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570 neu positiv auf das Coronavirus Getestete in Köln – 800 Kölner nicht über positiven Test informiert

Köln | Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Köln steigt jetzt wieder deutlich. So meldet das Rober-Koch-Institut (RKI) für den 6. November 570 positive Testungen in Köln. Die Stadt Köln spricht von einer sich zuspitzenden Situation in den Kölner Krankenhäusern. Gleichzeitig kann die Stadt aufgrund von Problemen bei der Datenverarbeitung für Köln erst am 9. November neue Zahlen liefern. "Die Welt" berichtet darüber, dass 800 Kölnerinnen und Kölnern nicht über ihren positiven Coronatest informiert wurden. Für Deutschland meldet das RKI einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen.

Die Corona-Inzidenzzahl für Köln liegt für den Zeitraum 31. Oktober bis 6. November bei 193,9, so das RKI. 174 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus bislang in Köln gestorben.

Die Stadt bewertet die Lage in den Kölner Kliniken neu

Am 6. November spricht die Stadt Köln von einer kritischen Situation in den Kölner Kliniken, nachdem sie zuvor immer beschwichtigte. Dabei rechnete der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann noch in dieser Woche die statistischen Werte vor und damit war zumindest absehbar, dass die Krankenhäuser mit einem höheren Ansturm an COVID-19 Patienten rechnen mussten. Laumann sagte, dass 8 Prozent der COVID-19-Patienten in Kliniken aufgenommen werden müssen und davon 2,4 Prozent intensivmedizinisch behandelt werden müssten. Auf die 570 Neuinfektionen des 6. November bedeutet dies, dass statistisch 45,6 von ihnen in eine Klinik müssen und eine Person intensivmedizinisch betreut werden muss. Aktuelle Infektionszahlen für den 6. November konnte die Stadt Köln in ihrer Mitteilung um 16:54 Uhr gestern nicht bekannt geben. Es gäbe Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung, so die Stadt. Mit neuen Daten sei erst am 9. November zu rechnen. "Die Welt" berichtete, dass 800 Kölnerinnen und Kölner nicht über einen positiven Test unterrichtet werden konnten. Dies teilte der Kölner Sozialdezernent Harald Rau der Zeitung mit. Damit sind diese Menschen tagelang noch ihrer Arbeit und ihrem Alltag nachgegangen anstatt sich in Quarantäne zu begeben.

Aktuell befinden sich in Kölner Kliniken 261 Menschen in Krankenhäusern und davon 74 auf Intensivstationen. Dabei handelt es sich nicht nur um Kölnerinnen und Kölner, sondern auch um Menschen aus anderen Regionen. Aktuell stünden noch 10 Prozent der Intensivbetten in Köln zur Verfügung. Vor 17 Tagen waren dies noch 30 Prozent. Wie der Krisenstab diesem Problem begegnen will sagt die Stadt Köln nicht, wenngleich Oberbürgermeisterin Henriette Reker an die Vernunft der Menschen appelliert sich an die Corona-Regeln zu halten.

Zahlen zu Schulen, Kitas und Alten- sowie Pflegeheimen

181 Schülerinnen und Schüler sind in 108 Schulen und 69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 61 von insgesamt rund 300 Schulen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind rund ein Drittel der Kölner Schulen zumindest was die Zahlen bei den Schülern betrifft betroffen. Hier stehen derzeit 2.945 Personen unter Quarantäne. In 26 Kindertagesstätten sind 30 Kinder infiziert und in 39 Einrichtungen 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 9. November öffnet die Rheinische Musikschule wieder.

In den Alten- und Pflegeheimen stellt sich die Situation auf Basis der Daten der Stadt Köln so dar: 200 Bewohnerinnen und Bewohner sind derzeit infiziert und davon 31 Menschen in Kliniken. 208 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind positiv getestet und von ihnen sind 7 in Kliniken. 67 Einrichtungen sind betroffen. Ab dem 8. November sollen, so das Land NRW für jeden Bewohner 20 Schnelltests pro Monat ausgeliefert werden. Die Stadt Köln spricht davon, dass diese Tests am 9. November zur Verfügung stehen. Allerdings sieht der stellvertretende Leiter des Kölner Gesundheitsamtes Wiesmüller deren Wirksamkeit kritisch und erklärt diese seien gegenüber Sensitivität und Spezifität den PCR-Tests "deutlich" unterlegen.

Neue Unterkunft für Geflüchtete

In Köln-Chorweiler wird die Stadt Köln eine neue Unterkunft zur "temporären Quarantäne und Schutzisolation" von Geflüchteten öffnen. Diese verfüge über 63 abgeschlossene Unterkunftseinheiten. Zudem verhängte die Stadt Köln ein Besuchsverbot für alle städtischen Flüchtlingsunterkünfte bis 30. November. An den Eingängen werde es Zugangskontrollen geben.

RKI meldet mit 23.399 Corona-Neuinfektionen neuen Höchstwert

Das RKI meldete am Samstagmorgen für Deutschland 23.399 Corona-Neuinfektionen. Das ist die höchste in der bisherigen Pandemie veröffentlichte Zahl. Gleichzeitig ist damit ein in den letzten Tagen beobachteter Trend gebrochen, wonach die relativen Steigerungen immer weiter zurückgingen.

Der aktuelle Wert liegt 23 Prozent über der Zahl vom Samstagmorgen vor einer Woche, in den drei letzten Tagen hatte die relative Steigerung zwischen 15 und 19 Prozent betragen. Außerdem wurden nach RKI-Angaben 130 Todesfälle innerhalb eines Tages bekannt, bei der der Verstorbene mit dem Coronavirus infiziert war. Auf den Intensivstationen wurden am Samstagmorgen 2.781 Personen wegen Covid-19 behandelt, knapp vier Prozent mehr als am Vortag.

Dies entspricht einem Anteil von 1,3 Prozent an den nach RKI-Schätzung derzeit knapp 220.000 aktiv Infizierten.

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