Köln Nachrichten Köln Nachrichten

katzen-kastration-rep-1_ehu_25032018

Mit einer Plakatkampagne – hier am Blaubach – bereitet die Stadt Katzenbesitzer auf die Kastrationspflicht vor, die ab dem 4. April gilt.

Ab 4. April gilt Kastrationspflicht für „Freigänger-Katzen“

Köln | Ab dem 4. April müssen alle Katzen, denen ihre Halter den „Freigang“ erlauben, kastriert werden. Außerdem gibt es dann eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht. Die Stadt hofft, so die Zahl der auf 20.000 geschätzten verwilderten Katzen deutlich reduzieren zu können. Tierschützer begrüßen die neue „Katzenschutzverordnung“.

Sie sind verfloht und verwurmt, haben Krankheiten, gegen die es keine Medikamente gibt, sie hungern, haben nach Revierkämpfen oder Zusammenstößen mit Autos Verletzungen, die kein Arzt behandelt. Schließlich vermehren sie sich unkontrolliert. So beschreibt Gabriele Biesek, Vorsitzende von „Straßenkatzen Köln“, das Leben von Kölns „Wildkatzen“.

Die neue Kastrationspflicht soll nun langfristig helfen, deren Gesundheitszustand zu verbessern und die Population zu verringern. Erfahrungen etwa aus Osnabrück zeigen den Erfolg dieser Maßnahmen, die auch zur Entlastung der Tierheime und ehrenamtlicher Katzenschützer beiträgt.

Denn auch „Freigänger“ tragen – von ihren Besitzern sicher ungewollt – zur Vermehrung bei. Außerdem können sich die „Hauskatzen“ an unheilbaren Krankheiten anstecken. Schließlich verspricht eine Kastration auch friedlichere Tiere, so Elke Sans, die im Konrad-Adenauer-Tierheim Zollstock für Katzen zuständig ist. Jährlich werden hier 350 – 450 „herrenlose“ Tiere eingeliefert.

Der Eingriff ist für Tierärzte Routine – bei Katern ist er billiger

Der Eingriff – für Tiere ab fünf Monaten vorgeschrieben – ist für Tierärzte Routine. Er kostet zwischen 90 Euro für einen Kater und 120 Euro für eine Katze. Beim Katzenschutzbund Köln gibt es hierfür – bei einem Eigenanteil von 25 Euro – Gutscheine für Bedürftige. Nach der Operation müssen die Tiere eindeutig und langfristig gekennzeichnet werden – unproblematisch und ohne Narkose. Dies kann eine Tätowierung, besser noch ein eingepflanzter Mikrochip sein.

Auch eine Registrierung ist vorgeschrieben, zum Beispiel bei Haustierregistern wie „TASSO e.V.“ oder „Findefix“. Hier müssen die Daten der Kennzeichnung, Identifikationsmerkmale der Katze sowie Name und Anschrift des Halters angegeben werden. Zwar sieht die neue Regelung bei Nicht-Befolgung auch Bußgelder bis zu 1.000 Euro vor, doch Konrad Peschen, Leiter des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes, setzt zunächst auf die Einsicht der Katzenhalter. Und natürlich die der Katzenhalterinnen.

Mithilfe der Kennzeichnung können entlaufene Tiere gefunden werden. Wird es an einer Futterstelle aufgegriffen – „Straßenkatzen Köln“ betreut so an 20 Stellen ehrenamtlich täglich etwa 200 Katzen –, kann erkannt werden, ob das Tier kastriert ist und einen Halter hat. Sollte der Besitzer einer „Freigängerin“ wünschen, dass seine Kinder einen Wurf miterleben, kann es unter bestimmten Bedingungen eine Ausnahmegenehmigung geben. Besser aber sei es, die Kinder dafür in eins der beiden Kölner Tierheime zu schicken, empfiehlt Bernd Schinzel vom Tierheim Dellbrück.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

Köln | auf dem Gelände der Klinik des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Kampfmittelräumdienst heute in den Morgenstunden nach einem Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Er fand allerdings nur Teile der Bombe. Damit ist die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner abgeblasen.

meschenich_24012020

Köln | Tausende von Fahrzeugen, PKW, Sprinter und schwere LKW fahren täglich durch den Ortskern von Köln-Meschenich und teilen den Ort in zwei Hälften. Für die Menschen in Meschenich eine immense Belastung. Damit soll 2023 Schluss sein, wenn die 3,3 Kilometer lange Ortsumgehung fertig sein wird. Heute war Spatenstich.

st_severin_step_24012020

Das neue Jahrbuch des Fördervereins Romanische Kirchen bietet eine spannende Bestandsaufnahme der Basilika in der Südstadt.

Köln | „Die Sanierung von St. Severin hat viel Zeit, Arbeit und Geld gekostet. Aber es hat sich gelohnt. Immer wieder haben wir hier Besucher, die tief beeindruckt sind. Das gilt vor allem dann, wenn die Sonne scheint und ihr Licht mit dem Innenraum spielt. Im vergangenen Jahr haben wir insgesamt 39.000 Besucher jenseits der Gottesdienste gehabt. Ich habe hier das Gefühl, an dem Ort angekommen zu sein, wo ich immer hin wollte“, sagt Johannes Quirl, der seit 27 Jahren der Pfarrer von St. Severin im Herzen der Kölner Südstadt ist.

karnevals

Der Kölner Karneval plaudert am Roten Fass von report-K.de, Kölns Internetzeitung über die Session 2020.

In der kommenden Woche vom 28.-30. Januar zu Gast am Roten Fass:
Fidele Kaufleute Köln
Amazonen Corps Frechen
Unger Uns
Porzer Rhingdröppche
Prinzessin Laura-Marie
Dorfgemeinschaft Widdersdorf
Große KG Greesberger
Schokolädcher
Schmuckstückchen 2008
Römergarde Weiden
Die Jungen Trompeter
Tanzpaar Große Knapsacker
Annegret vom Wochenmarkt
Jupp Menth

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

3_g_10012020klein

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG

--- --- ---
Anzeige

Jeck_digital_report_K_2020-1

Bestellen Sie kostenlos die "jeck + digital"-Broschüre von report-K:
marketing[at]report-K.de