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195 positiv auf das Coronavirus Getestete in Köln am 9. November

Köln | Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den 9. November in Köln 195 neu positiv auf das Coronavirus getestete Kölnerinnen und Kölner. 178 Menschen verstarben bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln. Der Inzidenzwert für den Zeitraum 3. bis 9. November liegt in Köln bei 195,9. 90 Prozent der Regionen in Deutschland gelten mittlerweile als Corona-Hotspots und das RKI meldet deutschlandweit weniger Corona-Neuinfektionen als vor einer Woche.

Die Stadt Köln meldete gestern um 15:32 Uhr 271 Personen in den Kölner Kliniken und davon 81 auf Intensivstationen. Dies bildet die Gesamtzahl an Patientinnen und Patienten, die mit COVID-19 infiziert sind in den Kölner Kliniken ab und bezieht sich nicht alleine auf Menschen aus dem Kölner Stadtgebiet.

Die Stadt Köln teilte mit, dass vom 25. Februar bis 7. November 463.110 Tests auf COVID-19 in Köln durchgeführt wurden. In den letzten sieben Tagen vom 1. bis 7. November waren 8,02 Prozent der Tests positiv. Die Stadt Köln fordert positiv Getestete nun auf über ein Online-Portal ihre Kontaktpersonen selbstständig zu erfassen. Wer mit positiven Symptomen getestet wird muss sich zwischen Test und der Bekanntgabe des Testergebnisses selbst isolieren. Nur wer ein negatives Ergebnis erhält kann die Quarantäne selbstständig beenden. Bei positivem Ergebnis wird das Gesundheitsamt informiert, das die infizierte Person zeitnah kontaktieren soll. Der Infizierte wird dann angewiesen seine Kontakte in das digitale Kontaktmanagement-System einzupflegen. Auf dieser Basis bestimmt das Gesundheitsamt weitere Quarantäneverfügungen von Kontaktpersonen.

RKI meldet weniger Corona-Neuinfektionen als vor einer Woche

Das RKI hat für Deutschland am frühen Dienstagmorgen 15.332 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am letzten Dienstag waren es 15.352 neue Fälle. Damit wurde der Trend immer weiter steigender Neuinfektionszahlen vorerst gestoppt.
Vor zwei Wochen hatten sie sich innerhalb einer Woche noch mehr als verdoppelt. Die Zahl der aktiven Infektionen stieg unterdessen nach RKI-Schätzung auf rund 234.000 und erreichte wieder einen neuen Höchststand. Rund 1,3 Prozent oder genau 3.026 Personen liegen mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation.

Laut RKI wurden zudem binnen eines Tages 154 neue Todesfälle registriert, bei denen der Verstorbene mit dem Coronavirus infiziert war.

Über 90 Prozent der deutschen Regionen gelten als Corona-Hotspot

Die Zahl der Regionen in Deutschland, welche die kritische Marke an Corona-Neuinfektionen überschreiten, ist auf 375 gestiegen. Das geht aus Daten des RKI hervor, die am Dienstagvormittag veröffentlicht wurden. Am Vortag waren es 363. Das RKI betrachtet die zwölf Berliner Bezirke separat - demnach gibt es insgesamt 412 ausgewiesene Gebiete.

Davon gelten 91 Prozent als Hotspot - sie überschreiten also einen Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. 49 Regionen kommen sogar auf einen Inzidenzwert von mindestens 200, fünf weniger als am Vortag. Spitzenreiter ist der oberbayerische Landkreis Traunstein mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 377,9. Die Inzidenzzahl 100 wird in insgesamt 268 Regionen überschritten, zwei mehr als am Vortag.

Städtetag: Bürger müssen Corona-Quarantäne unbedingt einhalten

Angesichts hochschießender Corona-Infektionszahlen hat der Deutsche Städtetag alle betroffenen Bürger aufgerufen, die Quarantäneauflagen unbedingt zu beachten. "Um Corona wieder einzudämmen, bleibt es ganz zentral, dass Kontaktpersonen von Infizierten die Quarantäne einhalten", sagte Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Immer wieder würden Menschen in Quarantäne auch nach wenigen Tagen selbst positiv auf Corona getestet.
"In Isolation können sie das Virus nicht mehr weiter verbreiten. Das hilft beim Kampf gegen die Pandemie." Die "allermeisten Menschen" hielten die angeordnete Quarantäne ein, so Dedy.

"Und die Städte kontrollieren da, wo es nötig ist." Weil immer mehr Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung überfordert seien, sei Eigenverantwortung notwendig, sagte Dedy. "Deshalb appellieren wir an die Bevölkerung, bei Verdacht auf Corona oder einem positiven Testergebnis sich sofort selbst in Quarantäne zu begeben. Niemand muss dafür auf den Anruf vom Gesundheitsamt warten. So können unnötige Infektionen verhindert und die Gesundheit anderer geschützt werden."

Kommunen fordern einheitliche Quarantäne-Regeln

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) forderte einheitliche Quarantäne-Regeln. "Damit die Pandemie nicht gänzlich aus dem Ruder läuft, brauchen wir die dauerhafte und nachhaltige Akzeptanz der Menschen", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dafür sei es unverzichtbar, dass man auf einen "Dschungel unterschiedlicher Vorschriften" so weit wie möglich verzichte.

"Wir appellieren daher an die Länder, von besonderen Ausnahmefällen abgesehen, einheitliche Vorschriften zu erlassen." Das gelte für die Quarantäne-Auflagen ebenso wie für eine Maskenpflicht in allen Innenstädten, möglichst einheitliche Bußgelder, aber auch für die Zahl der Teilnehmer an Veranstaltungen, die noch stattfinden dürften. "Unterschiedliche Maßnahmen sind auch immer ein zusätzlicher Angriffspunkt für weitere gerichtliche Klagen von Corona-Leugnern", so Landsberg.

Zwar habe sich der Föderalismus in der Pandemiebekämpfung bislang bewährt. "Doch nachdem wir jetzt ein flächendeckend steigendes Infektionsgeschehen haben, sollten auch die Regeln einheitlicher sein."

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