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Ein Blick auf Kölns Partnerstädte in der Corona-Pandemie

Köln| Nicht nur Köln hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. Auch die 24 Partnerstädte von Köln sind von der Corona-Pandemie betroffen. Ein Blick auf die Entwicklung in den Kölner Partnerstädten oder Besonderheiten mit dem Fokus auf die Woche vom 2. bis 7 April und in manchen Fällen aktuellen Zahlen.

Barcelona- Spanien

In Katalonien gab es (Stand 7.April) 28.323 infizierte Menschen. Barcelona ist die Hauptstadt der spanischen Provinz. Spanien ist das, in Europa, am stärksten betroffene Land der Corona-Pandemie und verzeichnet mit dem heutigen Tag nach den Zahlen der John Hopkins University (JHU) über 200.000 Infektionen und 20.000 Tote. In Spanien gesamt sind über 80.000 Menschen wieder genesen.

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Berlin Neu-Köln

In Berlin-Neukölln gibt es (Stand 2. April) 313 registrierte Infektionen. In Neukölln entstehen zurzeit sogenannte „Gabenzäune“. Hier können Anwohner Kleidung, Schuhe und Lebensmittel für Bedürftige hinterlassen. Die Stadt Berlin ist von der Solidarität der Neuköllner so beeindruckt, dass sie Gelder zur Verfügung stellen wollen, um die Idee der Gabenzäune auszuweiten.

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Berlin-Treptow

In Berlin-Treptow (Stand 2. April) sind 162 infiziert. Aufgrund der Corona-Krise leiden auch in Treptow das öffentliche Leben und die Wirtschaft. Auch eine Schneiderei in Treptow ist betroffen. Doch gearbeitet wird trotzdem noch; und zwar von zu Hause. Die Mitarbeiter arbeiten 4 Stunden jeden Tag in der Home-Schneiderei und fertigen dort Schutzmasken aus Baumwolle an. Einmal pro Tag kommt der Chef der Schneiderei vorbei,sammelt die fertig genähten Masken ein und bringt den Mitarbeitern neuen Stoff. Die Masken werden an Hilfsbedürftige oder Menschen, die im Pflegebereich arbeiten, gespendet. Der meiste Stoff stammt von alten Kleidungsstücken und wird so wiederverwendet. Zwar entsprechen die Masken nicht den gesetzlichen Schutzverordnungen, jedoch sollen sie vor allem verhindern, dass der Träger möglicherweise andere ansteckt, beispielsweise beim Einkauf.

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Bethlehem

In Palästina/Westjordanland (Stand 6. April) sind zurzeit 8.611 Menschen infiziert. In Bethlehem waren es am 7. April 263 infizierte Menschen. Am 6.März wurde Bethlehem zum Schutz vor dem Coronavirus vollständig abgeriegelt.

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Cluj-Napoca/Klausenburg

In Rumänien sind nach Angaben der John Hopkins University (Stand 2. April) 2.460 Personen an dem Virus erkrankt. Am 7. April meldete Klausenburg 5 Infizierte. Der Nord-Osten Rumäniens wurde zwischenzeitlich zum Sperrgebiet erklärt. Dennoch versuchen die Menschen normal weiter zu leben. Ioana und Filiphatten keine Angst vor den auferlegten Militärbefehlen und beschlossen, ihr Schicksal am Samstag, dem 4. April, in einer eingeschränkten Zeremonie in Floresti zu vereinen. Zwar durften nur 8 Personen zur Hochzeit eingeladen werden, doch das akzeptierte das Paar. Anstatt sich zu küssen, wie es bei einer Heirat üblich ist, taten sie nur so als würden sie sich küssen und schauten sich dabei tief in die Augen.

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Corinto/El Realejo

Nicaragua ist eines der wenigen Länder bei denen die Infektionslage Anfang April noch nicht so angespannt war. Im gesamten Land waren (Stand 2. April) nur 5 Personen infiziert, am 7. April waren es erst 6. In Nicaragua wird das Virus nicht so ernst genommen wie in anderen Ländern. Das autoritär regierende Regime von Daniel Ortega möchte weder Schulen noch andere Einrichtungen schließen lassen. Die Menschen wurden dazu aufgerufen in den Osterferien die Strände zu besuchen.

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Cork

In Cork in Irland waren am 5. April 421 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtsumme der, mit dem Coronavirus Infizierten, in Irland beträgt mit Stand heute nach der JHU 15.652 Menschen und 687 Todesfälle. Nur 77 sind bisher genesen. Nach einer zweiwöchigen Periode drakonischer Beschränkungen der Freizügigkeit und der Handelstätigkeit, die am nächsten Sonntag auslaufen sollten, sagte eine hochrangige Regierungsquelle gegenüber dem Verteidigungsministerium in der letzten Woche, dass die Regierung mit ziemlicher Sicherheit weitere zwei Wochen vollständige Sperrung verhängen werde.

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Esch-Sur-Alzette

„Bleift doheem!“ Diesen Satz lesen die Luxemburger ständig in diesen Zeiten. Bei den 3.558 Infizierten (Stand heute) ist dies auch ein guter Tipp. Jedoch meinen nicht alle sich daran halten zu müssen. So auch der Pfarrer einer Kirche. Fränz Muller aus Diekirch hält dennoch Tag für Tag seinen Gottesdienst auf einem öffentlichen Platz ab. Die nötige Erlaubnis hat er jedoch nicht. Der Oberbürgermeister aus Diekirch teilte mit, „dass uns die Aktion des Pfarrers auf dem Kirchenvorplatz, gleich neben einer unserer Hauptverkehrsadern und einem großen Parkplatz in dieser Hinsicht nicht wirklich hilft. Ich werde ihm dies auch in den nächsten Stunden so mitteilen.“ 637 Menschen sind in Luxemburg wieder genesen und 75 verstorben.

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Indianapolis

In den Vereinigten Staaten von Amerika greift das Coronavirus weiter schneller um sich, als in allen anderen betroffen Ländern. In Indianapolis sind (Stand 3.April) rund 3.437 Infektionen festgestellt worden. Das Indiana University Health kann jetzt auf COVID-19 testen und hat die Kapazität, etwa 500 Tests pro Tag durchzuführen, berichtete der „IndyStar“. Das Krankenhaus wird seine Testkapazität in den kommenden Wochen auf bis zu 2.500 Tests pro Tag erweitern, sagte Joe Meyer, Senior Vice President of System Operations, gegenüber dem „IndyStar“.

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Istanbul

In der Türkei sind (Stand 7.April) mehr als 30.000 Menschen infiziert. Die Türkei reagierte mit einer Ausgangsperre für Jugendliche. Ab Mitternacht, 2. April dürfen Jugendliche unter 20 Jahren ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, kündigte Präsident Erdogan an. Zudem wurde ein Ein- und Ausfuhrverbot in 31 Städten verhängt. 60 Prozent der Infizierten am 7. April zählte allein Istanbul; und damit 18.130 mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

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Kattowitz

In Polen sind (Stand 3. April) mehr als 4.000 Personen infiziert. Davon am 7.April 601 in Kattowitz. Als Vorsichtsmaßnahme fand die Intel Extreme Masters (IEM) ohne Publikum statt. Zwar wurden Gesundheitschecks für das gesamte Publikum beauftragt, jedoch hielt man dies nicht für ausreichend. Das IEM-Finale im polnischen Kattowitz gilt als eines der größten E-Sport-Events weltweit. In der Spodek-Arena werden bis zum Wochenende Turniere unter anderem in Starcraft 2, Counter-Strike: Global Offensive und der Farming Simulator League ausgetragen. Die Partien wurden jedoch Live gestreamt und konnten so von den Fans online verfolgt werden.

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Kyoto

In Japan sind derzeit (Stand 3. April) 2.617 Personen mit dem Coronavirus infiziert und in Kyoto, mit Stand 7. April, 136. Japan reagiert ganz anders auf das Virus als andere Länder. Japan untersucht nur die ganz schweren Fälle. Bei positivem Test wird das Umfeld des Patienten isoliert. Ein Beispiel ist eine Grundschule in Hokkaido: Als das Coronavirus dort ausbrach, wurde die Schule direkt geschlossen und alle anderen Schulen im Norden ebenfalls. Gleichzeitig wurde der Notstand ausgerufen. Nach drei Wochen war die Verbreitung des Virus gestoppt. Es gibt noch weitere Besonderheiten: Japaner begrüßen sich nicht mehr mit einem Händeschütteln. Japanern werden zudem schon in der Kindheit die elementaren Hygieneregeln beigebracht. "Das Händewaschen, das Gurgeln mit einer Desinfektionslösung und das Tragen von Masken gehören zu unserem Alltag, dafür braucht es kein Coronavirus", sagt eine japanische Mutter von zwei Kindern.

