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Demonstration in Sülz vor Burschenschafts-Veranstaltung

Köln | Mehrere hundert Demonstranten versammelten sich am Donnerstagabend in der Linzer Straße in Sülz, wo der der Medienrechtsanwalt und Pressesprecher der „Werteunion“ der CDU/CSU Ralf Höcker zu Gast bei der Sülzer Burschenschaft Wartburg Suevia Leipzig war. „Wie man Journalisten mit Zuckerbrot und Peitsche begegnet“, lautete der Titel des Burschenschafts-Abends, von dem das Bündnis „Köln gegen Rechts“ erfuhr und zur Demo unter dem Motto „Mal eben nach de(n)m Rechten sehen“ aufrief.

Die rund 300 Demonstranten versammelten sich zunächst vor der Kirche St. Nikolaus auf der Berrenrather Straße und zogen von dort über die Luxemburger Straße bis zum Haus der Burschenschaft, begleitet von der Polizei.

Höckers Kanzlei übernahm in mehreren Fällen Mandate für AfD-Politiker, so unter anderem für den AfD-Landeschef von Brandenburg Andreas Kalbitz, um ein Beispiel aus der jüngsten Zeit zu nennen. Über Kalbitz Vergangenheit berichtete „Spiegel Online“ zuletzt und in diesem Zusammenhang bezog die Kanzlei Höcker auf Nachfrage des Magazins Stellung.

Daraus leiten Demonstranten eine Nähe von Höcker zur AfD ab, was dieser öffentlich negiert, wie dieses Beispiel zeigt: Höcker sprach auf der „1. Konferenz der freien Medien“ der AfD im Bundestag. Im Anschluss daran wurde Höcker vom Sender„ARD" für dessen Magazin „Kontraste“ befragt. Dort sagte Höcker: „Eine Vorlesung gegen Fake-News und für journalistische Ethik würde ich auch vor der Antifa halten. Wieso nicht vor rechten Bloggern und Journalisten? Ich habe darin AfD-Stargast Steve Bannon wegen seiner Schmutzkampagnen scharf kritisiert und an die Zuhörer appelliert, ‘journalistische Gutmenschen‘ zu sein. Was soll daran falsch oder AfD-nah sein?“ Um dieses Zitat, dass "Kontraste" in gekürzter Form wiedergebenen hatte, entspann sich im Anschluss ein Rechtsstreit über den das Medienmagazin "meedia" berichtete

Die Organisatoren der Demonstration warnten vor „rechtem Geklüngel aus AfD und CDU“. Mit dem Auftritt des Sprechers der Werteunion in Richtung Burschenschaften werde erneut ein Schritt in ein Milieu gemacht, in dem sich auch die AfD ganz zu Hause fühle, schlussfolgern die Demonstranten, obwohl Höcker für sich persönlich eine Nähe zur AfD, wie in seinem öffentlichen Statement zur AfD-Konferenz im Bundestag, verneint.

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