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Mund-Nase-Bedeckung-Angebot in einer Auslage eines Ladens in der Körnerstraße in Ehrenfeld

333 Neuinfektionen in Köln – sechs Menschen gestorben

Köln | 333 Menschen haben sich innerhalb eines Tages in Köln mit dem Coronavirus infiziert, so das Robert-Koch-Institut (RKI) in seiner täglichen Meldung. Die 7-Tages-Inzidenzzahl liegt für Köln im Zeitraum 18. bis 24. Oktober bei 152,5.

Insgesamt sind seit dem ersten Corona-Fall in Köln 8.640 Menschen laut RKI am Coronavirus erkrankt. 143 Menschen, dass sind sechs mehr als am Vortag, sind verstorben. Sie waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Stadt Köln meldete gestern um 15:24 Uhr 1.913 aktuell mit dem Coronavirus erkrankte Kölnerinnen und Kölner. 173 Personen befanden sich in Kliniken und 38 auf Intensivstationen. Die Statistik der Krankenhäuser erfasst alle dort versorgten Corona-Fälle und nicht ausschließlich Kölnerinnen und Kölner.

Die Lage in NRW

In NRW infizierten sich insgesamt 107.759 Menschen mit dem Coronavirus, seit den ersten Fällen. Damit steht NRW an der Spitze der Bundesländer, wenn es um die Gesamtzahl an Infizierten geht. Aktuell sind rund 29.759 Menschen in NRW mit dem Coronaviruns infiziert. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Infizierten in NRW um 3.142. Neun Menschen starben innerhalb eines Tages und insgesamt 2.017 Menschen starben, bei denen COVID-19 nachgewiesen wurde. Die meisten Toten hat Bayern, gefolgt von NRW.

Erstmals über 100.000 aktive Corona-Infektionen in Deutschland

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die gleichzeitig aktiv mit dem Coronavirus infiziert sind, ist erstmals sechsstellig. Laut Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen stieg die Zahl binnen eines Tages von knapp 94.000 auf etwa 102.000 Menschen. Seit Wochen klettert diese Zahl jeden Tag um etwa neun Prozent, alle acht Tage verdoppelt sie sich.

In der ersten Welle war der höchste Wert am 6. April bei rund 64.300 aktiv Infizierten erreicht worden, danach war die Zahl bis zum 14. Juli auf den tiefsten Stand bei rund 4.700 Personen gefallen. Die Zahl der Menschen, die in Deutschland aktuell auf einer Intensivstation behandelt werden, steigt etwas langsamer, nämlich in den letzten Tagen "nur" um sechs bis acht Prozent pro Tag. Am frühen Sonntagmorgen wurden 1.211 Patienten mit Covid-19 intensiv behandelt, der Anteil an allen aktiv Infizierten ist mit 1,2 Prozent so niedrig wie noch nie, seit im April alle Krankenhäuser verpflichtet wurden, die entsprechenden Daten zu melden.

Deutsche im Frühjahrs-Lockdown deutlich depressiver

Angst, Stress und Symptome von Depressionen haben in der ersten Phase des Corona-Lockdowns im Frühjahr deutlich zugenommen. Das geht aus einer Vorauswertung der Nako-Gesundheitsstudie, für die 113.000 Deutsche befragt wurden, hervor. "Die psychische Belastung bei jungen bis mittelalten Menschen, zwischen 20 und Ende 40, war besonders groß", sagte der Studienleiter für neurologisch-psychiatrische Erkrankungen, Klaus Berger, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

Frauen bis Ende 30 waren am stärksten getroffen. Teilweise haben sich die Werte der Teilnehmer so verschlechtert, dass es sich laut der Nako-Zahlen um eine deutliche Zunahme von Depressionen handeln könnte, was jedoch im Einzelfall durch eine ärztliche Diagnose bestätigt werden muss. In der Gruppe über 60 Jahre konnten die Forscher hingegen keine Zunahme von depressiven Symptomen feststellen.

Die Studie stellt starke regionale Unterschiede bei Angst und Stress fest. "Wir sahen bei Befragten in Regionen, die von Covid-19 besonders hart getroffen wurden, eine stärkere Zunahme von Stress und von Angst", sagte Berger der FAS. Im Norden und Nordosten, wo die Corona-Fallzahlen niedriger waren, waren Stresssymptome deutlich weniger ausgeprägt. "Wer getestet wurde, egal ob letztlich positiv oder negativ, hatte eine höhere psychische Belastung als Menschen, die nicht getestet wurden", so Berger.

Im Hinblick auf einen möglichen zweiten Lockdown sagte der Direktor des Zentrums für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster: "Wer Krisen durchlebt hat, lernt in der Regel dabei, mit neuen Krisen umzugehen." Deshalb sei die Ausgangslage besser als im Frühling.

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