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„Dissen – mit mir nicht!“ Wettbewerb für Jugendliche gegen Rassismus und Diskriminierung gestartet

Köln | Flagge zeigen gegen Rassismus und Diskriminierung an Kölner Schulen oder Jugendeinrichtungen – ob durch Plakate, Erzählungen, Musik oder kurze Videos: Dazu ruft der Wettbewerb „Dissen – mit mir nicht!“ auf. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise. Einzelpersonen oder Gruppen können sich ab sofort anmelden, Einsendeschluss ist der 18. Mai 2018.

„Natürlich gibt es Dissen, Rassismus und Sexismus an unseren Schulen“, sagt Christoph Wesemann, Lehrer am mit-organisierenden Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg. „Wer anderes behauptet, verschließt die Augen vor der Realität.“. Da könne dieser Wettbewerb schon etwas bewirken: „Wenn ein selbstgemachtes Plakat in der Klasse oder in der Schule hängt, wird es zum Thema – und man kann etwas dagegen unternehmen.“. Bislang gab es jedes Mal im Schnitt 10 bis 20 Teilnehmer.

Seit knapp zehn findet der Wettbewerb statt, organisiert noch vom AntiDiskriminierungsbüro (ADB) Köln/Öffentlichkeit gegen Gewalt, dem städtischen Amt für Kinderinteressen und Jugendförderung sowie dem Antidiskriminierungsbüro des Caritasverbandes für die Stadt Köln. Letzteres ist auch die Adresse für die Teilnahmeformulare (Kornelia Meder, Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Bertramstr. 12-22, 51103 Köln). Die Preisverleihung findet Anfang Juni im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium statt.

In der Vergangenheit gab es Tickets für Sport- und Kulturveranstaltungen zu gewinnen, auch Gruppenreisen. Welche Preise verliehen werden können, stehen noch nicht fest: Es werden noch Sponsoren gesucht. Ebenso ein Schirmherr oder eine Schirmfrau: Ratsfrau Elfi Scho-Antwerpes war es bereits, Kabarettist Jürgen Becker und Günter Wallraff. Auf der Wunschliste ganz oben: Lukas Podolski.

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