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Andreas Pöttgen und Xenia Kuhn

Bürgerzentrum Ehrenfeld stellt neues Projekt „Gemeinsam.Ehrenfeld.gestalten“ vor

Köln | Am heutigen Montag informierte das Bürgerzentrum in Ehrenfeld über aktuell laufende Projekte und Entwicklungen in der Geflüchtetenarbeit. Ein Projekt das bereits im vergangenen Jahr startete nennt sich „Gemeinsam.Ehrenfeld.gestalten“. Ziel des Projektes zur Integration von Geflüchteten, sei die Unterstützung der Geflüchteten und ehrenamtlich Engagierten zur Selbstorganisation im Stadtteil. Im Interview mit report-K sprechen Andreas Pöttgen, Geschäftsführer des Bürgerzentrum Ehrenfeld und Xenia Kuhn, Projektleitung Geflüchtete und Quartiersmanagerin, über das aktuelle Projekt.

Sanierung

Mit rund 1,3 Millionen Euro werde die Stadt Köln das Gebäude des Bürgerzentrums Ehrenfeld bis Ende 2018 sanieren. Diese Sanierung werde aus der Landesförderung zum Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen finanziert. Am Gebäude soll sowohl die dringend notwendige energetische Sanierung als auch die Nutzungserweiterung einzelner Räume durchgeführt werden, erklärt Pöttgen. Nach dem aktuellen Sanierungsplan können die ersten Maßnahmen im zweiten Quartal 2017 begonnen werden. Ende 2018 müsse die Sanierung, zusammen mit dem Projekt „gemeinsam.Ehrenfeld.gestalten“ abgeschlossen sein.

Verfügungsfonds

Niederschwellige Projekte im Bereich Geflüchtetenarbeit und Integration werden über den Verfügungsfonds ermöglicht. Ideen zur Alltagsgestaltung, Freizeitbeschäftigung und Informationsvermittlung im Wirkungsbereich des Bürgerzentrum Ehrenfeld, können mit jeweils bis zu 2.400 Euro bezuschusst werden. Insgesamt stehen bis Ende 2018 33.000 Euro zur Verfügung, sagt Kuhn. Das Fördervolumen sei bereits Ende Januar durch Anträge fast vollständig ausgeschöpft worden. „Die Vielfalt der Projekte zeigt wie integrative Projektideen im Rahmen der Geflüchteten arbeit entstehen und die Willkommenskultur bei uns im Stadtteil positiv aufrechterhalten wird. Nach nur einem halben Jahr sind die Mittel nutzerorientiert ausgeschöpft worden.“ stellt Kuhn fest.

Interkulturelle Öffnung des Bürgerzentrum Ehrenfeld für Migranten

Mit einer mehrsprachigen Broschüre informiert, das Bürgerzentrum Ehrenfeld über bestehende Angebote und Ansprechpartner im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Die Broschüre soll aus Fördergeldern des Komm-An.NRW Projektes der Landesregierung übersetzt worden sein. „Die Präsenz einer Mehrsprachigkeit erreicht nicht nur viele unterschiedliche Personengruppen, sondern spiegelt auch die reale Vielfalt in Ehrenfeld und des Bürgerzentrums wieder“, so Pöttgen. Ziel sei es, die Teilnahme und Einbindung von allen gesellschaftlichen Gruppen an Angeboten im Bürgerzentrum Ehrenfeld zu erhöhen und zu einer interkulturellen Verständigung im Veedel beizutragen.

Wohin gehen wir?“ - Veranstaltungsreihe zum Thema Flucht und Migration

Eine Veranstaltungsreihe zum Mitdenken und Mitreden lädt Bewohner im Stadtteil zum Dialog ein. Von Januar bis Oktober 2017 werden im Bürgerzentrum aktuelle Themen aus den Bereichen Flucht, Migration und Integration vorgestellt. „Wir müssen hingucken, aufklären und diskutieren. Integration ist keine Einbahnstraße, wir als Merheitsgesellschaft brauchen einen kritischen Diskurs“ beschreibt Kuhn die Veranstaltungsreihe. Migranten oder Experten treten in direkten Austausch zur Aufnahmegesellschaft und wollen dadurch eine neue Nähe zu den Themen erzeugen: Ankommen im deutschen Asylsystem, Fluchtursachen, Abschiebung, Konstrukt sichere Herkunftsländer, gesellschaftlicher Konsens Integration. Am 29. März 2017 um 18:30 Uhr widme sich ein Abend dem Thema „Fluchtursachen – vergessene Konflikte“.

Treffpunkt für Männliche Geflüchtete

„Es ist erstaunlich wie wenige Angebote sich an Männer mit Fluchterfahrung richten, obwohl diese fast 75% der Neuzugewanderten in 2015 und 2016 ausmachen,“ stellt Kuhn fest. Ein wöchentlicher Ankommenstreffpunkt im Bürgerzentrum Ehrenfeld (montags von 18 bis 21 Uhr) für junge, erwachsene, geflüchtete Männer im Altern von 16 – 26 Jahren erweitert daher die Angebotsstruktur für Geflüchtete in Köln. Betreut durch ein Tandem aus einem Geflüchteten und Deutschen. Es werde ein Ort des Zusammenkommens angeboten, in dem bereitgestellte Beschäftigungsmöglichkeiten (Kicker, Fußball, Karten, Küche) genutzt werden und ein gemeinsamer Austausch der gemachten Erfahrungen entsteht. Ziel sei es, gemeinsam die neue Lebenswelt zu reflektieren und eigene Impulse und Kompetenzen im Integrationsprozess zu stärken.

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