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Lille

In Frankreich sind heute 156.493 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 38.046 genesen. Über 20.000 Menschen starben bisher in der Corona-Pandemie in Frankreich. Zurzeit forschen viele Forscher, welche Menschengruppen besonders durch das Corona-Virus gefährdet ist. In Lille haben Arthus Simonnet und seine Kollegen vom Universitätsklinikum, Daten von 124 Corona infizierten ausgewertet, die vom 27. Februar bis 5. April auf der Intensivstation der Klinik lagen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 35 einen Anteil von 90 Prozent erreichte, die ein Beatmungsgerät benötigten. "Damit demonstrieren unsere Daten einen deutlichen Zusammenhang von Adipositas und der Schwere von Covid-19", so Arthur Simonnet. Auch Forscher wie beispielsweise in New York kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

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Liverpool

In Großbritannien sind (Stand 3.April) 38.753 Personen infiziert. In Liverpool sind es 552 Infizierte, wovon 66 Tote zu beklagen sind. Zu dieser Zeit hilft auch der Fußballverein FC Liverpool. Da zurzeit keine Spiele stattfinden bietet der Verein seine Ordner an. Damit sind jene gemeint die bei den Spielen im Anfield Stadion für Ordnung sorgen. Peter Moore schrieb über Twitter, dass er die Stadionordner gerne „verleihe“ bis die Spiele wieder anfangen würden. Der Boss von Teammanager Jürgen Klopp gab an, dass die Ordner dem großen Andrang in den Läden, im Angesicht des Corona-Virus, aushelfen können, um so Herr der Lage zu werden und einen geregelten Ablauf bieten zu können.

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Lüttich

In Belgien sind (Stand 3. April) 16.888 Menschen infiziert. In Lüttich waren es davon am 7. April 2.583 Infizierte. In Belgien wurden neue Regeln beschlossen, die im Kampf gegen das Corona-Virus helfen sollen. Geschäfte sollen wieder öffnen. Jedoch nur solche, die Medikamente verkaufen oder Telekommunikationsläden sind. Es darf allerdings nur ein Kunde den Laden betreten und auch nur im Notfall. So können Medikamente, im Notfall, schnellstmöglich verteilt, und die Kommunikation untereinander aufrechterhalten werden.

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Peking

In Peking gibt es derzeit (Stand 3. April) 584 infizierte Personen. Insgesamt sind, nach JHU, 83.849 Personen am heutigen Tag in China infiziert. 77.775 Menschen sind dabei aber auch wieder genesen. In China sollen 4.636 Menschen am Coronavirus gestorben sein. China versucht derzeit allen Ländern, die schwer von der Corona-Pandemie betroffen sind, zu helfen. Beispielsweise kamen mehrere Lieferungen aus China mit Atemschutzmasken und anderen Utensilien in Lüttich, Belgien, an. Auf den Lieferungen befinden sich Aufkleber mit dem Spruch: „Zusammenhalt macht stark“. China kündigte weitere Lieferungen an. Man müsse diese Krise zusammen überstehen lautet die Nachricht. Deutschland wird ebenfalls von China unterstützt. 2 Millionen Atemschutzmasken, kamen in Berlin an. Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker dankte ihrem Pekinger Amtskollegen für die Ankündigung einer Lieferung von 20.000 Atemschutzmasken.

