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Sanitaeter versorgen am Donnerstag (17.05.12) in Troisdorf - Kriegsdorf verletzte Besucher eines Maifestes, nachdem Randalierer sogenannte Bengalos in einem Festzelt abbrannten. Durch das Abbrennen von Leuchtfeuern wurden 20 bis 25 Menschen verletzt, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte.

Troisdorf: Über 20 Verletzte durch bengalisches Feuer in Festzelt bei Maifest

Troisdorf | aktualisiert 18.5.2012, 11:56 Uhr | Durch das Abbrennen von Leuchtfeuern sind am frühen Donnerstagmorgen bei einem Maifest in Troisdorf-Kriegsdorf 20 bis 25 Menschen verletzt worden. Acht von ihnen würden stationär in Krankenhäusern behandelt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Besucher hatten die sogenannten Bengalos in einem Festzelt abgebrannt.

Erst das Chaos beim Relegationsspiel in Düsseldorf, jetzt gab es Verletzte in Troisdorf. Sollten Bengalos verboten werden? Sagen Sie uns Ihre Meinung auf der Report-k.de Facebook Seite >>>

Das Fest war eine Veranstaltung des ortsansässigen Junggesellenvereins. Mehrere Festbesucher hatten sich am frühen Morgen vor der Bühne im Zelt versammelt, um dem Maikönigspaar zu gratulieren. Nach Angaben der Polizei zündete zunächst ein Festbesucher aus dieser Gruppe ein bengalisches Feuer, woraufhin andere mit zwei weiteren Bengalos und vermutlich einer Rauchbombe antworteten.

Einen der Verantwortlichen habe die Polizei bereits identifizieren können. Es handle sich um 22-Jährigen aus Troisdorf. Gegen ihn werde nun ein Strafverfahren wegen schwerer Körperverletzung eingeleitet. Weitere Tatverdächtige würden derzeit noch ermittelt. Über die weiteren Entwicklungen wollte die Polizei am Freitag informieren.

Für Diskussionen sorgt die Pyrotechnik derzeit vor allem auch im Fußball. Wie die Dortmunder "Ruhr Nachrichten" unter Berufung auf die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin (BAM) berichteten, wird die Giftigkeit der Rauchschwaden unterschätzt. Verbrannt würden bei solchen pyrotechnischen Fackeln unter anderem Metalle, Oxidationsmittel und chlorhaltige Verbindungen. Damit würden in erheblichem Maße giftige Gase und Feinstäube freigesetzt.

Die Forschung beschäftige sich erst seit kurzer Zeit mit der Toxikologie der freigesetzten Rauchgase, da bisher davon ausgegangen worden sei, dass solche Fackeln nur in Einzel- und Notfällen und grundsätzlich draußen abgebrannt würden.

Wie die Zeitung weiter berichtete, hat sich die Zahl der Strafverfahren wegen des Abbrennens von Pyrotechnik in Stadien in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Nach Angaben der Zentralen Informationsstelle Sport beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg habe es in der Saison 2010/2011 817 solcher Verfahren gegeben. Vier Jahre zuvor seien es noch 304 gewesen. Statistisch erfasst würden nur Fälle, bei denen gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen werde.

Polizei: Unzureichende Sicherheitskontrollen bei Maifeier mit 20 Verletzten

Bei einer Maifeier mit mehr als 20 Verletzten in Troisdorf sind die Sicherheitsvorkehrungen offensichtlich nicht ausreichend gewesen. Ein Sicherheitsdienst sei auf der Feier am Mittwoch zwar im Einsatz gewesen, es habe aber wohl keine hinreichende Durchsuchungen gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

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