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moschee_27022018

Symbolbild Moschee

Berichte über Misshandlungen an Kölner Moschee - Ditib spricht von "Fake-News"

Köln | aktualisiert | An einer Moschee im Kölner Stadtteil Porz soll es regelmäßig zu Misshandlungen an Kindern kommen. Das berichtete das Nachrichtenportal des Internetkonzerns "Yahoo" am Dienstag, das für die Recherche einen freien Journalisten engagiert hatte. Auf dem Portal werden Kopien von Schulaufsätzen gezeigt, in denen Kinder von den mutmaßlichen Misshandlungen berichten. Auf Nachfrage von report-K erklärte die Ditib, dass die Vorwürfe von den handelnden Personen vor Ort in Porz nicht bestätigt wurden und spricht von "Fake-News".

Die Texte stammen aus einem Projekt an einer öffentlichen Schule, in denen die Kinder von ihren Erfahrungen mit Gewalt berichten sollten. Mehrere Schüler beschreiben darin Gewalt, die sie selbst oder Verwandte im Unterricht der Moschee Köln-Porz erlebt haben. "Ich wurde dort, wie viele andere auch, geschlagen und getreten", schreibt etwa ein Junge.

Die Aussagen der Schüler wecken den Eindruck, dass in dem Koranunterricht, der keiner staatlichen Kontrolle unterliegt, systematisch körperliche Züchtigung angewandt wird. Die Moscheengemeinde Köln-Porz hat sich auf wiederholte Nachfrage nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der DITIB-Bundesverband bekräftigte den "Anspruch auf gewaltfreie Erziehung" und verurteilte Gewalt im Unterricht pauschal: "Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig und werden diesseits mit aller Härte verfolgt und sofort zur Strafanzeige gebracht", heißt es in einem Statement.

Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV e.V.), Ali Ertan Toprak, warnte angesichts dieser Zustände vor der "Errichtung einer Gegengesellschaft" durch DITIB, "die alles, was Deutschland ausmacht, verachtet, nachhaltiger radikalisiert, als alles andere, was es bisher gab."

Ditib zweifelt Richtigkeit der Nachricht an und spricht von "Fake News"

Auf Nachfrage von report-K erklärte die Ditib: "Alle Kinder, die unsere Kurse für die religiöse Erziehung besuchen, haben einen Anspruch auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind  unzulässig und werden diesseits mit aller Härte verfolgt und sofort zur Strafanzeige gebracht. Gerade unsere pädagogisch gut ausgebildeten Religionsabeuaftragten sind Garant dafür, dass der Unterricht für die Kinder nach pädagogischen Vorgaben verläuft und ihnen ausschließlich richtige Lehrinhalte ohne Zwang vermittelt werden. Solche Vorfälle wurden uns trotz Nachfrage bei verschiedenen Akteuren vor Ort nicht bestätigt, weshalb wir die Richtigkeit dieser "Nachricht" anzweifeln. Die DITIB-Gemeinde Köln-Porz war in letzter Zeit immer wieder Opfer von terroristischen Übergriffen und Umtrieben, sodass diese "Fake-News" sehr augenfällig ist und sich offensichtlich aus bestimmten Aktivistenkreisen speist."

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