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Das ehemalige Klarissenkloster in Köln-Kalk wurde innerhalb von zwei Jahren zu einem integrativen Wohnprojekt umgebaut. Foto: ehu

Erzbischof Woelki segnet „Integrative Wohnprojekt Klarissenkloster“ ein

Köln | Rund 10 Millionen Euro hat sich das Erzbistum Köln den Umbau des ehemaligen Klarissenklosters in Köln-Kalk kosten lassen. Jetzt hat Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das „Integrative Wohnprojekt Klarissenkloster“an der Kapellenstraße für Flüchtlinge und Kölner Bürger eingesegnet.

Insgesamt stehen jetzt rund 2.500 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. In den Neubauten im ehemaligen Klostergarten und auf dem Vorplatz sind 24 unterschiedlich große Wohnungen entstanden, je zur Hälfte für Flüchtlinge und für Kölner Bürger. Das ehemalige Pfortenhaus bietet 10 kleine barrierefreie Wohneinheiten, in denen vor allem kranke und behinderte Menschen mit Fluchterfahrung eine erste Unterkunft finden.

Auch für spezielle Jugendhilfeangebote stehen Plätze bereit

Außerdem stehen im ehemaligen Schwesternwohnheim in zwei Wohngruppen und vier Appartements mit 26 Plätzen für spezielle Jugendhilfeangebote zur Verfügung. Hier sollen unter anderem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und psychisch erkrankte junge Menschen die Chance bekommen, sich in einer geschützten Umgebung auf eine möglichst selbstständige Lebensführung vorzubereiten. Drei weitere Wohnungen für diese Gruppe stehen im Neubau auf dem Vorplatz zur Verfügung. Insgesamt etwa 100 Menschen „mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichem Unterstützungsbedarf“ sollen hier „nicht nur zusammen wohnen, sondern mit der Zeit eine echte Gemeinschaft bilden“.

Die Betreuung der Jugendlichen übernimmt die Stiftung „Gute Hand“. Die Caritas wird die Flüchtlinge betreuen und beraten. Außerdem richtet sie ein Begegnungs- und Bildungszentrum ein, das auch den Kalker Bürgerinnen und Bürgern als Treffpunkt offenstehen wird.

Für die „freien“ Wohnungen kann sich jeder Kölner bewerben

Die Wohnungsverwaltung übernimmt die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (Aachener SWG), deren Gesellschafter sechs Erzbistümer und Bistümer sind. Die Belegung der Wohnungen mit geflüchteten Familien und die Vergabe der Plätze in der Flüchtlingsunterkunft erfolgt durch das Wohnungsamt der Stadt Köln. Für die anderen Wohnungen kann sich jeder bewerben. 

Den Architektenwettbewerb hatte 2015 das Kölner Büro LK-Architekten gewonnen. Die verspätete Lieferung von Brandschutztüren hatte den Umbau verzögert. Zur Einsegnungsfeier kamen unter anderem NRW-Staatssekretärin für Integration, Serap Güler, und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch. Auf dem Vorplatz wurde mit einem Bewohner symbolisch ein Baum gepflanzt.

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