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Pflanzaktion im Kölner Waldlabor

Es grünt in Köln – letzte Pflanzaktion im Wandelwald an der Bachemer Landstraße abgeschlossen

Köln | Mit dem Wandelwald will das Kölner Waldlabor den Bürgern eine vielfältige Naturlandschaft mitten in der Metropole bieten. Direkt an der Bachemer Landstraße gelegen, sollen schon bald auf einer Fläche von 3,7 Hektar eine Vielzahl von verschiedenen Baumarten den Tieren ein neues Zuhause und den Bürgern eine Stätte der Erholung bieten.

Das vor zwei Jahren begonnene Gemeinschaftsprojekt von Toyota, Rheinenergie und der Stadt fand heute mit einer dritten und letzten Pflanzaktion seinen Abschluss. Oberbürgermeister Jürgen Roters fand dankende Worte an die mehr als 270 Bürger, die seit Herbst 2009 bereits für den „Wald für Köln“ gespendet haben, und freute sich, dass „die Freunde des Waldes“ auch heute wieder so zahlreich erschienen sind.

Rund 16.000 Bäume seien seit dem Beginn der Aktion bereits gepflanzt worden, so Roters weiter. Gerade im Umfeld einer Metropole wie Köln sei es wichtig, dass der Wald gepflegt werde. Mit rund 68.000 Euro, die seit 2009 gespendet wurden, zeigten die Kölner, dass ihnen an diesem Projekt viel liegt. Zahlreich erschienen sie heute – die meisten mit Spaten im Gepäck und Kindern an der Hand –, um die letzten fehlenden Bäume zu pflanzen. Die Namen der Spender werden am Wegrand an mehreren Stelen verewigt.

„Schön die Erde um den Baum festtreten, damit keine Luft dazwischen bleibt.“ Michael Hundt schaute den Bürgern über die Schulter, als diese ihre Bäumchen pflanzten, um ihnen hilfreiche Tipps zu geben. Denn als Kölner Förster auf der linksrheinischen Seite hat er sein Revier natürlich genau im Blick und der grüne Daumen wurde ihm fast schon angeboren. Seiner Einschätzung nach kann bereits im kommenden Jahr die Vielfalt der Naturlandschaft genossen werden. Mit unter anderem Esskastanien, Sandbirken, Douglasien und Vogelkirschen habe man die Bepflanzung bewusst so gewählt, „dass der Wald ein interessantes und abwechslungsreiches Erlebnis bietet“. Bis Montag will Hundt zusammen mit seinen Mitarbeiter von der städtischen Forstverwaltung die restlichen rund 2.500 Bäume gepflanzt haben.

Besonders für Familien und für die Kinder war die Aktion heute ein riesiger Spaß. Waltraud und Michael R. hatten von der Aktion durch ihren Ökostromvertrag bei Rheinenergie mitbekommen und fanden die Idee auf Anhieb gut. „Wir wussten da vorher gar nichts drüber“, so Michael R., „aber als wir dazu eingeladen wurden, wollten wir das auf jeden Fall nutzen, um mit unserer Enkelin einen Baum zu pflanzen.“ Die sechsjährige Marie war auch sofort angetan von der Idee, fleißig half sie beim Buddeln und Pflanzen mit. Den passenden Namen für ihren Baum hatte sie sich aber bereits vorher überlegt: „Hanna-Lisa-Marie“ – benannt nach ihrer kleinen Schwester und ihrer Cousine und nach ihr selbst.

Für Köln geht indes der Trend zum Grünen weiter. Oberbürgermeister Roters verriet, dass demnächst eine Anlage auf der Schäl Sick entstehen soll. Dieser neue Wald wird dann, worauf Informationsschilder bereits hinweisen, Teil einer neuen Grünverbindung, die vom geschlossenen Waldgebiet des Königsforstes bis zur Bachaue des Flehbaches und des Bruchbaches im Gebiet des Gutes Mielenforst reicht.

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