Köln Nachrichten Köln Nachrichten

Roters_102011(1)

Kölns OB Roters weißt Vorwürfe im Zusammenhang mit der Instandsetzug der zum Zwangsverkauf anstehenden Wohnungen in Chorweiler zurück.

Chorweiler - Zwangsversteigerung: OB Roters wehrt sich gegen Kritik zu Versäumnissen bei Instandsetzung der 1.200 Wohnobjekte

Köln | Oberbürgermeister Jürgen Roters tritt Äußerungen entgegen, die Stadt Köln habe bei rund 1.200 Wohnungen in Köln-Chorweiler, die zwangsversteigert werden sollen (Report-k.de), Versäumnisse begangen. „Die betreffenden Wohnungen sind seit dem Jahr 2005 unter Zwangsverwaltung, weil die frühere Eigentümerin Insolvenz anmelden musste. Die Stadt Köln hat seitdem gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter und dem Hauptgläubiger Verbesserungen für die Mieterinnen und Mieter erreicht. Dies ging deutlich über die gesetzlichen Regelungen hinaus“. Diese bestehen insbesondere aus der Verkehrssicherungspflicht in den Hochhäusern, beispielsweise dem Brandschutz.

So seien ganz konkrete Verbesserungen in Wohnungen und den Verkehrsflächen der Hochhäuser anhand von Mängellisten der örtlichen Mieterinitiative erreicht worden. Immer wieder habe es Gespräche mit der Gläubigerin und dem Zwangsverwalter gegeben, in denen gefordert worden sei, verstärkt in den Bestand der Gebäude zu investieren. „Es hat hier keinen Stillstand gegeben, im Gegenteil“, so Roters.Die Stadt Köln sei allerdings nicht für die Zwangsverwaltung verantwortlich und auch nicht selbst der Zwangsverwalter, stellte er klar.

Von daher sei städtisches Handeln hier nur eingeschränkt zum Beispiel durch Gespräche möglich. Im Rahmen dieser Möglichkeiten habe die Stadt alles getan, um eine soziale Stabilität in diesem Wohngebiet zu erhalten und werde dies weiter tun. Dazu gehöre auch, die Bildung eines Erwerberkonsortiums zu prüfen, um den Verkauf der rund 1.200 Wohnungen an einen internationalen Finanzinvestor zu verhindern. Denn die Befürchtung bestehe, dass sich in diesem Fall die Wohnsituation in den betreffenden Wohnungen an der Stockholmer Allee sowie Osloer, Göteborger und Florenzer Straße verschlechtern könne. Oberbürgermeister Jürgen Roters: „Wir hoffen hier auch auf Unterstützung des Landes.“ Durch einen frühzeitigen Erlass einer Sanierungssatzung zu diesem Wohngebiet hätte es in der jetzigen Situation kein Vorkaufsrecht der Stadt Köln für die Wohnungen gegeben. Solch ein Verkaufsrecht werde nur dann eingeräumt, wenn eine Immobilie aus freien Stücken verkauft wird. Bei einer Zwangsverwaltung ist solch ein Vorkaufsrecht für eine Kommune dagegen ausgeschlossen.

Sollte bei der Zwangsversteigerung ein ausschließlich auf Rendite orientierter Finanzinvestor für die 1.200 Wohnungen den Zuschlag bekommen, plant die Stadt Köln, dafür Sorge tragen, dass vor Ort alle zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel angewendet würden, um die Wohnsituation der Mieterinnen und Mieter zu verbessern und beanstandete Mietmängel durch den neuen Eigentümer zeitnah abzustellen.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

bombe_mapz_13092019

Köln | aktualisiert | In der Leybergstraße in Köln-Sülz ist heute eine 5-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit Heckaufschlagzünder gefunden worden. Der Kampfmittelräumdienst entschied die Bombe heute noch zu entschärfen. Report-K berichtet über die weiteren Maßnahmen. Der Zeitpunkt der Entschärfung der Bombe steht noch nicht fest. 4.000 Menschen sind betroffen und die Stadt wird drei Klingelrundgänge machen. Gegen 18:30 Uhr ist die Bombe entschärft worden.

auspuff_22092015c

Köln | aktualisiert | Die Bezirksregierung Köln und die Landesregierung NRW erleiden zum zweiten Mal eine krachende Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht NRW in Münster. Nachdem schon der Aachener Luftreinhalteplan rechtswidrig war, stellt das Gericht heute fest, dass auch der Kölner Luftreinhalteplan rechtswidrig ist. Im Kölner Luftreinhalteplan müssen Fahrverbote für Euro 5/V-Dieselfahrzeuge und älter in den Luftreinhalteplan aufgenommen werden.

miqua_ehu_12092019

Köln | Während vor dem Spanischen Bau noch der Sand aus den Grabungen gesaugt wird, wächst nur wenige Meter entfernt das Miqua in die Höhe: Am Dienstagmorgen um 7 Uhr wurde das erste Tragwerk für das „Museum im Quartier“ auf dem ehemaligen Rathausvorplatz angeliefert und aufgestellt.

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >