Köln Nachrichten Köln Nachrichten

10082018_HeinzelmaennchenBrunnen1

Der Heinzelmännchen-Brunnen sprudelt wieder – sehr auch zur Freude der Touristen.

Dank Früh-Brauerei fließt im Heinzelmännchen-Brunnen wieder Wasser

Köln | Jetzt fließt der Heinzelmännchen-Brunnen wieder! Zwar hat es ein bisschen länger gedauert als geplant, dafür wurde der Kostenplan von 180.000 Euro eingehalten. Finanziert hat die seit Dezember dauernde Sanierung die benachbarte Früh-Brauerei.

Besiegelt wurde das Engagement der Kölsch-Brauer schon im Vorjahr durch eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Stadt. „Wir gehören zusammen“, sagte Früh-Ressortleiterin Bianca Bendriss und versprach, dass ihre Mitarbeiter auch künftig „ein mütterlich sorgendes Auge“ auf den Brunnen haben werden – sprich Müll aus der Brunnenanlage entfernen und die Blumen gießen.

Erst eine falsche Imprägnierung, dann fehlte Geld für die Sanierung

Schon 2003 gab es erste Untersuchungen zur Sanierung des Brunnens, der 1899 eingeweiht wurde. Doch die Stadt hatte kein Geld. So blätterten zunächst weiter große Platten vom Heidelberger Sandstein ab. Ursache dafür waren – so erklärte der externe Restaurator Thomas Lehmkuhl – der hohe Anteil von Tonmineralien. Verschlimmert wurde das Weichwerden der Stein durch eine falsche Sanierung im Jahr 1990, die den Stein wasserdicht machen sollte.

10082018_HeinzelmaennchenBrunnen2

Fünf Hände drücken den „Wasser Marsch!“-Knopf: Brauerei-Vertreterin Bianca Bendriss, Petra Rinnenburger (Gebäudewirtschaft), Restaurator Thomas Lehmkuhl, Mario Kramp (Stadtmuseum) Manfred Kaune (von unten)

Jetzt wurden die sechs Figuren-Relieftafeln, die die Geschichte der Heinzelmännchen erzählen, durch Abgüsse der Originale aus einer Mischung aus Kalk, Zement und Gesteinsmehl ersetzt. „Das hält 100 Jahre“, versicherte Lehmkuhl. Zwar sind die neuen Tafeln etwas heller als ihre alte Umgebung, doch fällt dies nicht störend auf. Auf eine künstliche Patina wurde bewusst verzichtet. Im Turm, der die Mitte des Brunnens ziert und auf dem die Schneidersfrau steht, die mit ihrer Neugier die fleißigen Helfer vertrieben hat, wurden einige Steine ausgewechselt.

Die Original-Relieftafeln kommen ins Stadtmuseum

Die jetzt ausgewechselten Originalrelief kommen ins Stadtmuseum. Museumsdirektor Mario Kramp will mindestens zwei von ihnen in die Dauerausstellung integrieren. Er versäumte nicht, auf die Hintergründe der Heinzelmännchen-Legende hinzuweisen: Danach sind die kleinen Männlein Einwanderer aus Sachsen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts nackt an den Rhein kamen. Erst 1836 wurden sie durch das Gedicht von August Kopisch „eingemeindet“ und zu Kölnern.

Mit dem Heinzelmännchen-Brunnen sprudeln jetzt 68 der insgesamt 88 städtischen Brunnen, freute sich Manfred Kaune, Leiter des Grünflächenamtes, und dankte auch der städtischen Gebäudewirtschaft für ihre Hilfe.

Zurück zur Rubrik Köln Nachrichten

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Köln Nachrichten

ehrenamt_22012018

Köln | Jeder 5. Kölner übt ein Ehrenamt aus, macht seine Stadt dadurch menschlicher, so OB Henriette Reker. Seit 20 Jahren bedankt sich die Stadt dafür mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“, für den in diesem Jahr 8.000 Euro bereitstehen. Im Jubiläumsjahr hat Frank Schätzing die Patenschaft übernommen.

Christiane Ensslin verstorben

Köln | Christiane Ensslin ist am 20. Januar in Köln im Alter von 79 Jahren verstorben. Gemeinsam mit Klaus Jünschke gründete sie den "Kölner Appell gegen Rassismus", initiierte das "Komitee gegen Isolationshaft an politischen Gefangenen" und arbeitete unter anderem als Archivarin im Hamburger Institut für Sozialforschung. Der Film "Die bleierne Zeit" von Margarethe von Trotta zeichnet das Leben der beiden Ensslin-Schwestern Christiane und Gudrun Ensslin nach. Christiane Ensslin war eine politisch aktive Journalistin und streitbare Frauenrechtlerin. Auf dem ersten "Emma"-Cover ist sie neben Alice Schwarzer zu sehen und gehörte zu den Mitarbeiterinnen der ersten Stunde.

drk_wohnungen_PR_20012019

Köln | Im März will das Kölner Rote Kreuz 29 Betriebswohnungen für neue Mitarbeiter zur Verfügung stellen und knüpft damit an die Tradition der Werkswohnungen an.

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

icons_sm_12092015w

(ruht aktuell)     |     Twitter     |     RSS

KARNEVAL NACHRICHTEN

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >

Studierende beleuchten Europawahl 2019

europawahl2019_studentengruppe01

Studierende der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) beschäftigten sich im November 2018 mit europäischen Themen, wie Flüchtlings- oder Umweltpolitk sowie regionalen Förderprogrammen oder dem "Erasmus+"-Programm der EU. Am 26. Mai 2019 wählt Europa ein neues Parlament.

Hier gehts zum Spezial: Kölner Studierende blicken auf die Europawahl 2019 >

Kölner Karneval

karneval_Koeln_20012019

Karneval bei report-K

Aktuelles aus dem Kölner Karneval – das ist Karnevalzeitung, die jecke digitale Beilage von Kölns Internetzeitung report-K. Videoreportagen und Sitzungskritiken. In der Karnevalsplauderei finden sich Gespräche mit Musikern, Bands, Rednern, Zwiegesprächen, Traditionskorps, Karnevalsgesellschaften, Tanzgruppen und all denen, die im Kölner Karneval wichtig sind.

Zur jecken Beilage Karnevalzeitung >

Designer*innen-Gespräche

designerinnen_gespraeche300_20012019

Design Parcour Ehrenfeld 2019 im Rahmen der Passagen. 18 Designer und Designer*innen traf report-K, Internetzeitung Köln, zum Gespräch im Video-Livestream.

Designer*innen Gespräche zum Nachsehen >