergänzt, sobald neue Informationen vorliegen.

Ausnahmesituation in NRW durch Tief "Bernd"

19:54 Uhr > Im sauerländischen Altena ist ein Feuerwehrmann ertrunken, das bestätigte die Polizei im Märkischen Kreis. In der Eifel hat der Eifelkreis Katastrophenalarm ausgelöst, nachdem mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer traten. Auch an der Mosel und in Luxemburg, ein großer Zufluss in den Rhein herrscht Alarmstimmung und die Hochwasserschutzmaßnahmen werden intensiviert.

Die Aachener Zeitung meldet in ihrem Online-Portal, dass der Fluss Inde in Kornelimünster, Stolberg und Eschweiler über die Ufer tritt. Es komme zu ersten Evakuierungen. In Würselen ist unter den Wassermassen das Dach eines Ladengeschäfts zusammengebrochen und eine Frau wurde leicht verletzt.

In Düsseldorf hat die Stadt die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk zur Unterstützung angefordert meldet die "Rheinische Post" und davon, dass die Düssel ein historisches Hochwasser führe. Aber auch andere Flüsse wie die Anger oder der Kittelbach machen Probleme, so dass auch die Fernbahnstrecke Rath-Unterrath unterbrochen ist. Die Ostparksiedlung wird evakuiert und Düsseldorfs OB Keller wird von der "Rheinischen Post" mit dem Wort "Jahrtausendhochwasser" zitiert.

Auch der Bahnverkehr am Kölner Hauptbahnhof ist von Tief "Bernd" betroffen. So kommt es zu mehreren Streckensperrungen und deutlichen Verspätungen. Der Bahnverkehr zwischen Langenfeld und Köln-Mülheim ist gesperrt und die S6 betroffen. Die Bahn hat hier einen Busersatzverkehr eingerichtet. Wie lange die Störung dauern wird ist derzeit unklar. Zwischen Opladen und Leichlingen sind die Gleise unterspült und eine Signalstörung im Bereich Opladen führt zu Beeinträchtigungen auf der RB 48. Auch der Fernverkehr ist betroffen und der ICE 823 beginnt außerplanmäßig in Köln-HBF.

Böschung rutscht bei A1 zwischen Lövenich und Bocklemünd ab

19:51 Uhr >Auf der A1 in Fahrtrichtung Dortmund sind zwischen den Anschlussstellen Köln-Lövenich und Köln-Bocklemünd vorerst nur zwei von drei Fahrspuren befahrbar. Wegen der derzeitigen Regenereignisse ist dort eine Böschung abgerutscht. Vorsorglich soll deshalb noch am heutigen Abend die rechte Fahrspur gesperrt werden.

Autobahnkreuz Köln-Süd vom Dauerregen betroffen

15:18 Uhr > Die Niederlassung Rheinland der Autobahngesellschaft sperrte eine Überfahrt im Autobahnkreuz Köln-Süd. Wegen der Regenereignisse sei derzeit keine Überfahrt von der A 555 aus Fahrtrichtung Bonn auf die A 4 in Fahrtrichtung Aachen möglich. Die Umleitungsempfehlung: Verkehrsteilnehmer können im Verteilerkreis Köln-Süd wenden und so aus Köln kommend von der A555 auf die A4 nach Aachen überfahren. Es musste auch die Überfahrt von der A4 aus Olpe kommend auf die A555 nach Bonn gesperrt werden.

Bergisch-Gladbach rüstet sich für Dauerregen und appelliert an Bürger*innen

15:13 Uhr > Die Feuerwehr in Bergisch-Gladbach ist im Dauereinsatz um Überschwemmungen zu beseitigen, Barrieren zu errichten und vollgelaufene Keller wieder leer zu pumpen. Auch der Ortsverband des Technischen Hilfswerks Bergisch-Gladbach ist mittlerweile im Einsatz. Die Stadt stemmt sich gegen Dauerregen und hält etwa die Bachunterführungen frei. Bergisch-Gladbach meldet, dass die meisten Gewässer im Stadtgebiet gut gefüllt, aber noch nicht übergelaufen seien.

Häuser sichern, Grundstücke freiräumen

Die Feuerwehr in Bergisch-Gladbach wendet sich mit einem Appell an die Bevölkerung: "Mehr Vorsorge kann zurzeit von Seiten der Stadt nicht getroffen werden. Aber auch Bürgerinnen und Bürger können ihren Beitrag leisten: So werden Grundstückseigentümer dringend gebeten, alle in der Nähe von Gewässerläufen abgelegten Gegenstände, die weggespült werden könnten, aus der Hochwasserzone zu entfernen. Außerdem sollten vorhandene Sicherungsanlagen gegen Hochwasser einsatzbereit sein bzw. gefährdete Einrichtungsgegenstände so weit wie möglich hochwassersicher gestellt werden."

Steigende Einsatzzahlen bei der Kölner Feuerwehr

12:34 Uhr > Mittlerweile sind alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um den Kölner*innen in der Dauer- und Starkregen-Situation zu helfen. Aktuell zählte die Kölner Feuerwehr 180 Einsätze. Aus einer Unterführung im Maarweg, die bei Starkregen regelmäßig überflutet ist, musste eine Auto geborgen werden. Aktuell gebe es keine Verletzten, so die Einsatzleitung. Bei dem Indoorspielplatz in Lövenich habe die Entwässerung versagt und Regenwasser drang in die Halle ein, dass abgepumpt werden musste.

Feuerwehr löst Gesamtalarm für Einheiten der freiwilligen Feuerwehr Köln aus

11:13 Uhr > Zudem sei die Leitstelle der Kölner Berufsfeuerwehr in Weidenpesch aufgestockt worden, um mehr Anrufe im Notfall entgegennehmen zu können. Die Leitstelle so die Feuerwehrbeamten sei von Normal- auf Sonderbetrieb umgestellt worden. Die eingehenden Anrufe werden gesammelt und priorisiert. Entsprechend der Priorisierung werden dann die Einsatzkräfte vor Ort eingesetzt.

Bisher gab es 55 Einsätze aufgrund des Dauerregens, unter anderem vollgelaufene Keller, überflutete Unterführungen und in Lövenich war ein Indoor-Spielplatz betroffen.

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