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arsch_huh_14122014

Arsch Huh: "Du bes Kölle - Kein Nazis he op unser Plätz"

Köln | Die Veranstalter sprechen von 15.000 Menschen, die heute an der Kundgebung und dem Aufmarsch zwischen Breslauer Platz und Turiner Straße die Veranstaltung "Du bes Kölle - Kein Nazis he op unser Plätz" den Verein Arsch huh initiiert hatte, teilgenommen haben. Nach einem Auftakt am Breslauer Platz ging es wenige hundert Meter weiter in die Turiner Straße wo neben Kabarettisten auch bekannten Kölner Musiker auftraten.
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Die Fotostrecke auf der Facebookseite von report-k >
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Es ist der gleiche Weg, nur kürzer, den auch der „Hogesa“-Aufmarsch am 26.10.2014 genommen hatte. Auf den bezog sich die Kundgebung, aber auch auf das neue Phänomen der „Pegida“-Demonstration in Dresden. Oberbürgermeister Jürgen Roters sprach vom 26.10. als einem „Schwarzen Tag für Köln“ als gewaltbereite Hooligans die Stadt in Angst und Schrecken versetzt hatten. Dies dürfe nie wieder passieren so der OB. Mit dem heutigen Tag zeige man das „Köln nicht braun sondern bunt sei“, so Roters und damit sei dies ein guter Tag für Köln. Georg Restle, der die Redaktion Monitor leitet, machte deutlich, dass das Thema Kampf gegen den Islam, angeschürt durch „Hogesa“ und „Pegida“ in die Mitte der Gesellschaft getragen werde und dort einen Resonanzboden finde. Dies sei die eigentliche Gefahr. Man müsse Bürgern die sich mit ihren Ängsten nicht wahrgenommen fühlten, klar machen, dass internationale Solidarität am Ende allen helfe und dieses Land nie wieder nationalistisch sein dürfe.

Neben den Arsch Huh Aktivisten hatten sich auch mehrere gesellschaftliche Gruppen engagiert, wie das Festkomitee Kölner Karneval, der 1. FC Köln, politische Parteien bis zur CDU oder auch die Ultragruppierung „Coloniacs“. Die verwiesen darauf, dass auch die Fans in den Fußballstadien ein Spiegelbild der Gesellschaft seien. Da passte natürlich die Zeltinger Band mit „Müngersdorfer Stadion“. Auch die Stunksitzung beteiligte sich mit einem Auftritt. Jürgen Becker sprach klare Worte und reflektierte, dass die Kölschtümelei mancher Kölner eine offene Flanke zum rechten Rand habe. „Die CSU wolle dass die kölschen Bands zu Hause Deutsch sprechen“, rief Becker und die Kundgebung tobte. Becker mahnte an Köln nicht immer nur schön zu sehen und die Kritikfähigkeit nicht zu verlieren. Fatih Cevikkollu rief zu einer Schweigeminute für Tugce auf, für Menschen die für Zivilcourage stehen und dabei verlieren. Er forderte zu mehr Zivilcourage auf und dass man denen die sagen „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber...“ die Worte „Halts Maul“ entgegenrufe. Niedeggen trat alleine auf, Tommy Engel sang „Du bes Kölle“ mit einem leicht veränderten Text, Eko Fresh mit Brings, Kasalla oder die Höhner mit der Microphone Mafia und dem Titel „Der Opportunist“.

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