Köln Nachrichten Köln Nachrichten

koelnmesse_pr_11092019

Das Foto der Koelnmesse zeigt den Eingang Nord an dem heute Sicherheitspersonal aus der rechtsextremen und Hooliganszene tätig gewesen sein soll.

Arbeiten Hooligans und Rechtsextreme im Sicherheitsdienst für die Koelnmesse?

Köln | Heute begann in Köln eine der wichtigsten Digitalmessen, die DMEXCO. Rechtsextreme und Hooligans sollen dort nach Informationen aus der Antifa am Eingang Nord für die Security verantwortlich gewesen sein. Ein in Köln bekannter Rechter, der schon durch die Gruppe Begleitschutz Köln nach den Vorfällen der Silvesternacht 2015 auffiel, soll auf seiner Facebookseite Mitarbeiter für den Security-Job aus dem rechten und rechtsextremen Umfeld angeworben haben, erfuhr diese Internetzeitung und fragte bei der Messe an. Die Koelnmesse reagierte und entband eine Person von ihrem Einsatz.

Am 9. September versammelten sich rund 700 Hooligans in Mönchengladbach. Der „Zeit Online“-Blog „Störungsmelder“ titelte dazu „Neustart für die Neonazi-Bewegung in NRW?“ Angemeldet hatte die Kundgebung in Mönchengladbach laut „Zeit Online“ Dominik Roeseler, der in Köln aus dem Jahr 2014 und der damals aktiven Bewegung pro NRW, für die er im Mönchengladbacher Stadtrat saß, bekannt ist. Er meldete die HOGESA-Demonstrationen an. 2014 zogen 5.000 Hooligans gegen Salafisten im Oktober durch Köln und randalierten, bundesweit bekannt durch dass Foto des umstürzenden Polizei-Bully. Die zweite Version von HOGESA in Köln-Deutz geriet wesentlich kleiner. Mitglieder der Gruppe „Begleitschutz Köln“ reisten am vergangenen Wochenende so Informationen, die dieser Internetzeitung vorliegen, ebenfalls nach Mönchengladbach zum Treffen der rechten Szene. 23 rechtsradikale und migrantenfeindliche Gruppen hatten sich dem Aufruf Roeselers angeschlossen. Der Gruppe des „Begleitschutz Köln“ soll sich ein mehrfach vorbestrafter gewalttätiger Neonazi aus Köln Zollstock der rechtsextremen Gruppe „Köln für den deutschen Sozialismus“ für die Fahrt nach Mönchengladbach angeschlossen haben.

Die Frage stellt sich daher, wie aus diesem rechten Umfeld, Mitarbeiter für die Sicherheit der Koelnmesse rekrutiert werden können. Diese Internetzeitung fragte bei der Koelnmesse nach. Ein Sprecher der Messe: „Wir als Koelnmesse reagieren genau wie unsere Sicherheitsdienstleister sehr sensibel auf den Verdacht extremer politischer Gesinnung bei allen zu den Messen eingesetzten Personen. Innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen werden diese Personen überprüft, reagieren können wir nur, wenn wir entsprechende Erkenntnisse haben. Insofern prüfen wir weiterhin die vorliegenden Verdachtsfälle, haben aber, um sicher zu gehen, bereits eine Person von ihrem Einsatz entbunden.“

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

ns_dok_step_20112019

Beim NS-Dok gibt es die neue Fachstelle „[m²] miteineinander mittendrin“. Sie ergänzt die bestehenden pädagogischen Angebote.

Köln | Nicht zuletzt der antisemitisch und rassistisch motivierte Anschlag auf die Synagoge in Halle mit zwei Toten zeigt wie akut die demokratische Gesellschaft heute in Gefahr gerät. Antisemitische Slogans bei den Wahlen und die Beleidigungen und Anfeindungen gegen Juden gehören inzwischen zum Alltag in Deutschland. Alleine in Köln gab es im Vorjahr 28 antisemitische Straftaten, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

rheinboulevard_30062015

Köln | Der Rat der Stadt Köln will seit 2016 einen städtischen Kiosk am Rheinboulevard. So beschloss es die Politik. Drei Jahre später sagt die Verwaltung nein zum Kiosk, die eigentlich die Entscheidungen der Politik umsetzen sollte. Besucher des Rheinboulevards sollen sich nach Auffassung der städtischen Verwaltung an der Außengastronomie eines Luxushotels versorgen, dessen Preise die Verwaltung als derzeit moderat bezeichnet.

tonne_pixabay_18112019

Köln | Im Dezember soll der Kölner Rat über höhere Abfall- und Straßenreinigungsgebühren entscheiden, die ab 2020 in Kraft treten sollen. Die Abfallgebühren steigen um 2,94 Prozent und die Straßenreinigungsgebühren um 4,63 Prozent.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >