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256 Neuinfektionen mehr in Köln

Köln | Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Köln und in Deutschland steigen weiter an. In Köln bestätigten sich 256 weitere COVID-19-Infektionen und in Deutschland 11.287 an einem Tag. Bezogen auf 22. Oktober 0:00 Uhr, so das Robert-Koch-Institut (RKI).

Insgesamt seit dem ersten bestätigten COVID-19-Fall in Köln sind damit 7.675 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden. Um 15:35 Uhr meldete die Stadt Köln gestern 1.350 aktuell Infizierte. Die Corona-Inzidenzzahl des RKI für den Zeitraum 15. bis 21. Oktober für Köln liegt bei 111,7 und steigt weiter an.

In Köln starben zwei Menschen, die bestätigt mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt starben in Köln 135 Menschen.

Am gestrigen Nachmittag meldeten die Kölner Krankenhäuser die Behandlung von 132 Patientinnen und Patienten und davon 32 auf Intensivstationen, deren Corona-Test positiv ist. Diese Zahlen beziehen sich auf alle Behandelten und nicht nur auf Kölnerinnen und Kölner.

11.287 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist erneut ein neues Allzeithoch an Neuinfektionen in Deutschland. Für 10 Uhr hat das RKI wieder eine der zuletzt selten gewordenen Pressekonferenzen angesetzt. Dem Vernehmen nach soll es dort unter anderem um die deutlich steigenden Neuinfektionszahlen gehen.

Ein Fünftel der Labore weiterhin nicht digital angebunden

20 Prozent der Labore in Deutschland können die Ergebnisse der Corona-Tests weiterhin nicht digital übermitteln. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Eine digitale Anbindung wäre notwendig, um Testergebnisse in der Corona-Warn-App bereitstellen zu können.

"Die Nutzung der App scheint stark auf Seiten der Labore und Testzentren zu hapern", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Sitta den Funke-Zeitungen. Die Meldung positiver Testergebnisse an Gesundheitsämter müsse endlich rein digital erfolgen, um schneller auf das Infektionsgeschehen reagieren zu können, forderte er. "Es ist nicht zu fassen, dass die meisten Labore weiterhin das Fax für die Übermittlung der Erregernachweise verwenden."

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Politiker eine Überarbeitung der Warn-App gefordert. Nach Angaben der Bundesregierung wurde sie 19,6 Millionen Mal heruntergeladen. Derzeit werden rund 500 Infektionen pro Tag von Nutzern in der App gemeldet und dadurch mögliche Kontaktpersonen informiert.

Ärzteverband: Viele Gesundheitsämter an "Grenze der Überforderung"

Die Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst sehen sich angesichts deutschlandweit steigender Corona-Infektionszahlen an der Belastungsgrenze. Die Lage in den Gesundheitsämtern sei angespannt und führe dazu, dass die Mitarbeiter "am Limit" seien, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Viele der Mediziner seien "ausgelaugt".
Besonders problematisch sei es, wenn in einer Region innerhalb kurzer Zeit die Infektionszahlen stark anstiegen, "so wie jetzt in Berchtesgaden". In solchen Fällen gerieten die Gesundheitsämter "rasch an die Grenze der Überforderung". Besonders in Regionen mit sehr vielen Ansteckungen könnten derzeit nicht mehr alle Kontaktpersonen nachverfolgt werden.

Die Beteiligung der Bundeswehr an der Nachverfolgung der Infektionsketten helfe daher sehr. In Bezug auf ihre Einschätzung zum aktuellen Verlauf der Pandemie erläuterte die Verbandschefin, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einigen Wochen von 19.200 Neuinfektionen an einem Tag gesprochen habe, "habe ich eine solche Entwicklung zunächst für unwahrscheinlich gehalten". Aber so wie die Dinge derzeit verliefen, halte sie das inzwischen für "eine realistische Einschätzung", sagte Teichert.

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