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Jede Spende zählt. Die Aidshilfe Köln hat nun eine Spendenkampagne gestartet, um ihr Test- und Beratungsangebot ausbauen zu können.

Aidshilfe Köln: Spendenkampagne für Ausbau des Schnelltest-Angebots gestartet

Köln | Die Aidshilfe Köln ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Nun haben die Verantwortlichen eine Spendenkampagne an den Start gebracht. „Deine 10 Euro für mehr HIV/STI-Tests, für mehr Beratung und für kürzere Wartezeit“.

Im Vorfeld des diesjährigen Cologne Pride hat die Aidshilfe Köln e.V. eine Spendenkampagne gestartet. Hintergrund ist ein für notwendig erachteter Ausbau des Test- und Beratungsangebots des Checkpoints. Um das umzusetzen, fehlen der Kölner Aidshilfe aber rund 30.000 Euro pro Jahr. Mit einer Spendenkampagne wolle man diese Finanzierungslücke nun schließen, hieß es dazu aus der Beethovenstraße.

Aktuell können sich nicht nur Schwule oder Männer, die mit Männern Sex haben, von montags bis donnerstags zwischen 19 und 22 Uhr anonym und ohne Termin auf HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen testen lassen. Die Nachfrage hierfür ist offenbar größer als gedacht. „Der Checkpoint der Aidshilfe wird aktuell überrannt. Ab 18:30 Uhr öffnen wir die Türen, doch meist bildet sich schon weit über eine Stunde vorher eine lange Schlange, so dass wir ab 19 Uhr leider Leute abweisen müssen. Die, die es schaffen dranzukommen, müssen aber auch geduldig sein und mit längeren Wartezeiten rechnen“, beschreibt Pressesprecher Erik Sauer die derzeitigen Zustände.

Mehr Tests – mehr Sicherheit

Das aktuelle Angebot kostet die Aidshilfe jedes Jahr rund 85.000 Euro an Eigenmitteln in der bestehenden Version. „Wenn wir pro Abend statt einem zwei Ärzte einsetzen, würde uns das 20.000 Euro mehr kosten. Würden wir nicht nur an vier Abenden, sondern an fünf Tagen öffnen, würde das Mehrkosten von 9.900 Euro zur Folge haben“, rechnet Sauer vor.

Diese Angebotserweiterung kann die Aidshilfe aktuell nur durch die finanzielle Unterstützung der Kölner Stadtgesellschaft, der Community und Sponsoren leisten. Die Aidshilfe Köln könnte durch eine Erweiterung rund 5.900 zusätzliche Personen (insgesamt also 9.100 Menschen pro Jahr) erreichen und somit allein in Köln das Risiko auf sexuell übertragbare Infektionen um ein Vielfaches reduzieren, wirbt der Verein weiter.

Besucherinnen und Besucher können an einem Tag auch mehrere Schnelltests absolvieren. Neben HIV-Tests stehen auch Tests zu sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis, Chlamydien, Hepatitis C oder Tripper (Gonorrhö) und Chlamydien. Bei positiven Testverläufen erhalten die Betroffenen eine Beratung, wie weiter vorzugehen ist.

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