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Sturmtief "Niklas" sorgte auch in Köln für zahlreiche Feuerwehreinsätze und verursachte großen Schaden.

Bilanz Sturmtief "Niklas" über Köln – der Tag danach

Köln | aktualisiert | Tag eins nach dem Sturmtief "Niklas", der auch in Köln zahlreiche Schäden verursachte. Die Feuerwehr Köln fuhr bis zum heutigen Morgen insgesamt 237 Sturmeinsätze. In der Mehrzahl wurden lose Dachziegel oder Äste gemeldet, die abzustürzen drohten, sowie einige umgestürzte Bäume. Sechs Totalschäden an Autos zählt die Stadt. Die Deutsche Bahn meldet, dass zum Betriebsbeginn der Verkehr auf allen Strecken wieder aufgenommen werden konnte.

Die Einsätze der Feuerwehr wurden nach Angaben der Berufsfeuerwehr Köln den gesamten Dienstag bis in die späten Abendstunden durch die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr bearbeitet.

Auch außerhalb der Sturmeinsätze wurden die Einsatzkräfte gefordert: Um 21:43 wurde die Feuerwehr Köln auf die Autobahn A3 Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. Zwischen der Anschlussstelle Königsforst und der Anschlussstelle Rösrath war ein LKW aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, die Böschung hinabgefahren und umgekippt. Hierbei wurde der Fahrer eingeklemmt. Die Einsatzkräfte befreiten den Fahrer. Ein Rettungsdienstteam versorgte ihn ununterbrochen und transportierte Ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die Polizei Köln hat mit den Ermittlungen zum genauen Unfallhergang begonnen.

DB: Zugverkehr in NRW wieder angelaufen

Nach Abzug des Sturmtiefs "Niklas" konnte die DB laut eigenen Angaben die Aufräumarbeiten auf den meisten Strecken in der Nacht abschließen. Zu Betriebsbeginn am heutigen Mittwoch habe der Verkehr auf allen Strecken wieder aufgenommen werden können, so die Bahn. Im NRW-Nahverkehr der Deutschen Bahn müsse jedoch noch mit einzelnen Ausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Im Fernverkehr ist ebenfalls mit Einschränkungen zu rechnen, einzelne Linien fallen laut Bahn komplett aus oder verkehren nur unregelmäßig.

Auch für den Mittwoch gelten laut DB die Kulanzregelungen für Fahrgäste, die aufgrund von sturmbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht wie geplant durchführen. Sie könnten sich ihre Fahrkarte sowie die Reservierung im DB Reisezentrum kostenlos erstatten lassen, so die Bahn. Alternativ könnten Reisende mit zuggebundenen Spartickets einen anderen - auch höherwertigen - Zug nutzen. Ausgenommen hiervon seien regionale Angebote mit "erheblich ermäßigtem Fahrpreis" (Schönes Wochenende-, Quer-durchs-Land- oder Länder-Tickets) sowie reservierungspflichtige Züge. Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der Deutschen Bahn können Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen.

Sturmtief „Niklas“ entwurzelt 65 Bäume auf städtischen Grünflächen

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen meldete bis heute Vormittag 53 Bäume, die Sturmtief „Niklas“ in städtischen Parks entwurzelt hat, hinzu kommen drei auf Spielplätzen und neun an Straßen. Sechs davon stürzten auf Autos und richteten damit Totalschäden an. Die Stadt will alle bekannten Schäden schnellstmöglich durch eigenes Personal oder externe Fachfirmen beheben.

Im Stadtbezirk Innenstadt fielen drei Bäume in Parkanlagen um, in Rodenkirchen waren es zwölf und einer auf einem Spielplatz. Insgesamt 19 Bäume wurden in Lindenthal entwurzelt, davon einer auf einem Spielplatz und zwei Straßenbäume.

Zwei Bäume in Grünanlagen und ein Straßenbaum fielen in Ehrenfeld dem Sturm zum Opfer, fünf in Grünanlagen und drei Straßenbäume waren es in Nippes. In Chorweiler fielen sechs Bäume in Parkanlagen und zwei Straßenbäume um. Drei Bäume riss „Niklas“ in Porz aus dem Boden, davon stand einer auf einem Spielplatz. In Kalk warf das Sturmtief drei Bäume in Grünanlagen und einen Straßenbaum um. Vier Bäume gingen im Stadtbezirk Mülheim zu Boden. Außerdem sind in sämtlichen städtischen Parkanlagen Äste abgebrochen.

Im Botanischen Garten kippte eine acht Meter hohe mehrstämmige Eiche um. Flora, Botanischer Garten, Lindenthaler Tierpark und Finkens Garten blieben am gestrigen Dienstag geschlossen. Heute öffneten sie wieder wie gewohnt. Keine größeren Schäden sind im Rheinpark zu verzeichnen.

Die Stadt warnt weiterhin vor dem Betreten von Grünanlagen, Friedhöfen und Wäldern. Es können immer noch angebrochene Äste aus den Kronen der Bäume herabstürzen. Für heute gilt noch die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes der Stufe „Orange“ mit Sturm- und Orkanböen bis zu 85 Stundenkilometern in der Region Köln.

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