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Rio de Janeiro

In Brasilien sind (Stand 3. April) 9.183 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Rio de Janeiro waren es am 7. April 1.938. Doch einen wirklichen Plan hat die Regierung Brasiliens nicht um das Virus einzudämmen, so nationale und internationale Medien. Der Präsident von Brasilien, Jair Bolsonaro, selbst infiziert, tat das Virus mit einer Geste des Wegwischens ab. Nun melden sich die Gangs in Brasilien zu Wort: „Wenn die Regierung nichts macht, muss das organisierte Verbrechen die Sache in die Hand nehmen. Wir wollen nur das Beste für die Bevölkerung“. Die Gangs stellen nun in den Favelas von Rio de Janeiro ihre eigenen Regeln auf. Da es kein fließendes Wasser in den Favelas gibt, erweist sich dies jedoch als schwierig. Dazu sind die Favelas meist auch noch extrem dicht besiedelt. Bis zu 50.000 Menschen leben dort auf einem Quadratkilometer. Großfamilien oft unter einem Dach; verteilt auf zwei bis drei Zimmer. Doch die Gruppierungen haben ihre ganz eigenen Gesetze. Sobald es dunkel wird, sind die Straßen leer, sagen Bewohner. Von da an patrouillieren die Gangsta durch die Straßen und jeder, der sich nicht an die Regeln der Kriminellen hält, an dem wird ein Exempel statuiert, erzählen Anwohner. Am Tag dürfen Leute nur noch zu zweit rausgehen, alles andere sei verboten. Inzwischen versuchen Hilfsorganisationen mit Nahrungsgütern den Menschen zu helfen.

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Rotterdam

In den Niederlanden lag die Zahl der Infizierten am 3. April bei 15.834 Personen. Die Nachfrage nach Beatmungsgeräten steigt. Der CEO der niederländischen Firma „Oceanz“, Erik van der Garde, teilt seine eigene Lösung des Problems mit: 3D- Drucker. Van der Garde erzählt: „Es ist jetzt deutlich sichtbar, wie Volkswirtschaften weltweit miteinander verflochten sind und welche Verwundbarkeiten dies mit sich bringt“. Hinzu kommet der Ausfall von Maschinen, welche dringend zur Herstellung, beispielsweise von Beatmungsgeräten, gebraucht werden. Um die kaputten Teile auszutauschen bietet der 3D-Drucker Abhilfe. Roboterkomponenten, lassen sich einfach im 3D-Drucker herstellen, genauso wie Knöpfe, Gehäuse und Steuerplatinen. „Denken Sie zum Beispiel daran, kritische Modelle auf Lager zu haben, um das Risiko auf diese Weise weiter zu streuen. 3D-Druck kann dann eine praktische Lösung bieten.“, erklärt der Direktor.

Der Eurovision Song Contest, der in Rotterdam stattfinden sollte, wurde abgesagt. Allerdings bleibt der Rotterdamer Hafen, einer der wichtigsten, europäischen Umschlagplätze, weiter geöffnet. Die „Kliniken Maria Hilf GmbH“ in Mönchengladbach nahmen per Lufttransport einen eingeflogenen Patienten aus Rotterdam auf. Hintergrund ist, dass in den Niederlanden auf 100.000 Menschen nur 7 Intensivbetten kommen.

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Tel Aviv-Yafo

In Tel Aviv-Yafo haben sich derzeit (Stand 3. April) 171 Menschen angesteckt. Insgesamt beläuft sich die Zahl auf 7.466 Infizierten. Israel besitzt nur einen einzigen, zentralen Rettungsdienst. Dieser heißt: Magen David Adom. Der Vorteil: Es gibt nur eine Datenbank, in der alle Patienten verzeichnet sind. So müssen die Daten nicht erst von allen Akteuren gesammelt und analysiert werden. So könne man schneller eine Sichere Versorgung herstellen.

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Thessaloniki

In Griechenland waren (Stand 3. April) 1.645 Personen infiziert. Griechenland ist durch den hohen Zuwachs an Flüchtlingen besonders gefährdet. Ein Flüchtlingslager wurde nun unter Quarantäne gestellt, als dort bei einem Afghanen das Coronavirus nachweislich entdeckt wurde. Nun besteht die Angst, dass auch andere Lager betroffen sein könnten. Während dessen versucht der Staat mit strengen Ausgangsregeln das Virus unter Kontrolle zu bringen. Demnach sollen hohe Strafen verhängt werden, falls die Regeln nicht eingehalten werden. Doch auch das scheint nicht auszureichen. Ärzte beschweren sich nun, das Griechenland nur die Halbwahrheit erzählte. Es gehe den Ärzten die nötigen Materialen aus, um die Infizierten zu versorgen, heißt es.

