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Alice Schwarzer während der Vertragsunterzeichnung.

Alice Schwarzers feministisches Archiv und Dokumentationszentrum kooperiert mit Kölner Bibliotheken

Köln | Ab sofort ist der Bestand des Frauen-Archivs des FrauenMediaTurms (FMT) auch online abrufbar. Unter dem virtuellen Dach der KölnBib, einem Zusammenschluss Kölner Bibliotheken, steht damit auch die „Emma“ kostenlos zur Verfügung.

Ziel des Archivs sei es, die eigene Geschichte zu sichern, denn wer keine Geschichte hätte, hätte auch keine Zukunft, so die Gründerin des FMT, Alice Schwarzer bei Vertragsunterzeichnung mit dem Verbund der Kölner Bibliotheken (KölnBib). Es sei das einzige Universalarchiv zur Geschichte der Frauenemanzipation im deutschsprachigen Raum, betonte Schwarzer.

Das Archiv, das seinen Sitz seit 1994 im Kölner Bayenturm hat, umfasse derzeit rund 15.000 Bücher, 26.000 Zeitschriften und 33.500 Aufsätze. Zudem verzeichne es jährlich im Schnitt 2.000 Neuzugänge. Das Spektrum des Archivs reiche von historischer und aktueller Frauenforschung über Sachbücher und Kunstbücher bis hin zu Biografien wie denen von Simone de Beauvoir und Martina Navratilova. Und als erstes Publikumsmagazin überhaupt sei nun auch das komplette Heftarchiv der „Emma“ gratis im Internet abrufbar, so die Chefredakteurin der feministischen Zeitschrift.

Insgesamt gehören dem Verbund der größten Kölner Bibliotheken nun zwölf Mitglieder an. Als zweiter Neuling trat heute auch das Rheinisch-Westfälische-Wirtschaftsarchiv dem Verbund offiziell bei. Die KölnBib war 2002 mit vier Bibliotheken gestartet.

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