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Diese Pressefotos veröffentlichte die Kölner Polizei, die die zerstörte Windschutzscheibe und den geworfenen und sichergestellten Stein zeigen.

Steinwurf auf Autobahn A 553 ist kein "Kinderstreich": Polizei intensiviert Ermittlungen

Köln | Am Freitag, 9. Juli, haben bislang Unbekannte Steine von einer Brücke in Höhe Brühl-Süd auf die Autobahn A 553 geworfen. Polizei und Staatsanwaltschaft Köln sprechen von einem versuchten Tötungsdelikt, veröffentlichen Fotos des Steins und der zerborstenen Windschutzscheibe und richten einen dringenden Zeugenaufruf an die Bevölkerung. Zudem werden die Ermittlungen massiv intensiviert, wie etwa auch das Auslesen von Mobilfunkdaten und DNA-Analysen vorangetrieben.

Der Fall: Am Freitagnachmittag des 9. Juli warfen bisher Unbekannte Steine von der Brücke "Phantasialand" über der Autobahn A 553 in Höhe Brühl-Süd auf die Fahrbahn. Ein faustgroßer Stein durchschlägt die Windschutzscheibe eines fahrenden PKW. Die Beifahrerin wird am Kopf getroffen. Sie muss in eine Klinik, aus der sie mittlerweile entlassen werden konnte.

Die Ermittlungen: Mit Hochdruck treiben Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen voran und richten eine Mordkommission ein. Der Stein und das Fahrzeug wurden, wie auch DNA-Spuren, gesichert. Weitere DNA-Untersuchungen sollen jetzt durch Spezialisten des Landeskriminalamtes NRW fortgeführt werden. Zudem lässt die Mordkommission derzeit alls Mobilfunkdaten, die zum Tatzeitpunkt in dieser Funkzelle eingewählt waren, auslesen und auswerten. Hier unterstützen Techniker des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste die Beamten der Mordkommission.

Die rechtliche Wertung der Staatsanwaltschaft Es handele sich hierbei nicht um einen "Kinderstreich", so die klare Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Die klare rechtliche Bewertung der Strafverfolger: Es handele sich hier um ein versuchtes Tötungsdelikt. Aus diesem Grund werden alle rechtlich zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergriffen, um die Tatverdächtigen zu ermitteln, zu identifizieren und festzunehmen. In einem sich daran anschließenden Gerichtsverfahren drohen empfindliche Freiheitsstrafen.

Die Fragen der Mordkommission an die Bevölkerung: Die Mordkommission sucht weiter dringend Zeugen und richtet folgende Fragen an die Bevölkerung:

• Wer ist am Freitag (9. Juli) gegen 15 Uhr auf der Autobahn 553 in Richtung Autobahnkreuz Bliesheim beziehungsweise in Richtung Köln oder auf der Phantasialandstraße gefahren und hat einen/oder mehrere Menschen auf der Autobahnbrücke gesehen?

• Wer hat zum Tatzeitpunkt Videoaufnahmen, zum Beispiel durch eine Dashcam, gefertigt?

• Wer kann Hinweise zur Identität der Unbekannten und/oder deren Aufenthaltsort geben?

Die Kölner Mordkommission ist unter der Telefonnummer 0221-229-0 zu erreichen.

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