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Klaus Harzendorf, Andreas Hupke und Franz-Josef Höing, Beigeordneter der Stadt Köln, beim ersten Spatenstich.

Deutz: Abschließende Bauarbeiten am Ottoplatz haben begonnen

Köln | Der Ottoplatz vor dem Bahnhof Köln-Messe/Deutz an der Opladener Straße soll bis zum November nächsten Jahres umgestaltet werden. Nachdem bereits die historische Treppenanlage am Bahnhofseingang restauriert wurde, haben nun die Bauarbeiten auf dem Ottoplatz selbst begonnen. Der gesamte Platz soll ein neues, einheitliches Pflaster erhalten, die angrenzenden Straßen neu gestaltet und eine einzigartige Sitzgelegenheit errichtet werden. Die Umgestaltung ist Teil der „Regionale 2010“, einem Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, und soll die rechtsrheinische Stadtentwicklung unterstützen sowie einen repräsentativen Eingang in die Stadt ermöglichen.

Der Bahnhof Köln-Messe/Deutz soll während der gesamten Bauzeit erreichbar bleiben. Die Kosten für die Umgestaltung liegen bei rund vier Millionen Euro, so die Stadt Köln. 1,6 Millionen davon übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen, die restlichen 2,4 Millionen stellt die Stadt Köln aus Haushaltsmitteln bereit.

Klaus Harzendorf, Leiter des Amts für Verkehrstechnik der Stadt Köln, betonte die Bedeutung des Bahnhofs Köln-Messe/Deutz. „Hier steigen täglich 50.000 Menschen ein und aus. Die Koeln Messe ist hier vor Ort. Daher ist es an der Zeit, den Ottoplatz aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.“, so Harzendorf. Um dies zu erreichen, sollen neben einem neuen dunklen Pflaster zwei rund 25 Meter lange Sitzgelegenheiten installiert werden, die eigens für den Ottoplatz entworfen worden sind. Zudem sollen fünf große Bäume gepflanzt werden, der Wildwuchs am Rande des Platzes ist bereits entfernt worden. Oberste Rahmenbedingung bei der Planung der Umgestaltung sei die Sicherung der Verkehrsqualität gewesen, teilte Harzendorf mit. Zwar wird im Zuge der Umgestaltung eine Spur der Opladener Straße vom Auenweg bis zum östlichen Ende des Ottoplatzes stadtauswärts wegfallen, dies geschehe jedoch auf Grundlage von intensiven Verkehrsuntersuchungen und sei zu verkraften, erklärte Harzendorf. „Der Platz selbst wird weitgehend vom Verkehr befreit sein. Nur Taxen, Lieferverkehr und einige Parkplätze für Mitarbeiter der Deutschen Bahn und Behinderte werden oberhalb des Ottoplatzes für Verkehr sorgen.“, so Harzendorf.

Die Straßenführung des Auenwegs, der Opladener Straße und der Mindener Straße sollen ebenfalls leicht verändert und etwas geradliniger gestaltet werden. Diese Arbeiten sollen jedoch erst Anfang nächsten Jahres beginnen. Radfahrern sollen in Zukunft ein breiterer Radweg und mehr Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Bewohnerparkplätze entlang der Opladener Straße werden während der Bauzeit nicht zur Verfügung stehen. Es soll jedoch für Ersatz auf dem Parkplatz am „Charles-de-Gaulle-Platz“ gesorgt werden.

Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister der Innenstadt, sieht mit dem Abschluss der Umgestaltung des Ottoplatzes die linksrheinische und die rechtsrheinische Seite als gleichberechtigt an. „Wenn der Platz fertig ist, kann sich kein Rechtsrheinischer mehr beschweren. Das Aschenputtel-Dasein der rechtsrheinischen Seite ist damit vorbei.“, so Hupke.

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