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Dieses Foto aus der Dashcam des LKW, das die Polizei freigegeben hat, zeigt den roten Unfallwagen, als dieser den LKW überholt.

Unfall Kreuz Kerpen: Toter fuhr noch 1,5 Kilometer weit

Köln | aktualisiert | An den Karnevalstagen bemerkte eine aufmerksame Polizeibeamtin, die privat am Kreuz Kerpen unterwegs war, dass ein PKW in einem Rückhaltebecken auf dem Dach lag. [report-K berichtete >] Der darin sitzende Fahrer war verstorben. Jetzt teilte die Polizei Köln mit, dass sie die Unfallursache aufgeklärt habe. Dies gelang mit einer Aufnahme aus einer Dashcam eines LKW. Der Fahrer war rund 1,5 Kilometer vor dem Auffindeort mit einem Baum zusammengestoßen, am Kopf getroffen worden und sofort tot. Er ist dann noch mehr als einen Kilometer tot weitergefahren.

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Auf diesem Foto aus dem Material der Dashcam des LKW, dass die Polizei Köln freigegeben hat, ist zu sehen wie ein weiterer PKW Fahrer in die Trümmerteile des Baumes fährt.

Toter fährt rund 1,5 Kilometer weiter

Auf der Videoaufzeichnung ist zu sehen, so die Polizei, dass der Fahrer des roten PKW nahezu ungebremst mit dem Baum kollidiert. Die Untersuchung des Unfallfahrzeuges ergab, dass der Baum in Kopfhöhe des Fahrers in die Windschutzscheibe einschlug und dieser sofort tot war. Dennoch fuhr der Wagen noch rund 1,5 Kilometer weiter. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer weiter mit dem Fuß auf dem Gas verblieb. Die spätere Spurenanalyse ergab, dass der PKW mehrfach links und rechts mit den Begrenzungen kollidiert sein muss. Am Ende seiner Fahrt schrammte der Wagen rund 150 Meter an der rechten Leitplanke entlang, bevor er nach rechts in den Grünstreifen und dann in das Rückhaltebecken von der Fahrbahn abkam. Dort wurde er Stunden später bei Tageslicht gefunden.

Unfallaufnahme bemerkt Unfallfahrzeug nicht

Die Aufzeichnung der Dashcam des LKW-Fahrers zeigt, dass weitere Fahrzeuge und der LKW selbst in den auf der Fahrbahn liegenden Baum fahren und dabei beschädigt werden. Die betroffenen Fahrzeugführer unterrichteten umgehend die Autobahnpolizei. Die sicherte die Unfallstelle, nahm den Unfall auf und ließ die Baumreste, die die Fahrbahn blockierten, entfernen. Dass in 1,5 Kilometer Entfernung ein weiteres Opfer des Verkehrsunfalls liegt, fiel weder den Beamten noch den anderen Unfallbeteiligten auf. Erst die Beamtin, die auf dem Weg zum Dienst war, entdeckte den roten PKW und den toten 57-jährigen Fahrer. Die Polizei Köln erklärt dies mit der Ausdehnung der Unfallstelle und der Dunkelheit zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme.
Dem LKW-Fahrer war nicht bewusst, dass eine Videoaufzeichnung existierte, so die Beamten, die das Auftauchen der Bilder so erklären: „Zwei Tage nach dem tragischen Unfall entdeckte der Spediteur bei Sichtung der Videoaufzeichnung zum Unfall seines Fahrers den roten PKW und meldete sich bei der Polizei.“

Offen bleibt die Frage, wie der Baum auf die Fahrbahn kam. Woher der Baum stammt ist mittlerweile geklärt. Er stammt aus dem Eigentum des Bundes und stand auf dem Gelände der Boelckekaserne, deren Gelände an die A 4 grenzt.

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