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135 bestätigte Covid-19-Fälle in Köln am Samstag

Köln | 135 Kölnerinnen und Kölner haben am Samstag, 23. Januar, das positive Covid-19-Testergebnis erhalten. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Am Samstag verstarb niemand in Köln im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz für Köln liegt im Zeitraum 17. bis 23. Januar bei 92,4. In Deutschland gab es am Samstag 12.257 bestätigte Covid-19-Neuinfektionen. Bis Ende März sollen in Deutschland maximal 18 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Deutschland kauft zudem ein Corona-Medikament.

235 Menschen wurden am Samstag in Kölner Kliniken mit einer Coronavirus-Infektion behandelt, davon 75 auf Intensivstationen. Das teilte die Stadt Köln gestern um 15:19 Uhr mit. Bei den Klinikzahlen werden nicht nur Menschen mit Erstwohnsitz in Köln erfasst.

RKI meldet 12.257 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Sonntagmorgen 12.257 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 11,7 Prozent oder 1.625 Fälle weniger als am Sonntagmorgen vor einer Woche, als 13.882 Neuinfektionen binnen eines Tages offiziell veröffentlicht worden waren. Insgesamt geht das Institut derzeit von rund 275.600 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 39.500 weniger als vor einer Woche.

Die 7-Tage-Inzidenz wird aktuell mit 111,1 Neuinfektionen je Woche und 100.000 Einwohner berechnet. Außerdem meldete das RKI nun 349 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 5.451 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 779 Todesfällen pro Tag.

Am Vortag lag dieser Wert noch bei durchschnittlich 792 Corona-Toten an jedem der letzten sieben Tage. Auf den Intensivstationen wurden unterdessen am frühen Sonntagmorgen 4.643 Covid-19-Patienten intensiv behandelt. Seit drei Wochen sinkt dieser Wert nahezu jeden Tag.

Deutschland erwartet bis Ende März maximal 18 Millionen Impfdosen

Deutschland kann bis zum Quartalsende insgesamt mit maximal 18 Millionen Corona-Impfdosen von drei Herstellern rechnen. Das geht aus internen Berechnungen und Lieferplänen hervor, die der dts Nachrichtenagentur vorliegen. Miteingerechnet sind die bereits in der EU erlaubten Wirkstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna, aber auch der Impfstoff von Astrazeneca, der erst nächste Woche voraussichtlich zugelassen wird - inklusive aller bereits im ersten Quartal angekündigten Lieferengpässe.

Da alle drei Hersteller jeweils zwei Dosen pro Person vorschreiben, könnten damit bis Anfang April also maximal neun Millionen Menschen in Deutschland den vollen Impfschutz erhalten, entsprechend knapp elf Prozent der Bevölkerung. Im zweiten Quartal sollen die Liefermengen dann deutlich ansteigen, und womöglich noch weitere Impfstoffe zugelassen werden. Das wäre vermutlich auch dringend nötig, um das von der EU versprochene Ziel einer Impfquote von 70 Prozent unter der erwachsenen Bevölkerung schon "bis zum Sommer" zu erreichen.

Dafür müssten in Deutschland stand heute noch rund 47 Millionen Menschen geimpft werden, entsprechend etwa 200.000 Erstimpfungen pro Tag, um bis September mit dem Vorhaben durchzukommen. Bis Ende März allerdings dürfte es in Deutschland, das zeigen die aktuellen Berechnungen, im Schnitt bei maximal etwa 90.000 bis 110.000 Erstimpfungen pro Tag bleiben, wenn alles gut läuft, in den nächsten Tagen sogar noch sehr deutlich darunter. Aktuell erhalten im Wochendurchschnitt unter 60.000 Menschen täglich ihre erste Spritze mit einem Corona-Impfstoff.

Deutschland kauft Corona-Medikament

Deutschland hat laut eines Medienberichts ein neues Corona-Medikament auf Antikörper-Basis gekauft. "Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt, zunächst in Uni-Kliniken", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der "Bild am Sonntag". Mit dieser Form der Antikörper soll Ex-US-Präsident Donald Trump nach seiner Corona-Infektion behandelt worden sein.

"Sie wirken wie eine passive Impfung. Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauft verhindert wird", wird Spahn weiter zitiert. Vorerst sollen allerdings nur 2.000 Dosen geordert worden sein.

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