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Am Mittwoch, 16. Oktober 2013, stellten Stifterin Roswitha Bethe und Dr. Jürgen Rüttgers als Mitinitiator der Bethe-Stiftung, gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Roters und Professor Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, die Verdopplungs-Aktion in Köln vor.

Bethel-Stiftung unterstützt Archäologische Zone/Jüdisches Museum mit Spendenverdopplung

Köln | Mit einer Spendenaktion, angelegt auf den Zeitraum von zwölf Monaten will die Bethel-Stiftung das Projekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum unterstützen. Die von den Eheleuten Roswitha und Erich Bethel gegründete Stiftung will damit den Bau des Museums, im Rahmen einer Spendenverdoppelung mit einer Gesamtsumme von bis zu 500.000 Euro unterstützen. Dabei soll jede Einzelspende bis zu einem Höchstbetrag von 5.000 Euro durch die Stiftung verdoppelt werden.

Die Spender würden durch ihre Gabe zu „Miterbauern und Mitgestaltern“ des entstehenden Museums, so Stifterin Roswitha Bethel. Sie ist zuversichtlich, dass sich viele Spenderinnen und Spender aus Köln und anderen Orten an der Aktion beteiligen werden. Dr. Jürgen Rüttgers, Mitinitiator der Bethe-Stiftung und ehemaliger NRW-Ministerpräsident betonte , die Aktion solle auch zeigen, dass die Kölner Bürgerschaft dieses Projekt trage.

Die Grabungsarbeiten an dem von Stadt Köln und Landschaftsverband Rheinland (LVR) gemeinsam getragene Museumsprojekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum in unmittelbarer Nähe zum historischen Rathaus näherten sich laut Grabungsleiter Dr. Marcus Trier dem Ende. „Die Ausgrabung befindet sich auf der Zielgeraden“, so Trier. Bereits noch in diesem Jahr solle mit den temporären Verfüllarbeiten begonnen werden,  die gleichbedeutend mit dem Start des Museumsbaus seien. Parallel fänden dann noch die letzten Grabungen statt.

Zwei Jahrtausende Kölner Stadtgeschichte von der Römerzeit über die Geschichte des jüdischen Viertels mit der ältesten Synagoge nördlich der Alpen bis hin zum Zweiten Weltkrieg will man laut Oberbürgermeister Jürgen Roters „an authentischem Ort“ den Menschen näher bringen. Die Stadt Köln will die Spendenverdoppelung mit einem eigenen Aktionsprogramm mit Führungen und Veranstaltungen unterstützen.

Infobox

Spendenverdopplungsaktion der Bethe-Stiftung zugunsten der Archäologischen Zone und des Jüdischen Museums: Spendenkonto Nr. 222 221 11 bei der Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98, Empfänger: Stadt Köln, Stichwort: Jüdisches Museum

Zur Bethe-Stiftung:

Die Eheleute Bethe möchten mit den von ihrer Stiftung geförderten Projekten einen „Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft in Richtung Humanität und Toleranz leisten“. Zu diesem Zweck richteten sie 1996 die Bethe-Stiftung ein. Die Bethe-Stiftung hat sich neben der Unterstützung von Kinderhospizen und Projekten der Kinderhilfe auch die Förderung der Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte zum Ziel gesetzt.  So ermöglichte sie bereits über 10.000 Jugendlichen Bildungsreisen in das frühere Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.  Zwölf Kinderhospize konnten in den letzten Jahren auf Antreiben der Stiftung realisiert werden. Mit der Förderung des Museumsprojektes Archäologische Zone/Jüdisches Museum in Köln möchte die Stiftung nach Worten von Stifterin Roswitha Bethe auch die Geschichte des jüdischen Lebens im Rheinland stärker ins Bewusstsein rücken.

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