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Tunis

In Tunesien (Stand 7. April) sind 623 Personen infiziert. In Tunis wird versucht, das Coronavirus mit künstlicher Intelligenz zu bekämpfen. Mustapha Hamdi und sein Team arbeiten im Nationalen Institut für angewandte Wissenschaften und Technologie. Sie versuchen, mit Hilfe von intelligenter Computertechnologie, also Datenanalyse, Symptome des Corona-Virus auf Röntgenbildern der Lunge von potenziell Infizierten schneller zu erkennen. Aktuell kann die entwickelte Software bereits mit einer 90 prozentigen Trefferquote eine Erkrankung feststellen. Die Software wird bereits in vielen Ländern angewandt beispielsweise, Deutschland, Frankreich, Belgien und den USA. Von überall laden Ärzte ihre Röntgenbilder hoch, um so zu testen ob ein Patient sich infiziert hat.

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Turin

Italien ist eines der Länder, welches die Pandemie besonders schwer getroffen hat. Nach Angaben der JHU haben sich, Stand 21. April, 181.228 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 24.114 Menschen starben in den letzten Wochen und 48.877 sind wieder genesen. In Turin waren am 7. April insgesamt 6.595 Menschen mit dem Virus infiziert. Dennoch lassen sich die Menschen in Italien nicht unterkriegen. Musik ist ihre größte Waffe. In vielen Orten wird Musik von den Balkonen gespielt; sei es die DJ-Anlage oder die Geige. Überall in Italien, von Mailand bis nach Sizilien, ertönt Musik um die Menschen zu beruhigen und Mut zu machen.

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Turku

In Finnland (Stand 3 April) haben sich 1.615 Personen infiziert. In Turku, im Südwesten Finnlands, waren es am 7. April 130 Infizierte. Finnland stellt ebenfalls, wie viele anderen Länder klare Regeln auf. Cafés, Kneipen und Restaurants sind geschlossen. Ebenso Schulen. Jedoch sollen Schüler ab der vierten Klasse von nun an Online Unterricht erhalten, um so eine Weiterbildung zu ermöglichen. Trotz der Regeln nimmt Finnland es gelassen und gibt Tipps für den Alltag in der Corona-Krise.

Tipp 1: Kalt Duschen! Die Finnen selbst springen gerne in einen eiskalten See oder ins Meer. Da dies nicht mehr möglich ist kann die Dusche gut als Ersatz dienen. Das sorgt für eine gute Durchblutung und löst Glücksgefühle aus.

Tipp 2: Lesen! Die Finnen lieben Bücher. Jährlich leihen sich die Finnen 68 Millionen Bücher aus. Lesen dient der Entspannung und ist deutlich besser als im Internet zu surfen.

Tipp 3: Durch den Wald spazieren!Nach 15 Minuten im Wald sinkt der Herzschlag signifikant. Allein die Geräusche des Waldes können den Puls von Menschen sehr schnell runterkommen lassen.

Tipp 4: Backen! Die Finnen backen überaus gerne. „Korvapuusti“, eine der beliebtesten Backwaren, soll mit einem Kaffee ebenfalls der Entspannung dienen. „Korvapuusti“ sind finnische Zimtschnecken. Finnen zählen zu den größten Kaffeekonsumenten der Welt. Rund 10 Kilogramm Kaffee pro Person trinken die Finnen im Jahr.

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Wolgograd

In Russland sind derzeit (Stand 3. April) 4.149 Personen infiziert. In Wolgograd waren es am 7. April 26 Menschen. Wladimir Putin, Präsident von Russland, gibt allen Menschen einen Monat bezahlt frei. Um die Epidemie einzuschränken lässt der Präsident den „Urlaub“ verlängern. Am 28. März trat die Maßnahme bereits in Kraft wird sie bis zum 30 April verlängert. Ebenso erhalten Regionen mehr Entscheidungsgewalt, um so noch schneller auf Neuinfektionen reagieren zu können und diese so schnell wie möglich einzudämmen.

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