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Corona-Pandemie in Köln: Mehr Genesene als Infizierte

Köln | Um 16 Uhr am heutigen 2. April waren zum ersten Mal mehr Menschen in Köln wieder Genesen als mit dem Coronavirus infiziert. Auch die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter linear und nicht exponentiell. Auch in Deutschland verlangsamt sich die Zahl der Neuinfektionen. Allerdings gilt es in Köln mittlerweile 33 Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen.

1.792 Menschen waren heute um 16 Uhr bestätigt mit dem Coronavirus im Stadtgebiet infiziert. 880 Kölnerinnen und Kölner konnten genesen die Quarantäne verlassen. Das ist eine Person mehr als die Zahl der bestätigten Infizierten von 879.

In den Kliniken auf Kölner Stadtgebiet sind aktuell 142 Coronapatientinnen und -patienten aus Köln, dem Um- und Ausland aufgenommen. 72 von ihnen befinden sich auf der Intensivstation. Hier steigen die Fallzahlen weiter. Eine 88-jährige Kölnerin und ein 89-jähriger Kölner verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit starben in Köln 33 Patienten.

Seit dem 23. März leitete die Stadt Köln 709 Verfahren gegen Einzelpersonen ein, die gegen die Corona-Schutzverordnung verstoßen haben.

Die Situation in NRW

In Nordrhein-Westfalen liegt die Gesamtzahl an Infizierten heute um 10 Uhr bei 20.721. Allerdings gibt es keine Zahl an Genesenen. 302 Menschen in NRW sind bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die höchsten Fallzahlen meldet Köln, gefolgt von Heinsberg, Aachen udn der Städteregion Aachen.

Zahl der Corona-Neuinfektionen legt in Deutschland langsamer zu

Die Zahl der Neuinfektionen legt in Deutschland spürbar langsamer zu. Laut Abfrage bei den Landesministerien, Städten und Landkreisen waren bis Montagabend, 20 Uhr, 103.088 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 3,4 Prozent mehr als am Vortag. Es ist die schwächste 24-Stunden-Steigerungsrate, seit die Epidemie in Deutschland Fahrt aufgenommen hat.

Bei einer Steigerungsrate von fünf Prozent beträgt die Verdoppelungszeit gut 15 Tage, bei vier Prozent knapp 19 Tage. Die Bundeskanzlerin hatte eine Verdoppelungszeit von 14 Tagen als erstes Etappenziel ausgegeben. Bei den Todeszahlen lagen die Zuwachsraten aber noch deutlich höher: Mindestens 1.772 Infizierte starben bis Montagabend, 215 innerhalb von 24 Stunden.

In absoluten Zahlen war dies bisher der "tödlichste" Tag der Corona-Epidemie in Deutschland, relativ gesehen war die Steigerungsrate mit 13,8 Prozent gegenüber dem Vortag aber unter dem Schnitt der letzten Woche. Nach wie vor sind die allermeisten Todesopfer deutlich über 70 Jahre und haben teils erhebliche Vorerkrankungen.

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