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303 positiv auf das Coronavirus getestete Kölnerinnen und Kölner mehr

Köln | 303 Menschen wurden am 8. November in Köln als positiv auf das Coronavirus getestet mehr gemeldet. Vier Menschen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Köln, so dass deren Zahl auf 178 steigt. Die 7-Tages-Inzidenz steigt für den Zeitraum 2. bis 8. November auf 198,7.

Die Stadt Köln meldete gestern um 15:22 Uhr 280 Menschen, die sich in Kölner Kliniken befinden, darunter 81 von Ihnen, die auf Intensivstationen liegen. Bei der Patientenzahl handelt es sich um alle mit COVID-19 erkrankten Menschen in den Kliniken und nicht nur Kölnerinnen und Kölner.

RKI meldet 13.363 Corona-Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für Deutschland am frühen Montagmorgen 13.363 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Mit einem Plus von rund 10,5 Prozent gegenüber dem am letzten Montag gemeldeten Wert ist die relative Steigerung weiter rückläufig. Die Zahl der aktiven Infektionen stieg unterdessen nach RKI-Schätzung auf rund 231.000 und erreichte wieder einen neuen Höchststand.

Rund 1,3 Prozent oder genau 2.932 Personen liegen mit einer Covid-19-Erkrankung auf einer Intensivstation. Laut RKI wurden zudem binnen eines Tages 63 neue Todesfälle registriert, bei denen der Verstorbene mit dem Coronavirus infiziert war.

Erstmals mehr Corona-Intensivpatienten als im Frühjahr gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Corona-Intensivpatienten hat in der Nacht zu Montag erstmals den Höchstwert aus dem Frühjahr übertroffen. Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen am frühen Morgen um 1 Uhr 2.934 Menschen mit einer Corona-Infektion auf einer Intensivstation, davon wurden 55 Prozent invasiv beatmet. Im Frühjahr war der Höchstwert am 19. April mit 2.933 Covid-19-Intensivpatienten kurz nach Inkrafttreten der Meldepflicht registriert worden, seitdem ging es bis zum 6. September und einem Tiefstand von 217 kontinuierlich bergab.

Erst vor wenigen Tagen war noch gemeldet worden, dass sich die Zahl der Intensivpatienten alle zehn Tage verdoppelt. Seit Donnerstag hat sich die Steigerungsrate aber abrupt halbiert, aktuell beträgt die statistisch zu erwartende Verdoppelungszeit damit etwa 20 bis 25 Tage. Nach offiziellen Angaben sind derzeit rund 20.000 Intensivbetten frei oder innerhalb einer Woche aufstellbar, was bedeuten würde, dass das System bei gleichbleibenden Steigerungsraten in etwa zwei Monaten an die Kapazitätsgrenze gelangt.
Einerseits fehlt aber Personal, um den Standard für so viele Intensivpatienten überhaupt aufrecht zu erhalten, andererseits hat sich auch das Wachstum bei den Neuinfektionen in den letzten Tagen spürbar verlangsamt. Das macht sich üblicherweise verzögert auch in den Krankenhäusern bemerkbar.

Gesundheitsminister fürchtet Rückschlag bei Impfstoff-Entwicklung

Vor den Beratungen des Kabinetts zur Priorisierung eines künftigen Corona-Impfstoffs hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor zu viel Optimismus gewarnt. "Wir rechnen und planen damit Anfang nächsten Jahres. Aber bei einer Impfstoff-Entwicklung kann es auch immer noch einen Rückschlag geben", sagte Spahn der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe).

Niemand könne ausschließen, "dass es selbst kurz vor der Zielgeraden noch etwas gibt, wo man sagt: Nein, diesen Impfstoff kann man nicht zulassen". Nach Fertigstellung eines Impfstoffes werde es zudem Monate dauern, bis Deutschland wirklich ganz durchgeimpft ist. "Weil das ja auch eine enorme Logistik erfordert", so Spahn.
Bei Transport und Lagerung eines Impfstoffs könne im Notfall "unterstützend auch die Bundeswehr" helfen. Bei der Verteilung eines Impfstoffs werde es "mobile Teams geben, die in Krankenhäuser oder eben auch in Pflegeheimen dann impfen", kündigte der Bundesgesundheitsminister an. Gleichzeitig rief der Gesundheitsminister alle Deutschen zu einer breiten Diskussion auf, welche Bevölkerungsteile zuerst geimpft werden sollten.

"Ich finde es wichtig, dass es eine politische, aber auch gesellschaftliche Debatte gibt an jedem Mittagstisch, in der Familie oder auf der Arbeit, wer zuerst geimpft werden sollte: Derjenige, der beruflich das größte Risiko hat. Derjenige, der Risikogruppe ist. Oder derjenige, der besonders viel Kontakt zu anderen hat", sagte Spahn der "Bild".
Spahn kündigte an, dass sich auch der Bundestag mit dieser Frage gesetzlich befassen werde: "Bei diesem Impfstoff in dieser pandemischen Lage macht es schon Sinn, das das nochmal gesetzlich rückgekoppelt wird", so der Bundesgesundheitsminister. Eine konkrete Priorisierung könne aber erst dann beschlossen werden, "wenn wir mehr über den Impfstoff wissen", so Spahn zu "Bild".

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